Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) nimmt Reformen an seiner Struktur und Organisation vor, um den zukünftigen Anforderungen an die Forschungsförderung besser gerecht zu werden. Die ab Januar 2008 in Kraft tretende Reform soll es ermöglichen, die wachsende Zahl von eingereichten Projektgesuchen zu bewältigen, die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die internationale Zusammenarbeit zu verbessern und die forschungspolitische Rolle des SNF zu stärken. Ebenso sollen durch die Reform die Verfahren zur Evaluation von Gesuchen harmonisiert und die Transparenz der Entscheidungsfindung verbessert werden.
Reformprojekt SNF futuro: Die Zukunft wird zur Gegenwart
Zum Abschluss seiner vierjährigen Amtsperiode hat der Stiftungsratsausschuss im Dezember 2007 den Schlussbericht von SNF futuro und die letzten damit verbundenen Reglementsänderungen verabschiedet. Die Implementierung der vielschichtigen Reform kann damit auf allen Ebenen beginnen.
SNF futuro: Die Vorteile für die Forschenden
Mit seiner Reform verbessert der SNF verschiedene Verfahren und somit auch seine Unterstützung der Forschenden. Reformziele sind die Harmonisierung und Vereinfachung von Prozessen sowie mehr Transparenz.
SNF futuro: Neue Aufgaben für die Geschäftsstelle
Der Forschungsrat soll sich vermehrt auf die Beurteilung von Forschungsvorhaben und die Weiterentwicklung seiner Förderungspolitik konzentrieren können. Damit dieses Ziel des Reformprojekts SNF futuro erreicht werden kann, ist auch die Geschäftsstelle gefordert.
Der Schweizerische Nationalfonds startet seine interne Reform
Ab Januar 2008 setzt der SNF sein Reformpaket « SNF futuro » um. Zu diesem Zweck haben sich der Nationale Forschungsrat des SNF und sein Präsidium wie auch der Ausschuss des Stiftungsrats reorganisiert.
Neue Statuten des SNF
Im März 2007 hat der Stiftungsrat des SNF die geänderten Statuten des SNF angenommen. Der Bundesrats hat der Änderung in der Folge zugestimmt. Seit April 2007 haben fünf Arbeitsgruppen die Umsetzung der Reformen vorbereitet, insbesondere die Neuorganisation des Nationalen Forschungsrats, die Einführung neuer Fachausschüsse, die geänderten Verfahren in den Bereichen Monitoring, Controlling und Evaluation von Gesuchen sowie die Rolle des SNF in der Forschungsförderungspolitik.