Anwendungsorientierte Grundlagenforschung
Seit dem 15. Juli 2011 können Gesuchstellende in mySNF die Kategorie "anwendungsorientiert" zur Beschreibung ihrer Forschungsvorhaben wählen.
Zum einen trägt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit der Kategorie "anwendungsorientierte Grundlagenforschung" der Tatsache Rechnung, dass wissenschaftliche Forschung mit den Komponenten Erkenntnisgewinn und Anwendung national und international immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zum anderen möchte er mit dieser "Etikettierung" eine adäquate Evaluation von Gesuchen aus der anwendungsorientierten Forschung gewährleisten.
Welche Schubladen für die Forschung?
Der SNF operiert aus förderungspolitischen Gründen mit verschiedenen Kategorien wissenschaftlicher Forschung. In seinem Mehrjahresprogramm 2012–2016 legt er die künftige Kategorisierung im Rahmen der Gesuchsevaluation dar.
Kernfrage für Gesuchstellende: Ist mein Forschungsvorhaben anwendungsorientiert oder nicht?
Gesuchstellende sollten ihre Gesuche nur dann als "anwendungsorientiert" deklarieren, wenn bestimmte Punkte zutreffend sind. Wird ein Gesuch als anwendungsorientiert deklariert, so hat dies mehrere Konsequenzen.
DORE: Ein erfolgreiches Förderungsprogramm geht zu Ende
Der SNF hat die praxisorientierte Forschung an Fachhochschulen und an Pädagogischen Hochschulen in den vergangenen acht Jahren durch die Finanzierung von insgesamt 302 DORE-Projekten in sieben Fachbereichen gefördert. Das Programm läuft nun aus, da die Förderung dieser Forschung in die reguläre Projektförderung des SNF überführt wird.