NFP & NFS - wozu?


Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt auf nationaler Ebene zwei Typen von Programmen: Während die Nationalen Forschungsprogramme (NFP) der Erarbeitung von wissenschaftlich fundierten Grundlagen zur Lösung aktueller Probleme von nationaler Bedeutung dienen, stärken die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) die Position der Schweiz in strategisch wichtigen Bereichen und verbessern die Forschungsstrukturen. Die Themen für NFP werden jeweils vom Bundesrat vorgegeben. Bei den NFS werden die Themen von der Forschungsgemeinschaft generiert.

Dieses Bild zeigt Forschende, welche die Auswirkung von nichtionisierender Strahlung auf das Gehirn/die Zellen untersuchen.

 

 

 

 

 

 




 

NFP: Wirkungsprüfung zeichnet ein positives Bild

Die Nationalen Forschungsprogramme (NFP) erzeugen eine grosse Zahl von Auswirkungen auf wissenschaftlicher und sozialer Ebene. Das CEST (Center for Science and Technology Studies) hat 2006 eine Wirkungsstudie der NFP durchgeführt.
Die Wirkungsstudie zeichnet ein positives Bild der NFP. Diese werden als «wirkungsmächtiges Instrument mit einem breiten und in die Tiefe reichenden Wirkungsspektrum» charakterisiert. Der Bericht ist in deutscher Sprache verfasst. Kurzfassungen in Französisch und Englisch befinden sich am Anfang des Texts.


Konkrete Ergebnisse von NFP: Ansätze zur Problemlösung in der Praxis
Die anwendungsorientierte NFP-Forschung ist in der Regel zeit- und ortsgebunden. Die involvierten Forschungsgruppen richten sich an ein bestimmtes Publikum aus der Praxis, gehen auf deren Anliegen ein, suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen. Aus solchen «transdisziplinären» Arbeiten entstehen eine Vielzahl nützlicher Ansätze, um bestehende Probleme von nationaler Bedeutung zu lösen. Dies zeigen die folgenden Medienmitteilungen des SNF in exemplarischer Weise auf:

Jährlich 65 Milliarden für das Bauwerk Schweiz (01.02.2011)
Von der vier- zur vielsprachigen Schweiz (25.11.2010)
Einfacher Schutz vor Hüftbruchkomplikationen (10.05.2010)


 

Die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) wirken vielfältig

Die im Jahr 2001 vom SNF gestarteten NFS haben die Spitzenforschung in der Schweiz gestärkt. Denn sie haben dazu beigetragen, dass die Schweizer Universitäten inhaltliche Schwerpunkte gebildet und damit die Strukturen in für die Schweiz wichtigen Forschungsgebieten gestärkt haben. So sind zum Beispiel das Zentrum für Demokratie in Aarau und das Oeschger-Zentrum für Klimaforschung an der Universität Bern entstanden. Die NFS haben sich zudem als erfolgreich im Wissens- und Technologietransfer erwiesen. Seit 2001 sind sie 661 Kooperationen mit Unternehmen eingegangen und haben 56 Start-up-Firmen aufgebaut oder unterstützt. Daneben fördern die NFS gezielt junge Forschende, so dass sie in ihrer akademischen Karriere besonders schnell vorankommen oder in Wirtschaft und Verwaltung reüssieren. Die Broschüre «Die Nationalen Forschungsschwerpunkte – Spitzenforschung made in Switzerland» gibt einen aktuellen Überblick über die laufenden NFS und zeigt den vielfältigen Nutzen dieses Förderungsinstruments.


Vielfältige Impulse für die Wirtschaft

Grundlagenforschung kann vielfältige Impulse für die Wirtschaft auslösen. Dies zeigt die Zwischenevaluation von 28 Technologietransfer-Projekten aus den Nationalen Forschungsschwerpunkten (NFS).


Der Schlüssel zu den 27 NFS: Publikation «Guide»
Über 3500 Personen arbeiten in den 27 laufenden NFS mit. Die jährlich aktualisierte Publikation «Guide» gibt Aufschluss über Finanzen, Personal und Output der Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS). Zu jedem NFS findet man eine Kurzbeschreibung sowie alle wichtigen Kontaktangaben.

Zu diesem Thema

Kontakt

Abteilung Programme 

Nationale Forschungsprogramme (NFP)  nfp@snf.ch

Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS)  nccr@snf.ch
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