Filme 

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) porträtiert regelmässig von ihm finanzierte Forschende in TV-Beiträgen und ermöglicht Einblicke in die faszinierende Welt der Wissenschaft.  

13.01.2012Forschungsnachwuchs: Macht die Schweiz genug?

Dieses Bild zeigt Bundesrat Alain BersetZu seinem 60-jährigen Bestehen setzte sich der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am 11. Januar 2012 in Bern gemeinsam mit 250 Teilnehmenden aus Forschung, Hochschulen und Politik mit der zukunftsgerichteten Frage «Nachwuchsförderung: Wo drückt der Schuh?» auseinander. Junge Forschende formulierten in Workshops ihre Anliegen. Die nachfolgenden engagierten und konstruktiven Diskussionen mit Entscheidungsträgern wurden abgerundet durch den ersten Auftritt des neuen Bundesrats Alain Berset an einem öffentlichen Anlass.


19.10.2011Lebensraum und Lebensqualität

Dieses Bild zeigt Prof. François Hainard bei einem Interview

Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat sich mit der Lebensqualität als Parameter für eine nachhaltige Entwicklung beschäftigt.


19.10.2011Wie lässt sich die Zersiedelung der Schweiz verhindern?

Dieses Bild zeigt Professor Eugen Brühwiler bei einem InterviewDas Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat untersucht, wie sich die Siedlungen in der Schweiz entwickeln. Ist die Zersiedelung des Landes unausweichlich?


19.10.2011Unterhalt oder Ausbau von Infrastrukturen?

Dieses Bild zeigt Professor Eugen Brühwiler bei einem InterviewDas Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat sich mit dem langfristigen Unterhalt und dem Ausbau von Infrastrukturen beschäftigt.


02.07.2011Neue Wege in der Diagnose: Die Botschaft der Hormone

DAs Bild zeigt die Forscherin Mirjam Crist-Crain mit einem Forscherkollegen vor einem Bildschirm mit Röntgenaufnahmen.Schlaganfälle und Lungenentzündungen können glimpflich oder aber lebensgefährlich verlaufen. Eine Vorhersage ist oft sehr schwierig. Die Ärztin Mirjam Christ-Crain erforscht neue Diagnosemöglichkeiten. Für ihre wegweisenden Erkenntnisse, dass Hormone frühzeitig Informationen über den Verlauf der Krankheiten liefern können, wurde sie bereits 2009 mit dem Latsis-Preis ausgezeichnet.


12.05.2011Handystrahlen verändern Hirnströme im Schlaf – ohne die Schlafqualität zu beeinflussen

Dieses Bild zeigt Prof. Peter AchermannIm Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) haben Prof. Dr. Peter Achermann und sein Team untersucht, ob sich die elektromagnetische Strahlung, die während eines halbstündigen Mobiltelefongesprächs ins Hirn eindringt, auf den Schlaf auswirkt. Sie haben in ihrer Studie festgestellt, dass die Strahlung zwar die im Elektroenzephalogramm (EEG) beobachteten Hirnstromwellen verändert, dass sich dies aber nicht auf die subjektiv empfundene Schlafqualität auswirkt.


12.05.2011Modellierungsstudien: Wer kriegt wieviel Strahlung ab?

Dieses Bild zeigt Prof. Dr. Niels Kuster.Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) haben Prof. Dr. Niels Kuster und sein Team mit Computermodellen simuliert, wieviel elektromagnetische Strahlung, die von unterschiedlichen elektrischen Geräten abgegeben wird, in die verschiedenen menschlichen Körperteile gelangt. Dabei haben sie auch schwangere Frauen und deren ungeborenen Kinder im Bauch berücksichtigt.


12.05.2011Kein Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und gesundheitlichen Beschwerden

Dieses Bild zeigt Martin Röösli.Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) haben Prof. Dr. Martin Röösli und sein Team untersucht, ob alltägliche Funk- und Handystrahlen die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Sie haben in ihrer Studie keinen Zusammenhang zwischen der Strahlenexposition und dem Auftreten von gesundheitlichen Beschwerden feststellen können, wie er in einem Interview erklärt.


04.07.2010Wirbelsäulenforschung - Hoffnung durch 3-D

Das Bild zeigt die Wirbelsäule im menschlichen Querschnitt.Schmerzen im Rücken und Verletzungen an der Wirbelsäule sollen bald noch besser kuriert werden können: In einem Forschungsprogramm des SNF haben 26 Projektgruppen fünf Jahre nach neuen Ansätzen zur Behandlung des Bewegungsapparates gesucht. Die Spezialsendung zeigt die Arbeit eines Teams des Institutes für chirurgische Technologien und Biomechanik der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich an einem revolutionären Verfahren.


02.01.2010Wenn Gelähmte wieder gehen können

Dieses Bild zeigt behindertes Kind, dass mit Hilfe eines Roboters das Gehen lerntForschung schafft Hoffnung: Gelähmte Patienten sollen lernen, wieder mobil zu werden, etwa nach einem Schlaganfall, einer Querschnittlähmung oder einem Schädel-Hirntrauma. Der halbstündige Film zeigt die Entwicklung und Anwendung von Bewegungsrobotern im Rahmen des  Nationalen Forschungsschwerpunkts "Neuro" des Schweizerischen Nationalfonds.


12.04.2009Adrian Pfiffner - Die Architektur der Erde

Das Bild zeigt den Geologen Adrian Pfiffner, der durch ein Fernglas sieht

«Suchen Sie Gold?» Wenn Adrian Pfiffner mit dem Hammer in der Hand durch die Berge stapft, bekommt er von Wanderern immer dieselbe Frage zu hören. Doch Adrian Pfiffner sucht weder nach Gold noch nach Kristallen; er erforscht die Architektur der Erde. Er ist Professor und Direktor des Instituts für Geologie in Bern. «Die Leute wissen gar nicht, was ein Geologe tut», sagt der im Bergsturzgebiet von Reichenau/GR geborene Pfiffner.


05.04.2009Klaus Scherer - Meister der Gefühle

Das Bild zeigt die Computer-Darstellung eines GesichtsAm Anfang standen Theater und Oper: Sie inspirierten den Psychologen Klaus Scherer zu seinen ersten Forschungsarbeiten über den Emotionsausdruck in der Stimme. Kein Zweifel, unser Leben wird sehr stark von Emotionen bestimmt – und nicht nur von rationalem Denken. «Schauen Sie die Werbung an», sagt Klaus Scherer. «Sie appelliert viel stärker an die Gefühle als an die Vernunft.»


29.03.2009Brigitte Studer - Gegenwärtige Geschichte

Dieses Bild zeigt eine Hand in einem Berg von Papierakten«In den Archiven fesselt einen manchmal ein besonderes Dokument», erzählt die Historikerin Brigitte Studer. «Manchmal ist auch nur die Schrift faszinierend. Dahinter steckt eine vergangene Lebenserfahrung, oft ein Konflikt.»


27.03.2009SCIENCEsuisse: SF 1 zeigte am 29.03. den Kurzfilm «Gegenwärtige Geschichte»

«In den Archiven fesselt einen manchmal ein besonderes Dokument», erzählt die Historikerin Brigitte Studer. «Manchmal ist auch nur die Schrift faszinierend. Dahinter steckt eine vergangene Lebenserfahrung, oft ein Konflikt.» Sendung: Sonntag, 29. März 2009, um 17.00 Uhr auf SF 1


22.03.2009Martin Schwab - Hoffnung für Querschnittgelähmte

Dieses Bild zeigt eine Profilansicht des Neurowissenschaftlers Martin Schwab in seinem Labor«Ich wollte eigentlich immer Forscher werden; ein Forscher, der in den Urwald geht oder unbekannte Kontinente erforscht», sagt der Neurowissenschaftler Martin Schwab. «Heute sagt man richtig, dass unser Gehirn einer der letzten, grossen unbekannten Kontinente ist.»


15.03.2009Martine Rahier - Lob der Artenvielfalt

Das Bild zeigt eine Profilaufnahme der Insektenforscherin Martine Rahier

Insekten und Pflanzen begleiten Martine Rahier auf ihrer gesamten wissenschaftlichen Laufbahn. Die gebürtige Belgierin studierte in Brüssel Agronomie, wechselte dann 1979 in die USA an die Cornell University in Ithaca, kam schliesslich nach Basel und ist seit 1994 in Neuenburg zu Hause. In den USA entdeckte sie ihre Faszination für Insekten. Oder genauer: für die Interaktion zwischen Insekten und Pflanzen. «Hier spielt sich Entscheidendes ab», erklärt sie. «Denn unsere ganze Ernährung beruht auf Pflanzen, und die Insekten sind dabei unsere grössten Gegenspieler.»


08.03.2009Alumit Ishai - Der Blick ins Gehirn

Dieses Bild zeigt die Hirnforscherin Alumit Ishai«Über Schönheit lässt sich streiten; was Bilder von Schönheiten im Gehirn auslösen, ist hingegen universell», sagt Alumit Ishai, Assistenz-Professorin für kognitive Neurowissenschaften an der Universität Zürich. Die in Israel geborene Neurobiologin benutzt Bilder von Gesichtern, Gemälde und Alltags-Gegenstände, um zu ergründen, wie das menschliche Gehirn visuelle Informationen verarbeitet.


01.03.2009Carel van Schaik - Unter Orang-Utans

Dieses Bild zeigt Carel van Schaik umgeben von Primaten-SchädelnHitze, Blutegel und Mücken muss Carel van Schaik ertragen, wenn er seine liebsten Forschungsobjekte in freier Wildbahn beobachten will: die Orang-Utans von Suaq in Indonesien. Ihnen verdankt der Anthropologe seine zentrale These: Soziales Verhalten ist der Schlüssel für die Evolution von Intelligenz.


22.02.2009Christian Schönenberger - Nanowelten

Das Bild zeigt den Physiker Christian SchönenbergerDie Nanowissenschaften gelten als Schlüssel zur industriellen Zukunft. Sie könnten so bedeutend werden wie die Computer- und die Kunststoff-Industrie, und sie sind wie geschaffen für einen Tüftler und Denker wie Christian Schönenberger.


15.02.2009Gottfried Boehm - Die Kunst des Sehens

Das Bild zeigt verschwommen einen Passanten, der vor einem erleuchteten Schaufenster vorbeigeht.Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gab es keine Bildforschung, die diesen Namen verdiente. Vielmehr glaubte man, «dass sich die Wahrheit ausschliesslich in Sprache manifestiere», wie es der Bildforscher Gottfried Boehm formuliert. «Das Credo, dass die Welt das ist, was sich sagen lässt, prägte unsere Kulturgeschichte.»


08.02.2009Bernard Hirschel - Mit Aids leben

Dieses Bild zeigt einen durch ein Mikroskp vergrössertes Virus«1982 wurde ich zum ersten Mal mit Aids konfrontiert», erinnert sich Bernhard Hirschel. «Das war genau ein Jahr nach der ersten Publikation, welche dieses neuartige Syndrom beschrieben hatte.» Er übernahm den ersten diagnostizierten Genfer Patienten, eine Frau. «Damals konnten wir nur die schrecklichen Folgen der Krankheit lindern. Und trotz unserer Anstrengungen verloren wir jeden Tag Patienten. Es war nicht gerade ermutigend.»


01.02.2009Susan Gasser - Am Schalter der Gene

Dieses Bild zeigt die Forscherin Susan GasserIm Jahr 2001 wurde das Erbgut des Menschen, die DNA, vollständig entschlüsselt – ein grosser Erfolg des menschlichen Forschergeistes. Doch der Durchbruch im Bereich der Biomedizin war nur ein vermeintlicher, erklärt die Genetikerin Susan Gasser. «Nachdem wir das menschliche Erbgut entschlüsselt hatten, merkten wir, dass es nicht ausreicht, die Gensequenzen des Erbguts zu kennen.» Die Erbinformation alleine liefert keine Erklärung, warum wir Krebs entwickeln, warum wir bestimmte Krankheiten haben oder weshalb verschiedene Menschen unterschiedlich reagieren auf Stress oder auf Umwelteinflüsse.


25.01.2009Ulrike Lohmann - Die Wolkenfrau

Dieses Bild zeigt die Wissenschaftlerin Ulrike Lohmann beim GesprächUlrike Lohmann ist eine der weltweit führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Wechselwirkungen von Aerosolen mit Wolken und deren Wirkung auf das Klima. Sie promovierte am Max-Planck-Institut in Hamburg. Im kanadischen Victoria bildete sie sich in Klimamodellierung fort und arbeitete als Professorin in Halifax. Seit 2004 leitet sie das Institut für Atmosphärenphysik in Zürich. Dass die ETH weltweit eine Pionierrolle in der Klimaforschung einnimmt, ist unter anderem Ulrike Lohmann zuzusprechen. Sie ist eine der Hauptautoren des letzten UNO-Klimaberichts IPCC, der mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.


18.01.2009Antonio Lanzavecchia - Krieg im Körper

Das Bild zeigt mehrere Impressionen aus dem Labor von Antonio LanzavecchiaDunkelblauer Stahl und viel Glas: Das Istituto di Ricerca in Biomedicina (IRB) in der Innenstadt von Bellinzona wirkt von aussen kühl und wenig einladend. Tritt man jedoch durch den Haupteingang in den Innenhof, fühlt man sich sofort wohl, ein bisschen wie in der Wohnküche einer grossen WG.


11.01.2009Michael Grätzel - Solar andersrum

Das Bild zeigt Michael Grätzel mit verschränkten Armen an einen Baum angelehnt

Als Michael Grätzel seine Arbeiten im Wissenschaftsmagazin «Nature» im Jahr 1991 veröffentlichte, erregte er grosses Aufsehen. Die Medien verkündeten bereits eine neue Ära günstigerer und zuverlässigerer Sonnenenergie. Der aus Deutschland stammende Forscher hat nämlich der Solarzellenwelt, in der das Silizium dominierte und noch immer weitgehend dominiert, eine radikal andere Lösung vorgeschlagen. «Die Industrie war sehr schnell daran interessiert», sagt der an der ETH Lausanne tätige Professor für physikalische Chemie. «Aber diese Technologie musste erst noch ausreifen. Das brachte auch Enttäuschungen mit sich. Und dann hegten auch viele Forscher Zweifel an der Gültigkeit unserer Experimente.»


04.01.2009Ernst Fehr - Ökonomie der Fairness

Das Bild zeigt eine Portrait-Aufnahme von Ernst Fehr«Ich war ein Weltverbesserer, und ich bin einer geblieben», sagt Ernst Fehr. Als Vertreter der «psychologischen Wende» in den Wirtschafts- wissenschaften entdeckte Fehr den Einfluss von Fairnessvorstellungen auf soziales und wirtschaftliches Verhalten. Er gehört zu den wenigen Ökonomen deutschsprachiger Universitäten, die in den Wissenschafts-zeitschriften nicht nur regelmässig publizieren, sondern ebenso häufig Aufsehen erregen.


28.12.2008Michel Mayor, Didier Queloz - Jagd nach anderen Welten

Das Bild zeigt eine Sternwarte mit TeleskopAm 6. Oktober 1995 geben zwei Schweizer Astrophysiker eine Entdeckung bekannt, welche die moderne Astronomie revolutionierte. Michel Mayor und Didier Queloz beobachten den ersten Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems. Dieser Exoplanet kreist um einen Stern, der 42 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Sie taufen ihn 51 Peg b. Diese Meisterleistung schlägt das dritte grosse Kapitel der Geschichte der zeitgenössischen Astronomie auf - nach Einsteins Relativitätstheorie und dem Verständnis des Sternenlichts. Eine sagenhafte Suche beginnt: jene nach anderen Welten, auf denen möglicherweise sogar Leben existiert.


21.12.2008Othmar Keel - Gottes Geschichte

Das Bild zeigt Buchrücken alter Schriften«Die Religionen betonen heute ihren Absolutheitsanspruch und ihre einzigartige Identität», sagt Othmar Keel. «Stattdessen könnten sie sich auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen.» Mit seiner Forschung hat Keel nachgewiesen, dass die abrahamitischen Religionen, also Judentum, Christentum und Islam, den gleichen Stammbaum besitzen, der über Israel bis in die heidnischen Glaubensvorstellungen des Alten Orients zurückreicht.


14.12.2008Carlo Catapano - Der Zellenbändiger

Das Bild zeigt eine Portrait-Aufnahme von Carlo Catapano«Jede Krebszelle hat ihre eigene Geschichte», sagt Carlo Catapano. «Meine Aufgabe ist es, diese zu studieren und wenn möglich die Geschichte zu beenden.» Er leitet das Laboratorium für experimentelle Krebsforschung am Onkologischen Institut der Italienischen Schweiz (IOSI) in Bellinzona. Hier hat er seit 2003 eine Forschergruppe aufgebaut, die untersucht, wieso eine Krebszelle plötzlich zu wuchern beginnt und wie man sie davon abhalten kann.


07.12.2008Pierre Thomann - Suche nach der absoluten Zeit

Das Bild zeigt eine verschwommene Profil-Ansicht von Pierre Thomann vor eine Wandtafel mit aufgeschriebenen FormelnPierre Thomann erforscht die Zeit bis auf den Punkt genau. Zusammen mit seinem Team baut er Uhren auf der Basis von lasergekühlten Atomen. Atomuhren, welche die Länge einer Sekunde genau festlegen, gibt es zwar schon seit Jahrzehnten. Die Länge einer Atomsekunde entspricht exakt 9'192'631’770 Schwingungen des Atoms Cäsium-133 zwischen zwei bestimmten Energieniveaus des Atoms.


30.11.2008Manuel Eisner - Die Wurzeln der Gewalt

Das Bild zeigt einen am Boden liegenden demolierten Abfallkübel vor einem GebäudekomplexWieso nur schlagen sich junge Männer gegenseitig die Köpfe ein? Was ist falsch gelaufen, dass jemand kriminell wird? Nützen Strafen? Und wenn nicht: Wie kann Gewalt verhindert werden?


23.11.2008Denis Duboule - Menschen und Mäuse

Das Bild zeigt ein mit Kontrastmitteln eingefärbtes Wirbeltier in einem ReagenzglasDer gebürtige Walliser Denis Duboule ist weltweit einer der herausragendsten Spezialisten bei der Erforschung der genetischen Grundlagen der Entwicklung von Tier und Mensch. An der Universität Genf untersucht er die sogenannten Architekten-Gene. Diese heissen nicht etwa so, weil sie aus jedem Bauarbeiter einen Botta oder Calatrava machen. Sie sind vielmehr für den korrekten Körperbau eines Organismus verantwortlich – egal ob bei der Maus oder beim Menschen.


16.11.2008Rolf Pfeifer - Die Intelligenz des Körpers

Das Bild zeigt einen Teil eines Roboters, im Hintergrund ist verschwommen eine Person zu erkennen«Einige Leute halten unser Labor für etwas verrückt», sagt Rolf Pfeifer angesichts des sprichwörtlich kreativen Chaos am Labor für Künstliche Intelligenz an der Universität Zürich. In seinen Räumen befindet sich der Besucher inmitten von hüpfenden, rennenden und schwimmenden Kreaturen aus Plastik, Metall, Motoren und Sensoren: Stumpy, Wanda und Puppy etwa heissen Tanzroboter, Roboterfisch und ein Hündchen aus Blech. Sie warten in mehrfacher Ausführung – zum Teil aktionsbereit, zum Teil in die einzelnen Bestandteile zerlegt – die nächsten Experimente ab. Der Robotiker Rolf Pfeifer untersucht mit diesen selbst entwickelten Billigst-Robotern, wie der Körper das Denken beeinflusst.


09.11.2008Laurent Keller - Der Ameisen bester Freund

Das Bild zeigt eine Kunst-Aufnahme von Ameisen, golden ausgeleuchtet auf blauem HintergrundForschende aus allen Kontinenten zieht es in die Ameisenmetropole Lausanne, zu Laurent Keller, Professor für Ökologie und Evolution der Universität Lausanne. «Wenn man alle in einem Wald auffindbaren Organismen sammeln würde, könnte man feststellen, dass drei Viertel der gesamten Biomasse Ameisen sind», erklärt Keller. «Würde man die Ameisen von der Erde entfernen, wäre das wahrscheinlich für Hunderttausende von Arten das Ende.»


02.11.2008Thomas Stocker - Der Klimakämpfer

Das Bild zeigt Thomas Stocker beim schreiben auf seinem Laptop.Dass sich die Medien auf ihn stürzen, liegt nicht nur daran, dass Thomas Stocker einer der renommiertesten Klimaforscher der Welt ist. Er hat das grosse Talent, die nicht gerade einfache Klima-Problematik sachlich und präzise auf den Punkt zu bringen.


26.10.2008Felicitas Pauss - Was die Welt zusammenhält

Das Bild zeigt die Teilchenphysikerin Felicitas Pauss vor dem Teilchenbeschleuniger LHC im Cern in GenfAls Felicitas Pauss am Morgen des 2. Mai 1983 ihren Dienst am CERN bei Genf antrat, merkte sie sogleich, dass etwas anders war als sonst: Gestikulierend und diskutierend drängelten sich ihre Kollegen im Kontrollraum des CERN, der sonst um diese Zeit nur spärlich besetzt ist – nicht so bei dieser Frühschicht. In der Nacht waren Spuren eines bisher noch nie beobachteten Teilchens gesichtet worden.


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