Horizonte Nr. 68, März 2006
Forschung - wozu? In Zeiten des Spardrucks muss sich auch die Forschung je länger desto mehr rechtfertigen. Was bringt sie der Wirtschaft? Der Gesellschaft? Und woher kommt diese Fokussierung auf die Nützlichkeit?
Abfälle aus Kupferminen belasten in Chañaral die Umwelt.
Weitere Themen
Traumhaft schönes Umweltrisiko (PDF, 498 KB)Der Abbau von Metallen führt vielerorts zu massiven Umweltproblemen. Ein besonder gravierendes Beispiel ist der Traumstrand Chañaral. Bernhard Dold vom Institut für Mineralogie und Geochemie der Universität Lausanne untersucht solche Probleme im Detail.
Eine Weltenbürgerin in Südafrika (PDF, 310 KB)Kaum hatte Südafrika das Apartheidregime überwunden, wurde das Land von der HIV-Epidemie erfasst. Heute ist Südafrika weltweit am stärksten von Aids betroffen. Unterstützt vom SNF untersucht die Forscherin Marjorie Opuni-Akuamoa hier gesellschaftliche Auswirkungen von Aids.
Vergessene Zeitzeugen (PDF, 469 KB)Anders als die einheimischen Spielfilme haben die Dokumentarfilme aus der Schweiz auch international Erfolg. Das war schon vor 1963 so, als es noch keine staatliche Filmförderung gab. Die vergessenen alten Auftragsfilme werden zurzeit neu entdeckt.
Das Nervtötende bei Alzheimer (PDF, 189 KB)Die Eiweissablagerungen im Gehirn von Alzheimerkranken locken Fresszellen an, welche die Nervenzellen abtöten. Die Entdeckung einer Genfer Forschungsgruppe eröffnet neue Therapiemöglichkeiten.
"Ohne diese Gleichung geht gar nichts" (PDF, 293 KB)Vor 80 Jahren hat Erwin Schrödinger (1887-1961) eine später nach ihm benannte Gleichung entdeckt, die das Weltbild des 20. Jahrhunderts grundlegend verändern sollte. Die Edition von Schrödingers Korrespondenz lässt einen der bedeutesten Physiker neu aufleben.