Horizonte Nr. 71, Dezember 2006
Titelgeschichte
Eine Halbierung tut not (PDF, 754 KB)Jedes Jahr reisst Feinstaub 3700 Menschen vorzeitig aus dem Leben. Seit Beginn des Jahrzents stagnieren die Immissionen auf zu hohem Niveau. Die in diesem Jahr von Bund und Kantonen ergriffenen Massnahmen erachten Fachleute als ungenügend.
"Frühmerkmale schwerer Krankheiten" (PDF, 465 KB)Dank der Langzeitstudie Sapaldia hat die Schweiz den tiefsten Feinstaubgrenzwert Europas. Die Studie hat erstmals gezeigt, dass Feinstaub auch gesunde Erwachsene belastet. Nun gilt es herauszufinden, welche Quellen am gefährlichsten sind.
Ultrafeinstaub überwindet alle Grenzen (PDF, 584 KB)Feinstaub belastet Lunge, Kreislauf sowie Nervensystem und verursacht Krebs. Wie die Kleinstpartikel jedoch genau in die Zellen eindringen und sie schädigen, ist noch wenig bekannt. Ultrafeine Teilchen scheinen allerdings ganz neuartige Eigenschaften zu besitzen.
Weitere Themen
Strafrecht im Cyberspace (PDF, 359 KB)In Europa werden in raschem Tempo neue Gesetze gegen die Netzwerkkriminalität geschaffen. Christian Schwarzenegger und Sarah Summers von der Universität Zürich haben den Prozess der Rechtsharmonisierung und ihre Folgen für die Schweiz untersucht.
Ein neues Bild von den Dinosauriern (PDF, 885 KB)Die grossen pflanzenfressenden Sauropoden waren leichter als angenommen und stabilisierten ihren Hals mit Hilfe eines Systems aus Luftsäcken. Dies haben umfangreiche Untersuchungen von Fossilien ergeben.
Der Schweizer Pass will verdient sein (PDF, 192 KB)Nirgendwo sonst in Europa müssen Ausländer bis zur Einbürgerung so lang im Land gelebt haben wie in der Schweiz. Innerhalb der Schweiz variieren die Einbürgerungshürden je nach Region beträchtlich, zeigt eine Studie der Universität Bern.
Die Wandlungen des Jungfraujochs (PDF, 206 KB)Seite 1931 empfängt die Forschungsstation Jungfraujoch Forschende, die den Himmel erkunden. Heute locken allerdings die Sterne weniger: In Zeiten der Klimaveränderung steht immer mehr die Atmosphäre im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Vor Ort: Aufbauarbeit in Georgien (PDF, 135 KB)Der Physiker Alexander Shengelaya ist in sein Heimatland Georgien zurückgekehrt, um sich an den Reformen in Bildung und Forschung zu beteiligen. Unterstützt wird er dabei vom Osteuropa-Programm Scopes.
Im Porträt
Michael Hengartner: "Der Wurm hat immer recht" (PDF, 245 KB)Bei Michael Hengartners Forschung dreht sich alles um einen winzig kleinen Wurm. An ihm studiert er die "Eidgenossenschaft der Zellen", die auch beim Menschen ganz ähnlich funktioniert. Für seine Arbeiten erhält Hengartner nun den Nationalen Latsis-Preis 2006.