Horizonte Nr. 72, März 2007
Menschliche Auslese: Nicht nur unter dem nationalsozialistischen Regime wurden Menschen mit so genannt minderwertigem Erbgut unter Druck an der Fortpflanzung gehindert. Auch in demokratischen Staaten hatte Eugenik Tradition. Zum Beispiel in der Schweiz.
Titelgeschichte
Nicht Trittbrettfahrer, sondern Pioniere (PDF, 657 KB)Mehrere Schweizer gehörten zu den bekannten Eugenik-Pionieren. Und bis in die 1970er Jahre gab es hierzulande eugenisch begründete Sterilisationen. Dies belegt die späte Aufarbeitung der eugenischen Vergangenheit der Schweiz.
"Ethische Fragen gibt es immer noch" (PDF, 251 KB)Wie ist die Eugenik heute zu sehen, wie international einzuordnen? Fragen an die Eugenikexpertin Véronique Mottier. Die Soziologin und Politologin ist an den Universitäten Lausanne und Cambridge tätig sowie in der Leitungsgruppe des NFP 51.
Wer ist der Chef? Im Notfall eine entscheidende Frage.
Weitere Themen
Betrügerische Orchideen (PDF, 207 KB)Gewisse Blütenpflanzen greifen zu einfallsreichen Strategien, um Insekten zur Bestäubung anzulocken, ohne ihnen im Gegenzug etwas dafür zu bieten. Ein rätselhaftes Verhalten, für das ein Biologenteam aus Lausanne Erklärungen sucht.
Wie Kinder mit Zeit umgehen (PDF, 681 KB)Kurse, Medien und Konsum - wie gehen kinder angesichts dieser zahlreichen Reize mit der Zeit um? Eine Studie kommt zum Schluss: Kinder teilen sich ihre Zeit erstaunlich differenziert ein.
Im Porträt
Jonathan Nitschke, junger Molekülmechaniker (PDF, 286 KB)Der Genfer Chemiker, der ursprünglich aus den USA stammt, verbindet Metallatome mit organischen Molekülen. Eine Arbeit, die hauptsächlich in der Mikroelektronik Anwendung findet. Kürzlich wurde er dafür mit dem European Young Chemist Award ausgezeichnet.