Horizonte Nr. 76, März 2008
Geschundenes Paradies: Rumänien hat viele Gesichter: einmalige Landschaften wie das Donaudelta, aber auch eine veraltete Industrie, die Umwelt und Menschen bedroht. Rumänische Forschende haben mit Schweizer Hilfe beide Seiten ergründet.
Titelgeschichte
Es brodelt im Delta (PDF, 193 KB)Ist das riesige Donaudelta eine Kohlenstoffsenke oder -quelle? Das Wasserforschungsinstitut Eawag und das rumänische Institut GeoEcoMar haben den Ausstoss der Treibhausgase gemessen - mit erstaunlichen Resultaten.
Gefährliche Altlasten (PDF, 261 KB)Wie stark ist die Schwermetallbelastung der Umwelt und der Anwohner eines rumänischen Industriegebietes? Beträchtlich, wie ein rumänisch-schweizerisches Forschungsteam nachgewiesen hat. Doch ihre Quelle will vor Ort plötzlich niemand mehr kennen.
Desinfizieren im Spital kann - fast - Wunder wirken.
Weitere Themen
Ein Jungbrunnen für das Immunsystem (PDF, 97 KB)In der Milz und den Lymphknoten haben Forschende der Universität Lausanne Zellen entdeckt, die das Überleben der Lymphozyten sicherstellen, jener weissen Blutkörperchen, die unseren Körper vor Infektionen schützen.
Mathe für die Fledermaus (PDF, 132 KB)Die Grosse Hufeisennase ist vom Aussterben bedroht. Um die Populationsentwicklung der versteckt lebenden Tiere zu erfassen, haben Biologen der Universität Bern ein biostatistisches Modell entworfen. Es soll auch dem Schutz der Tiere dienen.
Friedensfördernde Händel (PDF, 98 KB)Das friedliche Zusammenleben der Religionen ist nicht selbstverständlich. In früheren Zeiten verliefen religiöse Konflikte in Europa viel blutiger als heute. Ob und wie blutig, scheint auch das politische System mitbestimmt zu haben, wie ein Fall aus der alten Schweiz zeigt.
Wenn gewaschene Hände nicht sauber genug sind (PDF, 117 KB)Wenn das Ärzte- und Pflegepersonal im Spital auf eine konsequente Handhygiene achtet, erkranken deutlich weniger Patienten und Patientinnen an Infektionen. Am meisten profitieren Frühgeborene. Dies zeigen Studien am Universitätsspital Genf.
Vor Ort: Reiches Leben im Seicento (PDF, 90 KB)Archive von römischen Adelsfamilien sind eine Schatzkammer des kulturellen Lebens des 17. Jahrhunderts. Die 38-jährige Musikwissenschaftlerin Alexandra Nigito macht in Rom immer wieder überraschende Funde.
Im Porträt
"Ich mache genau das, was ich schon immer wollte" (PDF, 117 KB)Über Analysen zum Milchfettgehalt von Kühen und andere Umwege kam Alexandra Trkola zu ihrem Spezialgebiet: Die gebürtige Wienerin erforscht am Züricher Universitätsspital HIV-Antikörper. Im Herbst wird sie in Zürich eine Professur für medizinische Virologie antreten.