Horizonte Nr. 84, März 2010
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Schwerpunkt
Die Hieroglyphen der Maya lassen sich mit Computerhilfe besser entziffern.
- Vom Ich zum Du (PDF, 543 KB)
Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und sogar Maschinen verständigen sich. Haben auch sie eine Sprache? Ist unsere genetisch bestimmt? Und wie entziffern Computer untergegangene Bildsprachen? - Die Vergangenheit mit Silizium entziffern (PDF, 300 KB)
Die Schrift der alten Maya bleibt geheimnisvoll. Von den rund 800 Hieroglyphen ist bis heute ein Fünftel nicht entschlüsselt. Ein Computerprogramm lässt nun rasche Fortschritte erwarten. - Das menschlichste aller Gene (PDF, 295 KB)
Die einzigartige menschliche Kommunikationsfähigkeit stützt sich auf Hirnfunktionen, die im Tierreich weit entwickelt sind. Dies jedenfalls zeigt die Geschichte eines sogenannten Sprachgens. - Was tut der Hund, wenn er knurrt? (PDF, 143 KB)
Wir glauben zu wissen, was wir tun, wenn wir sprechen, und dass nur wir sprechen, nicht aber Hunde und Computer. Die Philosophie sieht das anders.
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Biologie und Medizin
Bewegt: So verbrennen Kinder Fett.
- Den Lebensstil gesund schaukeln (PDF, 3.7 MB)
Noch nie haben sich die Menschen so wenig bewegt und so unausgewogen ernährt wie heute – die Folge sind Wohlstandskrankheiten wie etwa Diabetes. Nun sollen im Kindergarten die Weichen für eine gesunde Lebensweise gestellt werden. - Artenschutz von unten (PDF, 3.5 MB)
Bodenorganismen steuern die Artenvielfalt in Wiesen weit mehr als bisher angenommen. Bakterien, Pilze oder Fadenwürmer verhindern, dass sich einzelne Pflanzen zu stark ausbreiten. - Nervenzellen in Atemnot (PDF, 3.5 MB)
Hundert Jahre sind vergangen, seit Alois Alzheimer über plaqueförmige Eiweissablagerungen und verknäuelte Nervenfibrillen im Gehirn einer dementen Patientin berichtete. Noch immer ist unklar, welche Rolle diese für die Entstehung der Alzheimer-Demenz spielen. - Kundenpflege unter Fischen (PDF, 3.5 MB)
Wie die Kundenberater von Privatbanken oder Versicherungen richten die Gemeinen Putzerfische ihr Verhalten konsequent auf ihre Klienten aus, um sie bei der Stange zu halten. - Neue Perspektiven in der Aidsbekämpfung (PDF, 3.5 MB)
Die Liebe zur Dunkelheit ist nicht die einzige Besonderheit des Nachtaffen. Er gehört auch zu den seltenen Primaten, die ein Gen besitzen, das sie wirkungsvoll gegen das HI-Virus schützt.
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Gesellschaft und Kultur
Schräg: Volksmusik klingt manchmal anders.
- Den Krieg zivilisieren (PDF, 3.7 MB)
Das humanitäre Völkerrecht will die Welt humaner machen, indem es kriegerische Konflikte so weit wie möglich zivilisiert. Wie kann man die Wirksamkeit dieses oft durchsetzungsschwachen Instruments im 21. Jahrhundert verstärken? - Profijodel und Rap (PDF, 3.5 MB)
Volksmusik gleich Alphorn, Ländlerkapelle, Schwyzerörgeli. Solche Stereotypen haben ihre Berechtigung – und sind zugleich falsch. - Nomaden der Kunst (PDF, 3.5 MB)
Ob Paris, Kairo oder New York – kaum ein Land schickt so oft Künstlerinnen und Künstler mit einem Atelierstipendium ins Ausland wie die Schweiz. - Intelligenz lässt sich steigern (PDF, 3.5 MB)
Wie funktioniert das Gedächtnis? Die Kognitive Psychologie geht von verschiedenen Gedächtnismodellen aus, untere anderem vom Arbeitsgedächtnis, das zur kurzfristigen Speicherung nötig ist. - Japanischer Siegeszug (PDF, 3.5 MB)
Die schweizerische Uhrenindustrie hatte auf dem Weltmarkt bis in die sechziger Jahre eine führende Stellung inne. Dann setzte der Aufstieg der japanischen Uhrenindustrie ein.
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Technologie und Natur
Gehemmt: Trockenheit und Wärme setzen Föhren zu.
- Waldversuch mit Bodenheizung (PDF, 4 MB)
Die Föhren im Schutzwald von Leuk sind seit dem Waldbrand von 2003 nicht mehr nachgewachsen. Ein Versuch zeigt, dass die Trockenheit dabei wohl entscheidend war. Spanische Föhren wachsen unter solchen Bedingungen besser nach. - Virtuelle Autopsien (PDF, 3.5 MB)
Die digitale Zukunft der Forensik liegt in der Schweiz. Neben hochpräziser medizinischer Bildgebung und Navigation kommen im Berner «Virtopsy-Labor» Roboter für Autopsien zum Einsatz. - Auch der sekundäre Feinstaub macht krank (PDF, 3.5 MB)
Es gibt zwei Arten, wie Feinstaub entstehen kann: Zum einen werden bei der Verbrennung von Öl, Benzin oder Holz direkt Russpartikel freigesetzt. Zum andern entweichen aus Kamin, Auspuff, Lösungsmitteln, aber auch dem Wald organische Gase, die sich erst in der Luft zu feinen Staubteilchen verbinden. - Gläserne Knochenheilung (PDF, 3.5 MB)
Schon lange warten Chirurgen auf ein Material, mit dem sich Knochenbrüche zuverlässig fixieren lassen und das sich anschliessend im Körper vollständig auflöst. So würden die belastenden Eingriffe zum Entfernen von Platten und Schrauben entfallen. - Wenn Roboter ihre Spuren verwischen (PDF, 3.5 MB)
Weshalb soll man die Nahrung teilen, wenn man sie für sich behalten kann? Mit kleinen, lernfähigen Robotern haben Dario Floreano und Laurent Keller untersucht, wie durch natürliche Selektion Verhaltensstrategien entstehen.
Editorial
SNF direkt
Nachgefragt
Ungenügende Qualität (PDF, 3.5 MB)Die Qualitätsindikatoren der Schweizer Spitäler vermitteln ein verzerrtes Bild von deren medizinischen Leistungen, meint der Kardiologe Thomas F. Lüscher.
Im Bild
Porträt
Vor Ort
Im Gespräch
Cartoon
Perspektiven
Interdisziplinär forschen, aber wie? (PDF, 3.4 MB)Der Begriff Interdisziplinarität wird heute oft als Zauberwort verwendet. Doch man muss inter- und transdisziplinäre Prozesse permanent hinterfragen, gerade im Hinblick auf die Reibungsverluste, die bei Übersetzungen zwischen Disziplinen, Sprachen und Kulturen unvermeidlich sind.
Wie funktionierts?
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