Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) erbringt Evaluationsdienstleistungen zugunsten Dritter und führt mit externen Partnern gemeinsame Programme durch. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen hat der SNF Mitte Dezember die Grundsätze und Voraussetzungen für die Übernahme solcher Aufgaben präzisiert. Sie gelten ab sofort für alle neuen Mandate oder Partnerschaften wie auch für die Verlängerung von Verträgen.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert den Dialog zwischen Forschenden und Öffentlichkeit, indem er dieses Jahr 18 Kommunikationsprojekte finanziert, die verschiedene Bereiche der aktuellen wissenschaftlichen Forschung beleuchten.
Eine international zusammengesetzte Expertenkommission hat das Kommunikationsprojekt, das eine öffentliche Diskussion über genetische Untersuchungen des menschlichen Erbguts bezweckt, zur Förderung empfohlen. Es erfüllt die Kriterien und entspricht den Zielen des neuen Förderprogramms Agora des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Doch nun hat der Antragsteller Ernst Hafen sein Gesuch zurückgezogen.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat am 9. Januar die neu konzipierte Forschungsdatenbank P3 auf seiner Webseite (www.snf.ch) aufgeschaltet. P3 löst die bisherige Projektdatenbank ab und enthält u.a. erweiterte Informationen zum Inhalt und neu auch zum Output der vom SNF unterstützten Projekte. P3 wird in Deutsch, Französisch und Englisch sowie mit ausgebauten und benutzerfreundlichen Suchmöglichkeiten angeboten.
Zur Lancierung des KORANET Joint Call zu "Grünen Technologien" wird am 6. und 7. Februar 2012 in Seoul/Korea ein Partner-Event durchgeführt. Die drei wichtigsten Themen der Ausschreibung (Gesuchseingabe vom 6. Februar bis 6. April 2012) sind: Reduktion des "CO2-Fussabdrucks" - Technologien für eine nachhaltige Entwicklung – Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
Von Oktober 2010 bis September 2011 ist der Schweizerische Nationalfonds (SNF) insgesamt zehn Fällen möglicher Plagiate bei den Gesuchen nachgegangen. Fünf wurden von Experten entdeckt, fünf weitere von der neu vom SNF eingesetzten Software. Nur in zwei Fällen kam die nachfolgende interne Untersuchung zum Schluss, dass tatsächlich ein Plagiat vorliegt. Bei den anderen wurden die Verfehlungen als geringfügig eingestuft.
Im Rahmen des Romanian Swiss Research Programme 2011-2016 haben die interessierten Forschenden ab sofort die Möglichkeit, über ein soziales Netzwerk Kontakte zu knüpfen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bietet mit seiner neu lancierten Gruppe auf XING eine Plattform, auf der Forschende geeignete Partner aus dem jeweiligen Schwesterland finden können.
In experimenteller und klinischer Medizin sowie in der Biologie als medizinische Grundlagenwissenschaft werden Stipendien für fortgeschrittene Forschende von der Schweizerischen Stiftung für medizinisch-biologische Stipendien (SSMBS) in Zusammenarbeit mit dem SNF und basierend auf dessen Stipendienreglement vergeben. Diese Stipendien ermöglichen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die eine akademische Laufbahn einschlagen wollen, einen Forschungsaufenthalt im Ausland, wo sie ihre Kenntnisse vertiefen und ihr wissenschaftliches Profil verbessern können.
Diese Stipendien ermöglichen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die eine akademische Laufbahn einschlagen wollen, einen Forschungsaufenthalt im Ausland, wo sie ihre Kenntnisse vertiefen und ihr wissenschaftliches Profil verbessern können. Die Forschungsstipendien werden in allen vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Disziplinen zugesprochen. Davon ausgenommen sind die experimentelle und die klinische Medizin.
Mit Ambizione, Ambizione-PROSPER und Ambizione-SCORE fördert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) den wissenschaftlichen Nachwuchs in allen Disziplinen. Das Programm richtet sich an junge Forscherinnen und Forscher, die ein selbstständig geplantes Projekt an einer schweizerischen Hochschule durchführen, verwalten und leiten möchten.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) wird am 7. Dezember 2011 an der Universität Genf im Rahmen des Tags der Forschung seine Förderungsinstrumente mit Infoständen und Vorträgen vorstellen. Ausserdem haben die Teilnehmenden Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und erhalten in Workshops vertiefte Informationen zu den einzelnen Förderungsinstrumenten. Forschende aller Hochschulen sind willkommen.
Am 2. November hat der SNF fortgeschrittene Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Schweiz an seinem Sitz in Bern empfangen. Ziel des Tages war es, Gesuchstellende bedürfnisgerecht über die Förderungsmöglichkeiten des SNF zu informieren. Rund 150 Personen haben den Anlass besucht. Die eingegangenen Rückmeldungen bezeugen die Nützlichkeit eines solchen Angebots und heben die gute Qualität der Informationen und Ratschläge hervor.
Erstmals seit 2007 verzeichnet der Schweizerische Nationalfonds (SNF) für das Herbstsemester 2011 weniger Projektgesuche: 1079 Gesuche mit einem verlangten Gesamtbetrag von 410 Millionen Franken sind auf den 1. Oktober eingegangen. Dies entspricht sowohl bei der Anzahl der Gesuche als auch bei den beantragten Mitteln einem Rückgang um 12% gegenüber dem Herbstsemester des Vorjahres.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat Innovationsprojekte im Rahmen der laufenden Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) ausgeschrieben. Die Ausschreibung ist Teil des «Massnahmenpakets 2011» des Bundes. Für die Projekte stehen insgesamt 10 Millionen Franken zu Verfügung. Eingabeschluss für die Gesuche ist der 15. Februar 2012.
Mit Ambizione, Ambizione-PROSPER und Ambizione-SCORE fördert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) den wissenschaftlichen Nachwuchs in allen Disziplinen. Die diesjährige Ausschreibung wurde im August mit der Zusprache von 49 neuen Beiträgen abgeschlossen.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Oktober-Ausgabe widmet sich unter anderem dem Thema «Erweiterungsbeitrag: Kooperation mit Forschenden aus Bulgarien und Rumänien».
Der Fachausschuss Interdisziplinarität und das Präsidium des Nationalen Forschungsrats haben im Reglement über die Gewährung von Sinergia-Beiträgen Änderungen vorgenommen. Die Änderungen betreffen das Gesuchsbudget, die Anzahl Forschungsgruppen und Teilprojekte und die spezifischen Evaluationskriterien. Zudem sind die Angaben zu den Gesuchstellenden, zur Struktur des Forschungsplans, zu den Fortsetzungsprojekten und zu den inhaltlichen Überschneidungen präzisiert worden.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat 77 Gesuche für Kommunikationsprojekte mit der Öffentlichkeit erhalten. Die Gesuche stammen aus den verschiedensten Disziplinen und betreffen unterschiedliche Kommunikationsformate. Das positive Echo auf diese erste Ausschreibung zeigt, dass die Forschenden ein grosses Interesse daran haben, der Öffentlichkeit ihr Wissen mitzuteilen und mit ihr in einen Dialog zu treten.
Letzten Dezember lancierten der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) eine zweite Ausschreibung im Rahmen des aktuellen Osteuropaprogramms SCOPES 2009-2012. Von den 85 eingereichten Gesuchen konnten mit den verfügbaren Mitteln 28 bewilligt werden. Die Kooperationsnetzwerke reichen vom Westbalkan bis nach Zentralasien und von der Ukraine bis nach Moldawien. Sie stossen sowohl bei den Forschenden in Osteuropa wie auch in der Schweiz auf grosses Interesse.
In Kürze beginnt in Rumänien das «Romanian-Swiss Research Programme 2011-2016». Finanziert über den Schweizer Beitrag an die Erweiterung der Europäischen Union (EU), unterstützt das Programm über drei Jahre laufende gemeinsame Forschungsprojekte (Joint Research Projects, JRP) zwischen Schweizer und rumänischen Forschenden. Das insgesamt für die JRPs verfügbare Budget beträgt 10,35 Millionen Franken (85% vom Schweizer und 15% vom rumänischen Beitrag).
Da das DORE-Programm im Herbst ausläuft, werden auch die DORE-Publikationsbeiträge in die reguläre Publikationsförderung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) überführt werden. Ab 1. Oktober 2011 laufen alle Publikationsbeiträge über das normale Publikationsbudget. Ab diesem Datum müssen alle Publikationsgesuche elektronisch über das Portal mySNF eingereicht werden. Das Manuskript muss sowohl elektronisch (PDF oder CD/DVD) als auch ausgedruckt zugestellt werden.
Am 2. November 2011 lädt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fortgeschrittene Forscherinnen und Forscher (ab Stufe Postdoc) aus der ganzen Schweiz an seinen Sitz in Bern ein. Beim «SNF-Tag für fortgeschrittene Forschende» sollen Gesuchstellende gezielt und bedürfnisorientiert in Sachen Förderungsmöglichkeiten des SNF informiert werden. Die in französischer, deutscher und englischer Sprache abgehaltene Veranstaltung räumt individuellen Fragen viel Raum ein. Melden Sie sich jetzt kostenlos an!
Das Förderungsinstrument International Exploratory Workshops ermöglicht es Forschenden in der Schweiz, Workshops mit ausländischen Partnern zu organisieren. Das Hauptziel dieses Förderungsinstruments, das allen Disziplinen offen steht, ist es, Forschenden, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten, eine Begegnung sowie die Vertiefung ihres Wissens auf diesem Gebiet zu ermöglichen.
In der Projektförderung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) können auch weiterhin die im Frühling bewilligten Forschungsprojekte frühestens zum 1. April sowie die im Herbst bewilligten Projekte frühestens zum 1. Oktober begonnen werden. Die Forschenden können den Projektbeginn jedoch je nach Bedürfnis bis zu einem Jahr nach Verfügungsdatum hinausschieben.
Vom 14.-16. September 2011 findet in Bern die vierte internationale Konferenz des td-net statt, des Netzwerks für transdisziplinäre Forschung der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Die Konferenz beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die sich bei der Evaluation von inter- und transdisziplinären Projekten ergeben. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) an der Universität Bern organisiert.
Per 15. Januar 2011 sind beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) 90 Sinergia Gesuche eingereicht worden. Die Forschenden beantragten einen Gesamtbetrag von 147 Millionen Franken. Es konnten 34 Gesuche mit einem Gesamtbetrag von 49 Millionen Franken gefördert werden. Die durchschnittliche Kürzung auf bewilligten Gesuchen beträgt 20%.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) schaffen gemeinsam einen Fonds für Forschung zu globalen Fragen («global issues») in und mit Entwicklungs- und Schwellenländern. Für acht Jahre ist der Fonds mit rund CHF 100 Mio. dotiert.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Juni-Ausgabe widmet sich unter anderem den Kategorien wissenschaftlicher Forschung, insbesondere der «anwendungsorientierten Grundlagenforschung».
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat die praxisorientierte Forschung an Fachhochschulen und an Pädagogischen Hochschulen in den vergangenen acht Jahren durch die Finanzierung von insgesamt 302 DORE-Projekten in sieben Fachbereichen gefördert.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) operiert aus förderungspolitischen Gründen mit verschiedenen Kategorien wissenschaftlicher Forschung. In seinem Mehrjahresprogramm 2012–2016 legt er die künftige Kategorisierung im Rahmen der Gesuchsevaluation dar.
SNFinfo print Nr. 13: Editorial
SNFinfo print Nr. 13: «Im Fokus»
Forschende haben 2010 deutlich mehr Projektgesuche beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) eingereicht als in den Vorjahren. Mit einer Zunahme von 17 Prozent gegenüber 2009 stieg die Nachfrage sprunghaft an, was den Wettbewerb um Forschungsgelder weiter verschärft. Mit 726 Mio. Franken hat der SNF 2010 so viele Förderungsbeiträge wie noch nie zugesprochen (+2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Sämtliche SNF-Forschungskommissionen an den universitären Hochschulen nehmen ab der zweiten Hälfte 2011 Gesuche um ein Stipendium für angehende Forschende nur noch via die Web-Plattform mySNF entgegen. Jede Kommission hat ihre eigenen Eingabetermine.
Joint Programming Initiativen (JPI) sind ein neues Forschungsinstrument der Europäischen Union, das als freiwillige Forschungspartnerschaft von Ländern konzipiert ist. Es hat zum Ziel, durch die Kombination nationaler Forschungsprogramme wichtige gesellschaftliche Herausforderungen Europas aufzunehmen. Seit 2008 läuft eine JPI zum Thema „Neurodegenerative Diseases“, an welcher sich auch die Schweiz beteiligt. Im Rahmen dieser Initiative findet im Mai 2011 eine erste öffentliche Ausschreibung statt.
Die Forschungsinitiative Nano-Tera.ch soll die Schweiz unter Einsatz von Ingenieur- und Informationstechnologien an die Grenzen der technologischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts bringen. Dabei stehen die Gesundheit und Sicherheit der Menschen sowie die Umwelt im Fokus. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im November 2010 zusammen mit ausländischen Expertinnen und Experten eine Zwischenevaluation durchgeführt. Aufgrund der positiven Ergebnisse empfiehlt der SNF dem Bund, Nano-Tera.ch auch in den kommenden vier Jahren zu unterstützten.