Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert den Dialog zwischen Forschenden und Öffentlichkeit, indem er dieses Jahr 18 Kommunikationsprojekte finanziert, die verschiedene Bereiche der aktuellen wissenschaftlichen Forschung beleuchten.
Eine international zusammengesetzte Expertenkommission hat das Kommunikationsprojekt, das eine öffentliche Diskussion über genetische Untersuchungen des menschlichen Erbguts bezweckt, zur Förderung empfohlen. Es erfüllt die Kriterien und entspricht den Zielen des neuen Förderprogramms Agora des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Doch nun hat der Antragsteller Ernst Hafen sein Gesuch zurückgezogen.
Viele Karrieren des akademischen Nachwuchses verlaufen im Sand. Die Universitäten und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) müssen dieser Verschleuderung intellektueller Ressourcen Einhalt gebieten.
Zu seinem 60-jährigen Bestehen setzte sich der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am 11. Januar 2012 in Bern gemeinsam mit 250 Teilnehmenden aus Forschung, Hochschulen und Politik mit der zukunftsgerichteten Frage «Nachwuchsförderung: Wo drückt der Schuh?» auseinander. Junge Forschende formulierten in Workshops ihre Anliegen. Die nachfolgenden engagierten und konstruktiven Diskussionen mit Entscheidungsträgern wurden abgerundet durch den ersten Auftritt des neuen Bundesrats Alain Berset an einem öffentlichen Anlass.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat am 9. Januar die neu konzipierte Forschungsdatenbank P3 auf seiner Webseite (www.snf.ch) aufgeschaltet. P3 löst die bisherige Projektdatenbank ab und enthält u.a. erweiterte Informationen zum Inhalt und neu auch zum Output der vom SNF unterstützten Projekte. P3 wird in Deutsch, Französisch und Englisch sowie mit ausgebauten und benutzerfreundlichen Suchmöglichkeiten angeboten.
Am 12. Januar 2012 wird Karl Gademann im Berner Rathaus der Nationale Latsis-Preis 2011 verliehen. Der Preisträger, Professor am Departement Chemie der Universität Basel, wird für seine Arbeiten im Zusammenhang mit der Isolierung und Synthese von Naturstoffen ausgezeichnet. Der mit 100'000 Franken dotierte Nationale Latsis-Preis wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) im Auftrag der Latsis-Stiftung an junge Forschende im Alter bis zu 40 Jahren vergeben. Er gilt als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Schweiz.
Horizonte, das Schweizer Forschungsmagazin, ist mit einer deutschen und einer französischen Version auf dem sozialen Netzwerk Facebook präsent.
Im Rahmen des Romanian Swiss Research Programme 2011-2016 haben die interessierten Forschenden ab sofort die Möglichkeit, über ein soziales Netzwerk Kontakte zu knüpfen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bietet mit seiner neu lancierten Gruppe auf XING eine Plattform, auf der Forschende geeignete Partner aus dem jeweiligen Schwesterland finden können.
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins "Horizonte" ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema "anwendungsorientierte Grundlagenforschung".
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) wird am 7. Dezember 2011 an der Universität Genf im Rahmen des Tags der Forschung seine Förderungsinstrumente mit Infoständen und Vorträgen vorstellen. Ausserdem haben die Teilnehmenden Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und erhalten in Workshops vertiefte Informationen zu den einzelnen Förderungsinstrumenten. Forschende aller Hochschulen sind willkommen.
Am 2. November hat der SNF fortgeschrittene Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Schweiz an seinem Sitz in Bern empfangen. Ziel des Tages war es, Gesuchstellende bedürfnisgerecht über die Förderungsmöglichkeiten des SNF zu informieren. Rund 150 Personen haben den Anlass besucht. Die eingegangenen Rückmeldungen bezeugen die Nützlichkeit eines solchen Angebots und heben die gute Qualität der Informationen und Ratschläge hervor.
Am 18. November laden Forschende zu einer spannenden Weltreise ein: vom unendlich Grossen zum unendlich Kleinen. Mit dabei sind Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «Nanowissenschaften – Impulse für Lebenswissenschaften, Nachhaltigkeit, neue Informations- und Kommunikationstechnologien».
Der SNF lädt junge Forschende ein, am 11. Januar 2012 ihre Anliegen an den SNF, aber auch an die Hochschulen und die Politik zu formulieren und Entscheidungsträgerinnen und –trägern aus diesen Bereichen zu präsentieren. Am prominent besetzten Anlass wird sich auch Bundesrat Didier Burkhalter zum Thema äussern.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Oktober-Ausgabe widmet sich unter anderem dem Thema «Erweiterungsbeitrag: Kooperation mit Forschenden aus Bulgarien und Rumänien».
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt praxisorientierte Medientrainings für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Kurse werden in Deutsch und Französisch angeboten. Sie richten sich primär an Forschende, die vom SNF (Stipendien oder Forschungsbeiträge), der Förderagentur für Innovation (KTI) oder der Gebert Rüf Stiftung (GRS) unterstützt werden. Sie stehen aber auch anderen fortgeschrittenen Forschenden offen. Die Kursdaten für 2012 sind nun festgelegt.
In der Schweiz wie auch international entwickeln sich inter- und transdisziplinäre Forschung und Lehre stetig weiter. In der Schweiz fanden kürzlich nationale und internationale Konferenzen statt, mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für diese Entwicklung weiter zu verbessern.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat 77 Gesuche für Kommunikationsprojekte mit der Öffentlichkeit erhalten. Die Gesuche stammen aus den verschiedensten Disziplinen und betreffen unterschiedliche Kommunikationsformate. Das positive Echo auf diese erste Ausschreibung zeigt, dass die Forschenden ein grosses Interesse daran haben, der Öffentlichkeit ihr Wissen mitzuteilen und mit ihr in einen Dialog zu treten.
Die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) zeichnet die Ausstellung «Les doigts dans le cerveau» des «Espace des Inventions» in Lausanne mit dem Prix Expo 2011 aus. Der mit 10‘000 Franken dotierte Preis wird an Ausstellungen verliehen, denen es gelingt, eine breite Öffentlichkeit für die Natur und die Naturwissenschaften zu begeistern.
Der Rat der Marcel Benoist Stiftung unter dem Vorsitz von Bundesrat Didier Burkhalter hat den Marcel Benoist Preis 2011, den wichtigsten Wissenschaftspreis der Schweiz, Michele Parrinello von der Università della Svizzera italiana und der ETH Zürich zugesprochen. Professor Parrinello wird für seine computergestützten Modellierungen im Bereich der Molekulardynamik ausgezeichnet.
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Wir sind Wasser».
Die Forschungsinteressen des organischen Chemikers Karl Gademann liegen an der Schnittstelle von Chemie und Biologie. Bei der Isolierung und Synthese von Naturstoffen stösst er immer wieder auf überraschende Zusammenhänge, die neue Forschungsfelder auftun. Für diese Arbeiten wird er mit dem Nationalen Latsis-Preis 2011 ausgezeichnet.
Am 2. November 2011 lädt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fortgeschrittene Forscherinnen und Forscher (ab Stufe Postdoc) aus der ganzen Schweiz an seinen Sitz in Bern ein. Beim «SNF-Tag für fortgeschrittene Forschende» sollen Gesuchstellende gezielt und bedürfnisorientiert in Sachen Förderungsmöglichkeiten des SNF informiert werden. Die in französischer, deutscher und englischer Sprache abgehaltene Veranstaltung räumt individuellen Fragen viel Raum ein. Melden Sie sich jetzt kostenlos an!
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat einzelne Abteilungen der Geschäftsstelle sowie einen Fachausschuss umbenannt. Zudem hat er seine Förderungsinstrumente neu klassifiziert, was insbesondere auf der SNF-Webseite zu Anpassungen geführt hat. Um die Forschenden bei der Wahl der Förderungsinstrumente zu unterstützen, stellt der SNF schliesslich online neue Leitfäden und eine Beschreibung zur Verfügung.
Mit dem vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF), den Akademien der Wissenschaften Schweiz und der Stiftung Science et Cité organisierten Kongress ScienceComm’11 findet in der Schweiz erstmals eine Tagung statt, die alle Schweizer Akteure der Wissenschaftskommunikation über die Sprachgrenzen hinaus zusammenbringt. Am 30. September und 1. Oktober 2011 werden in Biel Erfahrungen ausgetauscht, Best-Practice-Beispiele vorgestellt und an Workshops praktische Methoden der Wissenschaftskommunikation erlernt. Jahresthema 2011 ist «Wissenschaft für Kinder und Jugendliche».
Vom 14.-16. September 2011 findet in Bern die vierte internationale Konferenz des td-net statt, des Netzwerks für transdisziplinäre Forschung der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Die Konferenz beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die sich bei der Evaluation von inter- und transdisziplinären Projekten ergeben. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) an der Universität Bern organisiert.
Sechs Preisgewinner des diesjährigen Nationalen Wettbewerbs von Schweizer Jugend forscht (SJf) präsentierten vom 18. – 24. Juli 2011 an der Expo-Sciences International (ESI) in Bratislava, Slowakei ihre Forschungsarbeiten. Zwei der drei Projekte wurden mit einer Sonderanerkennung ausgezeichnet.
Das Montreux Jazz Festival bietet dem Nationalen Forschungsschwerpunkt «Affektive Wissenschaften» (NFS «Affektive Wissenschaften») jeweils eine ideale Bühne, einem breiten Publikum seine Tätigkeiten und Forschungsthemen zu vermitteln. Dieses Jahr organisierte der NFS zwei Workshops mit dem Ziel eines Austauschs zwischen Wissenschaften, Musik und Bildhauerei.
Ab Mitte August erfasst der Schweizerische Nationalfonds (SNF) erweiterte Angaben zum Output der von ihm unterstützten Forschung. Via mySNF können die Beitragsempfangenden während und nach Abschluss ihrer Projekte die damit zusammenhängenden Publikationen, wissenschaftlichen Veranstaltungen, Kommunikationsaktivitäten sowie eine Reihe weiterer Forschungsoutputs sichtbar machen.
Unter den Nationalen Forschungsschwerpunkten (NFS) sticht der NFS Nord-Süd durch seine globale Vernetzung hervor. In neun Zentren auf vier Kontinenten beschäftigen sich Forschende mit den Problemen des globalen Wandels. Die damit verbundene thematische und kulturelle Diversität der Ergebnisse stellt ihre Anwendung vor besondere Herausforderungen.

Schlaganfälle und Lungenentzündungen können glimpflich oder aber lebensgefährlich verlaufen. Eine Vorhersage ist oft sehr schwierig. Die Ärztin Mirjam Christ-Crain erforscht neue Diagnosemöglichkeiten. Für ihre wegweisenden Erkenntnisse, dass Hormone frühzeitig Informationen über den Verlauf der Krankheiten liefern können, wurde sie 2009 mit dem Latsis-Preis ausgezeichnet.
Sendezeit: 2. Juli 2011, 14.10 Uhr, SF1, Gesundheit Sprechstunde Spezial
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Juni-Ausgabe widmet sich unter anderem den Kategorien wissenschaftlicher Forschung, insbesondere der «anwendungsorientierten Grundlagenforschung».
Die Verleihung des Marie Heim-Vögtlin-Preises (MHV) durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) findet am 28. Juni 2011 im Haus der Universität in Bern statt. Sie erfolgt in Anwesenheit von Persönlichkeiten aus der Wissenschaft wie Ulrike Landfester, Vize-Präsidentin des Nationalen Forschungsrats, und Dietmar Braun, Präsident des Fachausschusses Personenförderung des SNF. Anschliessend findet eine Vernissage für die Broschüre zum 20-jährigen Bestehen des MHV-Programms statt.
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Chemie - immer und überall».
Forschende haben 2010 deutlich mehr Projektgesuche beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) eingereicht als in den Vorjahren. Mit einer Zunahme von 17 Prozent gegenüber 2009 stieg die Nachfrage sprunghaft an, was den Wettbewerb um Forschungsgelder weiter verschärft. Mit 726 Mio. Franken hat der SNF 2010 so viele Förderungsbeiträge wie noch nie zugesprochen (+2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Im Rahmen des Kinderfestivals «Hérisson sous gazon», das am Samstag, dem 18. Juni 2011, in Charrat (Wallis) stattfindet, richten die Nationalen Forschungsschwerpunkte «IM2», «Affektive Wissenschaften» und «MaNEP» wissenschaftliche Workshops aus, die sich speziell an ein junges Publikum wenden. Im Programm: Gerüche, Roboter und ein schwebendes Trottinett.
Heute werden – vor allem über das Internet – unzählige Stammzell-Therapien angeboten, die angeblich Diabetes, Parkinson oder Alzheimer heilen oder lindern sollen. Das Nationale Forschungsprogramm «Stammzellen und regenerative Medizin» (NFP 63) hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit ein Merkblatt erarbeitet, das die Gefahren von ungeprüften Stammzell-Therapien aufzeigt und Hinweise liefert, wie unseriöse Angebote erkannt werden können.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt seit 2009 jährlich den Marie Heim-Vögtlin (MHV)-Preis. Er würdigt damit aussergewöhnliche Leistungen einer Wissenschaftlerin während ihres MHV-Beitrags. Die MHV-Preisträgerin 2011 ist die Klassische Philologin Dr. Rebecca Lämmle. Sie erforschte in ihrer Dissertation die Poetik des griechischen Satyrspiels.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «IM2 – Interaktives, multimodales Informationsmanagement» haben eine Software entwickelt, die Augenbewegungen automatisch erfasst und auswertet. Sie eröffnet damit neue Möglichkeiten für die Marktforschung. In diesen Tagen stellen die Forschenden die neue Software an der weltweit grössten Industriefachmesse in Hannover vor.
Forschende der EPFL haben im Rahmen der Massnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft einen Roboter entwickelt, der Chirurgen hilft, Operationen im Bereich von Nase, Ohren und Rachen nicht nur genauer, sondern auch viel schneller durchzuführen. In diesen Tagen stellen die Forschenden einen Prototyp dieses Roboters an der weltweit grössten Industriefachmesse in Hannover vor.