Mit dieser Initiative kommt der SNF Forderungen im neuen Forschungs- und Innovationsgesetz nach, den Output der von ihm geförderten Projekte für Öffentlichkeit und Politik besser sichtbar zu machen. Direkte Importmöglichkeiten für Publikationen und die Weiterverwertung bestehender Gesuchsdaten sollen den Aufwand für die Forschenden möglichst gering halten. Der SNF wird die Output-Daten via Projektdatenbank ab dem Jahr 2012 öffentlich zugänglich machen und später zu quantitativen Darstellungen verarbeiten. Individuelle Projektdaten wird er zusammen mit den wissenschaftlichen Berichten zur Evaluation von Folgeprojekten verwenden.
Schwierige Quantifizierung
Erste konsolidierte Ergebnisse zu Output-Daten sind in zwei bis drei Jahren zu erwarten, wenn ausreichendes Datenmaterial vorliegt. Der SNF ist sich jedoch bewusst, dass es schwierig ist, den von ihm finanzierten Output genau zu identifizieren und zu quantifizieren und wird deshalb die Daten mit der nötigen Vorsicht verwerten. Einerseits werden Forschungsergebnisse, Publikationen, Dissertationen usw. als direkter Output oft aus mehreren Quellen finanziert; andererseits zeigen sich weitere indirekte Effekte (sog. «Outcome») und schliessliche Wirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft (sog. «Impact») oft erst auf nationaler oder gar internationaler Ebene.
Die Auseinandersetzung mit den Chancen und Grenzen des «Output Monitoring» wird Thema eines nächsten «SNFinfo print» sein.