Fast ein Drittel des Grundwassers wird aus Flusswasser gespiesen. Das manchmal durch Abwasser belastete Flusswasser wird durch das Gewässerufer filtriert. Wie sich der Klimawandel auf die Uferfiltration auswirkt ist noch unbekannt. Lässt sich die Qualität des Trinkwassers durch eine verbesserte Abwasserbehandlung erhöhen?
Mit dem Klimawandel werden sich das zeitliche Auftreten und möglicherweise die Stärke von Hochwassern verändern. Auch wird eine Zunahme der von den Flüssen verfrachteten Mengen an Kies und Sand erwartet. Massnahmen gegen Hochwasser müssen also angepasst werden. Wie wirken sich Hochwasser und Sedimenttransport auf die Lebensbedingungen der Fische aus?
Der Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat im Dezember 2011 Josef Zeyer, Professor für Umweltmikrobiologie der ETH Zürich, als Präsidenten der Leitungsgruppe des Nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden" (NFP 68) gewählt. Unter Zeyers Leitung wird zunächst ein Panel aus internationalen Expertinnen und Experten die Skizzen evaluieren. Die Auswahl der Mitglieder dieses Panels erfolgt Anfang 2012.
Wie können Grundwasservorkommen in Karstregionen wie dem Jura oder den Voralpen nachhaltig bewirtschaftet werden, unter Bedingungen von Klimawandel, erhöhter Ausbeutung des Bodens durch Landwirtschaft und Urbanisierung und einer vielfältigeren Nutzung des Untergrundes selbst (Trinkwasser, Geothermie, verschiedene Infrastrukturen)?
Ein Reporterteam der Wissenschaftssendung "Einstein" begleitet Forschende des Nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61), die den Einfluss des Klimawandels auf die Fischfauna untersuchen. SF 1 strahlt die Reportage erstmals am Donnerstag, 22. Dezember 2011, um 21 Uhr aus.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat 28 Projekte für das Nationale Forschungsprogramm «Ressource Holz» (NFP 66) bewilligt. Diesen stehen insgesamt finanzielle Mittel in der Höhe von 10,7 Millionen Franken zur Verfügung. Der Evaluationsprozess im NFP 66 ist dennoch nicht zu Ende.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Oktober-Ausgabe widmet sich unter anderem dem Thema «Erweiterungsbeitrag: Kooperation mit Forschenden aus Bulgarien und Rumänien».

Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat sich mit der Lebensqualität als Parameter für eine nachhaltige Entwicklung beschäftigt.
Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat untersucht, wie sich die Siedlungen in der Schweiz entwickeln. Ist die Zersiedelung des Landes unausweichlich?
Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat sich mit dem langfristigen Unterhalt und dem Ausbau von Infrastrukturen beschäftigt.
Erst zaghaft und nur unvollständig werden in der Schweiz Siedlung, Infrastruktur und Landschaft als Gesamtes behandelt und weiterentwickelt. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität und verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54).
Die Broschüre «Forschung für Sie. Die Nationalen Forschungsprogramme (NFP)» ist neu erschienen. Sie porträtiert das Förderungsinstrument der NFP. Vier Geschichten zeigen auf, was die NFP auszeichnet: lösungsorientierte, praxisnahe, koordinierte und kommunikative Forschung. Als Beilage erscheint der «NFP-Fokus». Er informiert über aktuelle Entwicklungen in den NFP.
In den Freikirchen versammeln sich jedes Wochenende doppelt so viele Gottesdienstbesucher wie in reformierten Kirchen und nur ein Viertel weniger als in katholischen Kirchen – obwohl offiziell nur zwei Prozent der Schweizerinnen und Schweizer einer Freikirche angehören. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58).

Trinkwasserleitungen, Kanalisation und Kläranlagen sind vielerorts erneuerungsbedürftig. Die aktuelle Wasserpolitik der Schweiz ist für eine nachhaltige und strategische Planung dieser Infrastrukturen aber nur unzureichend gerüstet. Wie müssen Instrumente und Planungsprozesse den Veränderungen in Natur und Gesellschaft angepasst werden?
Ein Team der Wissenschaftssendung «Einstein» hat Forschende des Nationalen Forschungsprogramms «Nachhaltige Wassernutzung» (NFP 61) bei Versuchen mit eingefärbtem Wasser auf dem Plaine-Morte-Gletscher oberhalb von Crans-Montane (VS) begleitet. Die Reportage wird am Donnerstag, 01. September, um 21h auf SF 1 ausgestrahlt.
Klimaerwärmung und Landnutzung beeinflussen die Qualität der Fliessgewässer in der Schweiz. Welche Einflüsse wirken sich negativ auf die Wasserqualität aus? Was muss getan werden, um eine genügend gute Wasserqualität zu erhalten?
Muslime sind in den letzten Jahren zu einer Gefahr für die Schweiz stilisiert worden. Eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58) hat drei Ursachen dieser Entwicklung ausgemacht: die Terroranschläge im Ausland, das politische Kalkül rechtspopulistischer Parteien sowie polarisierende und pauschalisierende Medien.
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Intelligente Materialien» (NFP 62) haben sich die Forscher des Adolphe Merkle Instituts (Freiburg) bei der Entwicklung von Polymeren mit Formgedächtnis am Beispiel der Seegurke inspiriert. Eine erste Anwendungsmöglichkeit könnte ein künstlicher Köder zum Angeln sein. Die Freiburger Wissenschaftler fassen aber auch schon andere – hochtechnologische – Anwendungen in der Medizin ins Auge.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Juni-Ausgabe widmet sich unter anderem den Kategorien wissenschaftlicher Forschung, insbesondere der «anwendungsorientierten Grundlagenforschung».
Viel Aufmerksamkeit finden gegenwärtig die Jubiläen der Frauenemanzipation – aber was ist in den vergangenen Jahrzehnten auf Seiten der Männer geschehen? Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels und veränderter Geschlechterverhältnisse stehen auch sie vor neuen Herausforderungen, etwa wenn es um Selbstdefinitionen als Mann, um Bildungsentscheidungen und Berufslaufbahnen oder um familiäre Lebensformen geht.
Am 23. und 24. Mai 2011 fand das erste «Progress Report» Treffen des Nationalen Forschungsprogramms «Stammzellen und regenerative Medizin» (NFP 63) im Paraplegiker-Zentrum in Nottwil statt.
Im Rahmen vom «Euresearch event: Fribourg – new calls in nano and materials sciences» organisiert das Nationale Forschungsprogramm «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» (NFP 64) eine Informationssitzung über die zusätzliche Ausschreibung, die demnächst startet (am 1. Juli 2011).
Die Informationssitzung findet am Institut Adolphe Merkle der Universität Freiburg statt, am Dienstag 21. Juni 2011 von 10h15 bis 12h00. Prof. Heinrich Hofmann, Mitglied der Leitungsgruppe des NFP 64, wird das Programm vorstellen sowie die Beweggründe, die zur zweiten Ausschreibung geführt haben. Er wird präzisieren, welche Projektarten erwünscht sind und an wen sich die neue Ausschreibung richtet.
Ab 13h30 sind direkte Austauschmöglichkeiten mit der Programmkoordinatorin des NFP 64, Marjory Hunt, vorgesehen. Falls Sie interessiert sind, schreiben Sie sich bitte bei mhunt@snf.ch ein.
Weitere Informationen und Einschreibung:
Für das Nationale Forschungsprogramm «Ressource Holz» (NFP 66) kommen 33 von den ursprünglich 68 eingereichten Skizzen in die engere Auswahl. Der Termin zum Einreichen der Forschungsgesuche ist der 31. August 2011.
Gewinnen Sie einen Einblick in die neuen Videoclips zu den Forschungsprojekten des Nationalen Forschungsprogramms «Nachhaltige Wassernutzung» (NFP 61) und erfahren Sie weshalb diese Forschung wichtig ist für uns alle.
Im Rahmen der Ausschreibung des Nationalen Forschungsprogramms «Lebensende» (NFP 67) erhielt der Schweizerische Nationalfonds 123 Projektskizzen, die sich auf einen Betrag von 41,5 Millionen Franken belaufen. Das NFP 67 verfügt über einen Finanzrahmen von 15 Millionen Franken, davon 13 Millionen für die Forschung.
Forschende haben 2010 deutlich mehr Projektgesuche beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) eingereicht als in den Vorjahren. Mit einer Zunahme von 17 Prozent gegenüber 2009 stieg die Nachfrage sprunghaft an, was den Wettbewerb um Forschungsgelder weiter verschärft. Mit 726 Mio. Franken hat der SNF 2010 so viele Förderungsbeiträge wie noch nie zugesprochen (+2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Elektromagnetische Felder und Strahlungen, die beispielsweise von Funkantennen oder von Mobiltelefonen ausgehen, können biologische Prozesse beeinflussen – etwa die elektrische Hirnaktivität während des Schlafs. Das haben Forschende im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) herausgefunden. Doch zwischen der alltäglichen Strahlenexposition und der menschlichen Gesundheit haben sie keinen Zusammenhang festgestellt.
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) haben Prof. Dr. Peter Achermann und sein Team untersucht, ob sich die elektromagnetische Strahlung, die während eines halbstündigen Mobiltelefongesprächs ins Hirn eindringt, auf den Schlaf auswirkt. Sie haben in ihrer Studie festgestellt, dass die Strahlung zwar die im Elektroenzephalogramm (EEG) beobachteten Hirnstromwellen verändert, dass sich dies aber nicht auf die subjektiv empfundene Schlafqualität auswirkt.
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) haben Prof. Dr. Niels Kuster und sein Team mit Computermodellen simuliert, wieviel elektromagnetische Strahlung, die von unterschiedlichen elektrischen Geräten abgegeben wird, in die verschiedenen menschlichen Körperteile gelangt. Dabei haben sie auch schwangere Frauen und deren ungeborenen Kinder im Bauch berücksichtigt.
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) haben Prof. Dr. Martin Röösli und sein Team untersucht, ob alltägliche Funk- und Handystrahlen die menschliche Gesundheit beeinträchtigen. Sie haben in ihrer Studie keinen Zusammenhang zwischen der Strahlenexposition und dem Auftreten von gesundheitlichen Beschwerden feststellen können, wie er in einem Interview erklärt.
Heute werden – vor allem über das Internet – unzählige Stammzell-Therapien angeboten, die angeblich Diabetes, Parkinson oder Alzheimer heilen oder lindern sollen. Das Nationale Forschungsprogramm «Stammzellen und regenerative Medizin» (NFP 63) hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit ein Merkblatt erarbeitet, das die Gefahren von ungeprüften Stammzell-Therapien aufzeigt und Hinweise liefert, wie unseriöse Angebote erkannt werden können.
Der Forschungsrat der Abteilung «Orientierte Forschung» des SNF hat Thomas Bernhard zum Leiter Wissens- und Technologietransfer des Nationalen Forschungsprogramms «Ressource Holz» (NFP 66) gewählt. Seine Rolle vergleicht er mit einem Katalysator, der den Austausch zwischen Forschenden und Anspruchsgruppen ermöglicht und intensiviert.
Nanomaterialien revolutionieren die Medizin-, die Energie- und die Konsumgüterbranche sowie zahlreiche andere Sektoren. Neben dem enormen Potenzial können Herstellung, Nutzung und Entsorgung dieser Materialien aber auch Gefahren für Mensch und Umwelt bergen. Das Nationale Forschungsprogramm «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» (NFP 64) soll dazu beitragen, sowohl die Chancen als auch die Risiken der künstlichen Nanomaterialien für die menschliche Gesundheit, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen zu identifizieren.
Der Bundesrat hat den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit der Durchführung der zwei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) «Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden: Neue Herausforderungen» und «Gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion» beauftragt. Die Forschungsdauer der Programme beträgt fünf Jahre. Das Budget beläuft sich auf insgesamt 30 Millionen Franken.
Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hat zur christlichen Religion und zur Spiritualität ein distanziertes Verhältnis. Dennoch spricht sie den beiden Landeskirchen eine grosse Bedeutung für sozial Benachteiligte zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58).

Beim NFP 63 ist es in den vergangenen Monaten zu drei personellen Änderungen gekommen. Dr. Rebecca Elsässer, Leiterin eines NFP 63-Forschungsprojekts zu Nervenstammzellen, hat eine neue Aufgabe ausserhalb der Universität Zürich übernommen. Daher ist nun Dr. Irene Knüsel für das Projekt zuständig, bei dem es unter anderem um die Erforschung von Riechsinneszellen geht. Dr. Irene Knüsel ist Forschungsgruppenleiterin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich.
Die zwölfte Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die März-Ausgabe erscheint erstmals auch in Englisch und widmet sich unter anderem der Sprachenpolitik des SNF.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) versendet einen monatlichen Newsletter mit aktuellen institutionellen Informationen sowie spezifische Newsletter zu den Nationalen Forschungsprogrammen (NFP). Ab diesem Monat erscheinen sämtliche Newsletter auch in englischer Sprache. Sie können ab sofort auf der Webseite des SNF abonniert werden (siehe Link unter «Zu diesem Thema»).