Im Rahmen des "Bulgarian-Swiss Research Programme 2011-2016" haben die interessierten Forschenden ab sofort die Möglichkeit, über ein soziales Netzwerk Kontakte zu knüpfen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bietet mit seiner neu lancierten Gruppe auf XING eine Plattform, auf der Forschende geeignete Partner aus dem jeweiligen Schwesterland finden können.
Zur Lancierung des KORANET Joint Call zu "Grünen Technologien" wird am 6. und 7. Februar 2012 in Seoul/Korea ein Partner-Event durchgeführt. Die drei wichtigsten Themen der Ausschreibung (Gesuchseingabe vom 6. Februar bis 6. April 2012) sind: Reduktion des "CO2-Fussabdrucks" - Technologien für eine nachhaltige Entwicklung – Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
Im Rahmen des Romanian Swiss Research Programme 2011-2016 haben die interessierten Forschenden ab sofort die Möglichkeit, über ein soziales Netzwerk Kontakte zu knüpfen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bietet mit seiner neu lancierten Gruppe auf XING eine Plattform, auf der Forschende geeignete Partner aus dem jeweiligen Schwesterland finden können.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Oktober-Ausgabe widmet sich unter anderem dem Thema «Erweiterungsbeitrag: Kooperation mit Forschenden aus Bulgarien und Rumänien».
DEZA und SNF führen im Rahmen des Erweiterungsbeitrags ihre Zusammenarbeit in der Forschungsförderung fort: Ende September wurde das «Romanian-Swiss Research Programme» gestartet, nächstens folgt das «Bulgarian-Swiss Research Programme».
SNFinfo print Nr. 14: Editorial
SNFinfo print Nr. 14: «Im Fokus»
Letzten Dezember lancierten der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) eine zweite Ausschreibung im Rahmen des aktuellen Osteuropaprogramms SCOPES 2009-2012. Von den 85 eingereichten Gesuchen konnten mit den verfügbaren Mitteln 28 bewilligt werden. Die Kooperationsnetzwerke reichen vom Westbalkan bis nach Zentralasien und von der Ukraine bis nach Moldawien. Sie stossen sowohl bei den Forschenden in Osteuropa wie auch in der Schweiz auf grosses Interesse.
In Kürze beginnt in Rumänien das «Romanian-Swiss Research Programme 2011-2016». Finanziert über den Schweizer Beitrag an die Erweiterung der Europäischen Union (EU), unterstützt das Programm über drei Jahre laufende gemeinsame Forschungsprojekte (Joint Research Projects, JRP) zwischen Schweizer und rumänischen Forschenden. Das insgesamt für die JRPs verfügbare Budget beträgt 10,35 Millionen Franken (85% vom Schweizer und 15% vom rumänischen Beitrag).
Das Förderungsinstrument International Exploratory Workshops ermöglicht es Forschenden in der Schweiz, Workshops mit ausländischen Partnern zu organisieren. Das Hauptziel dieses Förderungsinstruments, das allen Disziplinen offen steht, ist es, Forschenden, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten, eine Begegnung sowie die Vertiefung ihres Wissens auf diesem Gebiet zu ermöglichen.
Sechs Preisgewinner des diesjährigen Nationalen Wettbewerbs von Schweizer Jugend forscht (SJf) präsentierten vom 18. – 24. Juli 2011 an der Expo-Sciences International (ESI) in Bratislava, Slowakei ihre Forschungsarbeiten. Zwei der drei Projekte wurden mit einer Sonderanerkennung ausgezeichnet.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) schaffen gemeinsam einen Fonds für Forschung zu globalen Fragen («global issues») in und mit Entwicklungs- und Schwellenländern. Für acht Jahre ist der Fonds mit rund CHF 100 Mio. dotiert.
Im Rahmen des ERA-NET Programmes «CHIST-ERA» (Challenges in Information and Communication Sciences and Technologies) wird im Herbst 2011 der zweite Call ausgeschrieben. Das Programm wurde im Januar 2010 lanciert und beteiligt sind nebst dem SNF Förderungsorganisationen aus elf europäischen Ländern. Die Ausschreibung adressiert die folgenden beiden Themen: 1. From Data to New Knowledge; 2. Green ICT, towards Zero Power ICT. Die genauen Inhalte sollen in einem wissenschaftlichen Workshop in Cork (Irland) vom 5.-6. September 2011 definiert werden.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Juni-Ausgabe widmet sich unter anderem den Kategorien wissenschaftlicher Forschung, insbesondere der «anwendungsorientierten Grundlagenforschung».
Forschende haben 2010 deutlich mehr Projektgesuche beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) eingereicht als in den Vorjahren. Mit einer Zunahme von 17 Prozent gegenüber 2009 stieg die Nachfrage sprunghaft an, was den Wettbewerb um Forschungsgelder weiter verschärft. Mit 726 Mio. Franken hat der SNF 2010 so viele Förderungsbeiträge wie noch nie zugesprochen (+2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Joint Programming Initiativen (JPI) sind ein neues Forschungsinstrument der Europäischen Union, das als freiwillige Forschungspartnerschaft von Ländern konzipiert ist. Es hat zum Ziel, durch die Kombination nationaler Forschungsprogramme wichtige gesellschaftliche Herausforderungen Europas aufzunehmen. Seit 2008 läuft eine JPI zum Thema „Neurodegenerative Diseases“, an welcher sich auch die Schweiz beteiligt. Im Rahmen dieser Initiative findet im Mai 2011 eine erste öffentliche Ausschreibung statt.
Im November 2010 lancierten der SNF und die DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) eine zweite Ausschreibung. Auf die Einreichefrist vom 15. März 2011 sind 85 Gesuche zu Institutional Partnerships beim SNF eingegangen. Sie werden zur Zeit evaluiert; die neuen Projekte können im Sommer starten.
Die zwölfte Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die März-Ausgabe erscheint erstmals auch in Englisch und widmet sich unter anderem der Sprachenpolitik des SNF.
Seit der Einführung 2008 wurden fast 150 Lead Agency-Gesuche mit schweizerischer Beteiligung eingereicht – und die Zahl der Gesuche steigt stetig an. Für die Forschenden vereinfacht das Lead Agency-Verfahren (LAV) die transnationale Gesuchseingabe.
Die Schweiz lebt ihre Sprachenvielfalt und profitiert davon. Gleichzeitig hat sich Englisch in der Wissenschaft zur dominierenden Sprache entwickelt. Der Forschungsplatz Schweiz muss ein Gleichgewicht zwischen regionaler Verankerung und fortschreitender Internationalisierung finden.
SNFinfo print Nr.12: Editorial
Im Rahmen des ERA-Net RUS Programms wurde am 16. März 2011 ein Pilot Joint Call für Kooperationsprojekten veröffentlicht. Forschungsgesuche in den folgenden thematischen Gebieten können bis 31. Mai 2011 eingereicht werden: Innovative materials and cutting edge technological process; Environmental research and climatic change; Research on serious human health problems; Contemporary socio-economic studies. Die teilnehmenden Länder sind: Estland, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Norwegen, Polen, Russland, Spanien, Schweiz und die Türkei. Projektkonsortien müssen Partner aus mindestens drei verschiedenen Ländern umfassen, wobei mindestens ein Partner aus Russland kommen muss.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) versendet einen monatlichen Newsletter mit aktuellen institutionellen Informationen sowie spezifische Newsletter zu den Nationalen Forschungsprogrammen (NFP). Ab diesem Monat erscheinen sämtliche Newsletter auch in englischer Sprache. Sie können ab sofort auf der Webseite des SNF abonniert werden (siehe Link unter «Zu diesem Thema»).
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) gibt dreimal im Jahr das sechsseitige «SNFinfo print» mit aktuellen institutionellen Informationen heraus. Ab der nächsten Ausgabe im März 2011 erscheint es neu auch in englischer Sprache. «SNFinfo print» kann auf der Webseite des SNF kostenlos abonniert werden (siehe Link unter «Zu diesem Thema»). Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen bei der Forschungs- und Förderungspolitik, den Förderungsinstrumenten und der Organisation des SNF.
Die Europäische Kommission führt bis zum 20. Mai 2011 eine öffentliche Konsultation zu möglichen Verbesserungen der EU-Förderung von Forschung und Innovation durch. Die Online-Konsultation besteht aus 27 Fragen. Alle Akteure, inklusive die Schweiz, sind eingeladen, daran teilzunehmen. Die Rückmeldungen werden in die Vorschläge für das 8. EU-Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung einfliessen, die im November dieses Jahres erwartet werden.
Das Programm Sino Swiss Science and Technology Cooperation (SSSTC) lanciert eine dritte Ausschreibung für Joint Research Projects von schweizerischen und chinesischen Forschenden. Gesuchstellende müssen ihr gemeinsames Projekt über die Webplattform mySNF des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) einreichen. Der SNF ist für die wissenschaftliche Begutachtung verantwortlich.
Das Indo Swiss Joint Research Programme (ISJRP) lanciert eine dritte Ausschreibung für Joint Research Projects von schweizerischen und indischen Forschenden. Gesuchstellende müssen ihr gemeinsames Projekt über die Webplattform mySNF des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) einreichen. Der SNF ist für die wissenschaftliche Begutachtung verantwortlich.
Aus über 2000 Gesuchen hat der Europäische Forschungsrat (European Research Council - ERC) insgesamt 266 Forschenden einen der prestigeträchtigen ERC Advanced Grants 2010 zugesprochen. 21 der zugesprochenen Grants gehen dieses Jahr an Forschende, die an Schweizer Institutionen arbeiten. Nur Grossbritannien, Deutschland und Frankreich haben dieses Jahr mehr erfolgreiche Gesuchstellende zu verzeichnen.
Die künftigen Infrastrukturen im Bereich der Astroteilchenforschung werden vielversprechende Instrumente zur Erforschung des Kosmos bereitstellen. Diese Instrumente eignen sich auch in idealer Weise für die Erforschung von Geosphäre, Hydrosphäre und Atmosphäre. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) organisiert den am 1./2. Dezember 2010 in Paris stattfindenden Workshop gemeinsam mit ASPERA, dem europäischen Netzwerk für Astropartikelphysik, um bestehende Projekte und künftige Synergien zwischen Astroteilchenphysik und Umweltnaturwissenschaften zu diskutieren.
Die elfte Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Oktober-Ausgabe präsentiert unter anderem den Evaluationsbericht zum Stipendienprogramm des SNF.
Junge Forschende aus aller Welt ziehen in die Schweiz, um von den Netzwerkeffekten der Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) zu profitieren. Damit werden die NFS auch in der Nachwuchsförderung auf internationaler Ebene sichtbar.
Der European Research Council (ERC) vergibt im Rahmen der dritten Ausschreibung der ERC Starting Grants rund 580 Millionen Euro an insgesamt 427 Forschende. Die Schweiz belegt in der Länderrangliste den vierten Platz hinter Grossbritannien, Frankreich und Deutschland: 27 Grants gehen an Forschende, die an Schweizer Forschungsinstituten arbeiten. Die Erfolgsrate liegt insgesamt bei 15%. Die unterstützten Forschenden sind im Durchschnitt 36 Jahre alt, und 26,5% sind Frauen.
Die International Exploratory Workshops ermöglichen es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ähnlichen Forschungsfragen nachgehen, sich zur Vertiefung ihrer Erkenntnisse einige Tage in der Schweiz zu treffen. Dieses Förderungsinstrument ist Anfang 2010 lanciert worden. Nach zwei abgeschlossenen Evaluationsrunden hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) nun die Teilnahmebedingungen leicht modifiziert, um den Bedürfnissen der Forschenden besser gerecht zu werden. Diese neuen Bedingungen sind ab sofort in Kraft.
Kürzlich wurde die Phase 2005-2008 des SCOPES-Programms abgeschlossen, in welcher rund 150 Forschungspartnerschaften zwischen Forschungsteams in Osteuropa und der Schweiz unterstützt worden sind. Im Rahmen dieser Kooperationen wurden Forschungsresultate produziert und veröffentlicht, Forschende in Osteuropa unterstützt und ausgebildet sowie Netzwerke gebildet und ausgebaut. Viele positive Rückmeldungen seitens der beteiligten Forschenden zeigen, dass die Forschungspartnerschaften sowohl für die osteuropäische wie auch für die schweizerische Seite attraktiv und nutzbringend sind.
Im Rahmen des ERA-Net CHIST-ERA (Challenges in Information and Communication Sciences and Technologies) wird demnächst der erste Call ausgeschrieben. Das Programm wurde im Januar 2010 lanciert. Beteiligt sind neben dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) Förderungsorganisationen aus neun europäischen Ländern. Mit der ersten Ausschreibung sollen Forschende aus zwei unterschiedlichen Gebieten angesprochen werden: «Quantum Information Foundations and Technologies» und «Beyond Autonomic Systems - the Challenge of Consciousness».
Das Förderungsinstrument International Exploratory Workshops des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ermöglicht es Schweizer Forschenden, Workshops mit ausländischen Partnern zu organisieren. Die Workshops können zwei bis fünf Tage dauern. Der Workshop muss in der Schweiz stattfinden und bis zu 30 Teilnehmer/innen sind zur Teilnahme berechtigt. Der SNF finanziert jedoch maximal zehn davon.
Die Forschenden reichten im vergangenen Jahr deutlich mehr Gesuche beim SNF ein als in den Vorjahren. Dies hat den Wettbewerb um seine Forschungsgelder merklich verschärft. 2009 hat der SNF rund 2900 Forschungsvorhaben mit einem Rekordbetrag von 707 Millionen Franken bewilligt.