Die Schweiz ist vom 14. bis 21. Juli 2013 erstmals Austragungsort einer Wissenschafts-Olympiade: An der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) in Bern nehmen Schülerinnen und Schüler aus 62 Ländern teil – die jeweils Besten in ihrer Heimat. Auch ein Schweizer Team misst sich mit den rund 240 Nachwuchsforschenden aus der ganzen Welt.
Die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) schreiben gemeinsam die thematischen Forschungsmodule "Sustainable management of ecosystems for the provision of ecosystem services" und "Innovation in Agricultural and Food Systems for Food Security" aus.
Die wichtigsten Forschungs- und Forschungsförderungsinstitutionen in Europa, Mitglieder der Dachorganisation Science Europe, haben sich auf eine gemeinsame Liste von Prinzipien geeinigt, welche den Übergang zu "Open Access" für Forschungspublikationen regeln sollen.
Am 23. April 2013 fand zum 13. Mal der jährliche Empfang von SwissCore und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) statt. Wie jedes Jahr fanden sich viele wichtige Vertreter der schweizerischen und europäischen Forschung ein. Im Fokus: wissenschaftliche Talente, Austausch mit der Europäischen Kommission und Einblicke in belgische Kooperationsprogramme.
Das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanzierte SCOPES-Programm fördert die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Osteuropa. Nun ist eine erste Ausschreibung für folgende Förderungsinstrumente geöffnet: Konferenzbeiträge, Gemeinsame Forschungsprojekte, Vorbereitungs- und Umsetzungsbeiträge.
Seit 2009 ist der Schweizerische Nationalfonds (SNF) im ESF Materials Science and Engineering Expert Committee (MatSEEC) vertreten. Dieses Mandat ist nun um weitere zwei Jahre verlängert worden.
Die Forschungszusammenarbeit mit Osteuropa wird fortgesetzt. Im letzten Jahr haben die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) ein Abkommen zur Durchführung von SCOPES 2013-2016 mit einem Budget von 16 Millionen Franken unterzeichnet.
An einer Tagung in Bern haben über 30 ausländische Wissenschaftsattachés ihre Schweizer Berufskollegen getroffen. Am Anlass haben der SNF, die KTI, die Akademien der Wissenschaften Schweiz und das SBFI ihre wichtigsten Themen der nächsten vier Jahre erörtert. Bundesrat Schneider-Ammann betonte, dass die heutige Spitzenstellung der Schweiz auch in Zukunft hart erarbeitet werden muss.
Ab diesem Sommer wird im Parlament über die Erneuerung der Assoziierung der Schweiz an das europäische Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm beraten. Die entsprechende Botschaft hat der Bundesrat am 27. Februar 2013 verabschiedet. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt in einer gemeinsamen Stellungnahme mit seinen BFI-Partnern die Beteiligung am nächsten Rahmenprogramm "Horizon 2020", welches ein Schlüssel ist zum internationalen Erfolg des Forschungs- und Innovationsplatzes Schweiz.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) ist Mitglied des ApPEC, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Kontakte aller europäischen Organisationen zur Unterstützung der Astroteilchenphysik zu organisieren und an der Wissenschaftsstrategie in diesem Bereich mitzuarbeiten. Die Mitgliedschaft wurde von der Schweizerischen Community in einer Resolution an den SNF beantragt.
Die neue Ausgabe von "SNFinfo print" ist erschienen - sechs Seiten Aktuelles des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) aus dem institutionellen Bereich. Die Oktober-Ausgabe widmet sich dem Hauptthema "Mobilitätsstipendien und Beiträge für Doktorierende: Neuerungen ab 2013".
Am 26. September 2012 fand in Brüssel das jährliche, gemeinsam von SwissCore und der Mission der Schweiz bei der EU organisierte Swiss Science Briefing statt. Dieses ist eine wichtige Plattform, um den Europäischen Forschungspartnern spezifische Aspekte der Schweizer Wissenschaftslandschaft zu präsentieren. Drei Referenten aus der Schweiz und der Europäischen Kommission haben ihre Sicht zum Thema "International Cooperation in Science and Technology" dargelegt.
Im Rahmen des Bulgarian-Swiss Research Programme (BSRP) sind auf den 15. März 2012 47 Gesuche beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) eingereicht worden. Insgesamt haben die Forschenden 10,9 Mio. Franken angefragt. Es konnten 13 Gesuche mit einem Gesamtbetrag von 4,2 Mio. Franken gefördert werden, die Erfolgsquote liegt somit bei 27,6%.
Am 29. August 2012 findet eine Informationsveranstaltung zur resultatorientierten Berichterstattung im Rahmen des Swiss Programme for Research on Global Issues for Development (r4d.ch-Programm) statt. Der Anlass richtet sich an Forschende, die ein Gesuch für das Modul „Social conflicts“ oder für das thematisch offene Modul des R4D-Programms einreichen wollen. Interessierte können sich noch bis zum 27. August 2012 anmelden.
Die Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) hat ihre elf Prinzipien für Forschungspartnerschaften überarbeitet. Ziel des neuen Leitfadens ist die Förderung innovativer Partnerschaften und einer fruchtbaren Lernkultur, die auf gegenseitigem Vertrauen und Verantwortung beruht.
Auf den 31. Januar 2012 sind im Rahmen des Romanian-Swiss Research Programme (RSRP) 65 Gesuche beim Schweizerischen Natinalfonds (SNF) eingereicht worden. Insgesamt haben die Forschenden 27,3 Mio Franken angefragt. Es konnten 26 Gesuche mit einem Gesamtbetrag von 10,4 Mio Franken gefördert werden, die Erfolgsquote liegt somit bei 40%.
Der SNF zieht eine positive Zwischenbilanz über das 2008 eingeführte Lead-Agency-Verfahren. Rund 50 Gesuche mit schweizerischer Beteiligung sind pro Semester beim SNF oder einer der drei ausländischen Partnerorganisationen eingegangen. Dies zeigt, dass sich das Verfahren etabliert hat.
Die neue Ausgabe von "SNFinfo print" mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Juni-Ausgabe widmet sich unter anderem dem Thema "Projektförderung: Bewilligungsquote bei rund 40 Prozent stabilisiert".
Das Förderungsinstrument International Exploratory Workshops ermöglicht es Forschenden in der Schweiz, Workshops mit ausländischen Partnern zu organisieren. Das Hauptziel dieses Förderungsinstruments, das allen Disziplinen offen steht, ist es, Forschenden, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten, eine Begegnung sowie die Vertiefung ihres Wissens auf diesem Gebiet zu ermöglichen.
Um eine wissenschaftliche Karriere attraktiver zu machen, fördert der SNF Forschungsaufenthalte im Ausland in einer frühen Phase der Laufbahn künftig mit zwei Instrumenten: Ab Juni 2012 können Doktorierende entweder "Mobilitätsbeiträge in Projekten" beantragen, wenn sie in einem SNF-Projekt angestellt sind, oder ab 2013 die neu gestalteten Mobilitätsstipendien "Doc.Mobility".
Jedes Jahr fördern die Chist-ERA und der SNF zwei verschiedene aufstrebende Forschungsgemeinschaften, die in Europa an ICST-Themen mit hohem Potenzial arbeiten. Dieses Jahr sind Forschende, die an intelligenten Benutzeroberflächen und an "user-driven, context- and content-aware communication networks" interessiert sind, zu einem Gedankenaustausch über neue Trends eingeladen. Die anwesenden Forschenden werden die Möglichkeit haben, die bevorstehende Ausschreibung mitzubestimmen.
Diesen Frühling fanden in Aarhus und Washington wichtige internationale Konferenzen statt: Im Rahmen von "Excellence 2012" verabschiedeten die Teilnehmenden die "Aarhus Declaration" zur Exzellenz in der europäischen Forschung. Und am "Global Summit on Merit Review" wurde eine Erklärung zu gemeinsamen Prinzipen formuliert und der "Global Research Council" ins Leben gerufen.
2011 konnte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) 713 Mio. Franken in die Grundlagenforschung investieren. Dies sind 1,8 Prozent weniger als im Rekordjahr 2010 (726 Mio. Franken). Wie in den Vorjahren war der SNF erneut gezwungen, zahlreiche vielversprechende Projekte abzulehnen.
Die neue Ausgabe von "SNFinfo print" mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die März-Ausgabe widmet sich unter anderem dem Thema "Die Mobilität und frühe Eigeninitiative von jungen Forschenden stärker fördern".
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) schreiben erstmals das neue "Swiss Programme for Research on Global Issues for Development" (r4d.ch-Programm) aus. Für die gesamte Laufzeit des Programms von 2012 bis 2022 stehen insgesamt 97,6 Millionen Franken zur Verfügung.
Im Rahmen des "Bulgarian-Swiss Research Programme 2011-2016" haben die interessierten Forschenden ab sofort die Möglichkeit, über ein soziales Netzwerk Kontakte zu knüpfen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bietet mit seiner neu lancierten Gruppe auf XING eine Plattform, auf der Forschende geeignete Partner aus dem jeweiligen Schwesterland finden können.
Zur Lancierung des KORANET Joint Call zu "Grünen Technologien" wird am 6. und 7. Februar 2012 in Seoul/Korea ein Partner-Event durchgeführt. Die drei wichtigsten Themen der Ausschreibung (Gesuchseingabe vom 6. Februar bis 6. April 2012) sind: Reduktion des "CO2-Fussabdrucks" - Technologien für eine nachhaltige Entwicklung – Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
Im Rahmen des Romanian Swiss Research Programme 2011-2016 haben die interessierten Forschenden ab sofort die Möglichkeit, über ein soziales Netzwerk Kontakte zu knüpfen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bietet mit seiner neu lancierten Gruppe auf XING eine Plattform, auf der Forschende geeignete Partner aus dem jeweiligen Schwesterland finden können.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Oktober-Ausgabe widmet sich unter anderem dem Thema «Erweiterungsbeitrag: Kooperation mit Forschenden aus Bulgarien und Rumänien».
DEZA und SNF führen im Rahmen des Erweiterungsbeitrags ihre Zusammenarbeit in der Forschungsförderung fort: Ende September wurde das «Romanian-Swiss Research Programme» gestartet, nächstens folgt das «Bulgarian-Swiss Research Programme».
SNFinfo print Nr. 14: Editorial
SNFinfo print Nr. 14: «Im Fokus»
Letzten Dezember lancierten der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) eine zweite Ausschreibung im Rahmen des aktuellen Osteuropaprogramms SCOPES 2009-2012. Von den 85 eingereichten Gesuchen konnten mit den verfügbaren Mitteln 28 bewilligt werden. Die Kooperationsnetzwerke reichen vom Westbalkan bis nach Zentralasien und von der Ukraine bis nach Moldawien. Sie stossen sowohl bei den Forschenden in Osteuropa wie auch in der Schweiz auf grosses Interesse.
In Kürze beginnt in Rumänien das «Romanian-Swiss Research Programme 2011-2016». Finanziert über den Schweizer Beitrag an die Erweiterung der Europäischen Union (EU), unterstützt das Programm über drei Jahre laufende gemeinsame Forschungsprojekte (Joint Research Projects, JRP) zwischen Schweizer und rumänischen Forschenden. Das insgesamt für die JRPs verfügbare Budget beträgt 10,35 Millionen Franken (85% vom Schweizer und 15% vom rumänischen Beitrag).
Sechs Preisgewinner des diesjährigen Nationalen Wettbewerbs von Schweizer Jugend forscht (SJf) präsentierten vom 18. – 24. Juli 2011 an der Expo-Sciences International (ESI) in Bratislava, Slowakei ihre Forschungsarbeiten. Zwei der drei Projekte wurden mit einer Sonderanerkennung ausgezeichnet.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) schaffen gemeinsam einen Fonds für Forschung zu globalen Fragen («global issues») in und mit Entwicklungs- und Schwellenländern. Für acht Jahre ist der Fonds mit rund CHF 100 Mio. dotiert.
Im Rahmen des ERA-NET Programmes «CHIST-ERA» (Challenges in Information and Communication Sciences and Technologies) wird im Herbst 2011 der zweite Call ausgeschrieben. Das Programm wurde im Januar 2010 lanciert und beteiligt sind nebst dem SNF Förderungsorganisationen aus elf europäischen Ländern. Die Ausschreibung adressiert die folgenden beiden Themen: 1. From Data to New Knowledge; 2. Green ICT, towards Zero Power ICT. Die genauen Inhalte sollen in einem wissenschaftlichen Workshop in Cork (Irland) vom 5.-6. September 2011 definiert werden.
Die neue Ausgabe von «SNFinfo print» mit sechs Seiten aktuellen institutionellen Informationen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ist erschienen. Die Juni-Ausgabe widmet sich unter anderem den Kategorien wissenschaftlicher Forschung, insbesondere der «anwendungsorientierten Grundlagenforschung».
Forschende haben 2010 deutlich mehr Projektgesuche beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) eingereicht als in den Vorjahren. Mit einer Zunahme von 17 Prozent gegenüber 2009 stieg die Nachfrage sprunghaft an, was den Wettbewerb um Forschungsgelder weiter verschärft. Mit 726 Mio. Franken hat der SNF 2010 so viele Förderungsbeiträge wie noch nie zugesprochen (+2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Joint Programming Initiativen (JPI) sind ein neues Forschungsinstrument der Europäischen Union, das als freiwillige Forschungspartnerschaft von Ländern konzipiert ist. Es hat zum Ziel, durch die Kombination nationaler Forschungsprogramme wichtige gesellschaftliche Herausforderungen Europas aufzunehmen. Seit 2008 läuft eine JPI zum Thema „Neurodegenerative Diseases“, an welcher sich auch die Schweiz beteiligt. Im Rahmen dieser Initiative findet im Mai 2011 eine erste öffentliche Ausschreibung statt.