04.05.2011 

Genau hinschauen bei Stammzelltherapien 

Heute werden – vor allem über das Internet – unzählige Stammzell-Therapien angeboten, die angeblich Diabetes, Parkinson oder Alzheimer heilen oder lindern sollen. Das Nationale Forschungsprogramm «Stammzellen und regenerative Medizin» (NFP 63) hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit ein Merkblatt erarbeitet, das die Gefahren von ungeprüften Stammzell-Therapien aufzeigt und Hinweise liefert, wie unseriöse Angebote erkannt werden können.

Heute werden – vor allem über das Internet – unzählige Therapien angeboten, die angeblich Erkrankungen wie Diabetes, Parkinson, amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Alzheimer, Multiple Sklerose usw. mit Hilfe von Stammzellen heilen oder lindern sollen. Im Beauty-Bereich sollen Stammzellen zu ewiger Schönheit verhelfen. Andere Angebote umfassen Stammzelltherapien gegen das Altern, gegen Burn-Out oder Impotenz.

Viele dieser Therapien wurden nicht auf ihre Wirksamkeit überprüft und sind nicht zugelassen. Es handelt sich daher oft um ein Geschäft mit der Hoffnung: die Heilung noch unheilbarer Erkrankungen, meist basierend auf Geschichten über einzelne Erfolgsmeldungen.

Das Nationale Forschungsprogramm zu Stammzellen und regenerativer Medizin (NFP 63) hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit ein Merkblatt erarbeitet, das kurz und knapp über die Gefahren von ungeprüften Stammzelltherapien aufklärt und Hinweise liefert, wie unseriöse Angebote erkannt werden können. Das Merkblatt beantwortet zum Beispiel Fragen wie: Welche Risiken bergen die ungeprüften Stammzelltherapien? Wie und wo kann man abklären, ob eine Therapie sicher und wirksam ist?

Das Merkblatt ist in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch grundsätzlich elektronisch verfügbar. Eine gedruckte Form kann bei Adrian Heuss, Leiter Wissenstransfer des NFP 63, bestellt werden.

Zu diesem Thema

Kontakt

Adrian Heuss
Leiter Wissenstransfer NFP 63
Glockengasse 7
CH-4051 Basel
Tel.: +41 61 268 99 86
E-Mail: heuss@advocacy.ch
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