Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende stellen ein mikroskopisches System vor, das Licht in mechanische Schwingung und umgekehrt umwandeln kann. Diese Interaktion ist so stark, dass damit die Bewegung des Oszillators auf einer quantenmechanischen Ebene beeinflussbar wird.
In «Tim und Struppi» lässt Bianca Castafiores Gesang das Glas in Kapitän Haddocks Hand zerspringen. Ähnlich wie der Klang der stattlichen Diva wirken die Photonen eines Laserstrahls. Unter dem von ihnen ausgehenden Druck beginnen die ring förmigen, winzigen Silizium-Molekülstrukturen, aus denen Glas besteht, ebenfalls zu schwingen und verformen sich. Man nennt diesen Effekt optomechanische Wechselwirkung...
(Aus «Horizonte», Dezember 2011)
Mit neuen Reagenzien können verborgene Fingerabdrücke aufgespürt werden. Das Nano-Werkzeug, das Moleküle zum Leuchten bringt, könnte sich in der Kriminaltechnik als hilfreich erweisen.
(Aus «Horizonte», Dezember 2011)
Mit einer einfachen Kamera und ausgeklügelten Berechnungen kann die Verbiegung eines Segels rekonstruiert werden. Die Algorithmen eröffnen neue Perspektiven auch für die so genannte erweiterte Realität.
(Aus «Horizonte», Dezember 2011)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins "Horizonte" ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema "anwendungsorientierte Grundlagenforschung".

Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat sich mit der Lebensqualität als Parameter für eine nachhaltige Entwicklung beschäftigt.
Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat untersucht, wie sich die Siedlungen in der Schweiz entwickeln. Ist die Zersiedelung des Landes unausweichlich?
Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung» (NFP 54) hat sich mit dem langfristigen Unterhalt und dem Ausbau von Infrastrukturen beschäftigt.
Aus weniger mehr machen. So lautet die Herausforderung, der sich Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds und des Bundesamts für Energie stellen. Ihre Spezialität: die Herstellung von Solarzellen, die tausendmal dünner sind als ihre herkömmlichen Pendants. Zur Steigerung ihres Wirkungsgrads haben die Wissenschaftler ein neuartiges Nanostrukturierungsverfahren entwickelt.
Lothar Thiele arbeitet an der theoretischen wie praxisbezogenen Front der Rechnerentwicklung. Den Nachwuchs fördert er auch an den Mittelschulen, wo das Fach Informatik seiner Meinung nach längst zu den Pflichtfächern gehören müsste.
(Aus «Horizonte», September 2011)
Mit nanoskopischen Antennen, die das Licht verstärken, lässt sich auch die Verschmutzung eines Flusses nachweisen.
(Aus «Horizonte», September 2011)
Der Klimawandel könnte die Grundwasserspiegel in der Schweiz so weit sinken lassen, dass in einigen Regionen sogar Engpässe beim Trinkwasser zu befürchten sind.
(Aus «Horizonte», September 2011)
Der Rat der Marcel Benoist Stiftung unter dem Vorsitz von Bundesrat Didier Burkhalter hat den Marcel Benoist Preis 2011, den wichtigsten Wissenschaftspreis der Schweiz, Michele Parrinello von der Università della Svizzera italiana und der ETH Zürich zugesprochen. Professor Parrinello wird für seine computergestützten Modellierungen im Bereich der Molekulardynamik ausgezeichnet.
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Wir sind Wasser».
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Intelligente Materialien» (NFP 62) haben sich die Forscher des Adolphe Merkle Instituts (Freiburg) bei der Entwicklung von Polymeren mit Formgedächtnis am Beispiel der Seegurke inspiriert. Eine erste Anwendungsmöglichkeit könnte ein künstlicher Köder zum Angeln sein. Die Freiburger Wissenschaftler fassen aber auch schon andere – hochtechnologische – Anwendungen in der Medizin ins Auge.
Die Energie der Zukunft muss sauber und sicher sein. Und sie muss den Bedarf von Milliarden Menschen decken. Ohne chemische Neuentwicklungen ist das nicht möglich.
(Aus «Horizonte», Juni 2011)
Auf dem Säntis soll eine Messanlage Licht ins Geheimnis des Blitzschlags bringen. Das Phänomen gibt trotz jahrzehntelanger Forschung bis heute Rätsel auf.
(Aus «Horizonte», Juni 2011)
Neutrinos bergen entscheidende Informationen zum Rätsel der Dunklen Materie, sind aber äusserst flüchtig. Am Südpol werden sie eingefangen und untersucht.
(Aus «Horizonte», Juni 2011)
Bauforscher haben ein fast vergessenes Material wiederentdeckt: den Kalkputz. Mit Vulkanasche oder Backsteinpulver angereichert, ist er ähnlich beständig wie industrieller Zementmörtel.
(Aus «Horizonte», Juni 2011)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Chemie - immer und überall».
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57) haben Prof. Dr. Peter Achermann und sein Team untersucht, ob sich die elektromagnetische Strahlung, die während eines halbstündigen Mobiltelefongesprächs ins Hirn eindringt, auf den Schlaf auswirkt. Sie haben in ihrer Studie festgestellt, dass die Strahlung zwar die im Elektroenzephalogramm (EEG) beobachteten Hirnstromwellen verändert, dass sich dies aber nicht auf die subjektiv empfundene Schlafqualität auswirkt.
Wissenschaftler der internationalen XENON-Kollaboration haben heute im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor die Ergebnisse ihrer jüngsten Suche nach einer unsichtbaren Komponente unseres Universums vorgestellt, die als Dunkle Materie bekannt ist. Unter der Leitung von Prof. Laura Baudis hatten Forschende des Physik-Instituts der Universität Zürich bei diesem Projekt eine führende Rolle inne.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «IM2 – Interaktives, multimodales Informationsmanagement» haben eine Software entwickelt, die Augenbewegungen automatisch erfasst und auswertet. Sie eröffnet damit neue Möglichkeiten für die Marktforschung. In diesen Tagen stellen die Forschenden die neue Software an der weltweit grössten Industriefachmesse in Hannover vor.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «MICS - Mobile Informations- und Kommunikationssysteme» haben ein drahtloses Sensorsystem für ein Umweltmonitoring entwickelt. In diesen Tagen stellen die Forschenden dieses System an der weltweit grössten Industriefachmesse in Hannover vor.
Forschende der EPFL haben im Rahmen der Massnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft einen Roboter entwickelt, der Chirurgen hilft, Operationen im Bereich von Nase, Ohren und Rachen nicht nur genauer, sondern auch viel schneller durchzuführen. In diesen Tagen stellen die Forschenden einen Prototyp dieses Roboters an der weltweit grössten Industriefachmesse in Hannover vor.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) «MaNEP – Materialien mit neuartigen elektronischen Eigenschaften» haben eine Hochdruckanlage entwickelt, mit der sie besonders leistungsfähige, supraleitende Drähte in Kilometer-Länge herstellen können. In diesen Tagen präsentieren sie das Gerät an der weltweit grössten Industriefachmesse in Hannover.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) «MaNEP – Materialien mit neuartigen elektronischen Eigenschaften» haben die physikalische Methode der Funkenerosion weiterentwickelt, um leitende Materialien zu beschichten und so deren Eigenschaften zu verbessern. In diesen Tagen präsentieren die Forschenden ihre Methode an der weltweit grössten Industriemesse in Hannover.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «MICS - Mobile Informations- und Kommunikationssysteme» haben ein Sensorsystem entwickelt, mit dem Städte die Belegung von innerstädtischen Parkplätzen bestimmen und mit dieser Information den Verkehr besser steuern können. In diesen Tagen stellen die Forschenden dieses System an der weltweit grössten Industriemesse in Hannover vor.
Nanomaterialien revolutionieren die Medizin-, die Energie- und die Konsumgüterbranche sowie zahlreiche andere Sektoren. Neben dem enormen Potenzial können Herstellung, Nutzung und Entsorgung dieser Materialien aber auch Gefahren für Mensch und Umwelt bergen. Das Nationale Forschungsprogramm «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» (NFP 64) soll dazu beitragen, sowohl die Chancen als auch die Risiken der künstlichen Nanomaterialien für die menschliche Gesundheit, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen zu identifizieren.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «CO-ME – Computergestützte und bildgeführte medizinische Eingriffe» haben im Rahmen der Massnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft eine Software entwickelt, die als Planungs- und Navigationsplattform Chirurgen hilft, Operationen am Kopf besser zu planen und präziser durchzuführen. In diesen Tagen stellen die Forschenden diese Plattform an der weltweit grössten Industriemesse in Hannover vor.
Polaritonen sind gleichzeitig Licht und Materie. Sie wecken die Hoffnung auf die Entwicklung neuer Laser, die wenig Energie verbrauchen und daher auch in der Medizin eingesetzt werden könnten.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Modelle zur Vorhersage von Klimaveränderungen sind nur mit Daten aus der Vergangenheit zu validieren. Je vollständiger diese sind, desto eher können sie der Landwirtschaft nützen.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Das Eiweiss eines Einzellers, der in ägyptischen Salztümpeln lebt, kann die Sehkraft von erblindeten Mäusen teilweise wiederherstellen. Das ist ein Hoffnungsschimmer für blinde Menschen.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Narkosegase rauben dem Patienten während der Operation nicht nur das Bewusstsein und die Schmerzempfindung. Sie schützen auch sein Herz.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Kunst und Forschung».
Kleinstroboter, die im Körper präzise medizinische Eingriffe vornehmen: Ein vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstütztes Forscherteam entwickelt Prototypen, hat aber auch schon eine konkrete Anwendung am Start.
Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) «QSIT – Quantenwissenschaft und -technologie» hat in diesem Jahr seine Arbeit aufgenommen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses Netzwerks erforschen Grundlagen der Quantenphysik, um zusammen mit der Industrie Anwendungen im Bereich der Quanteninformatik zu entwickeln.
Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) «Robotik – Intelligente Roboter für eine verbesserte Lebensqualität» will neue, auf den Menschen ausgerichtete Robotertechnologie entwickeln. In diesen Wochen hat das Programm mit Hauptsitz an der ETH Lausanne seine Arbeit aufgenommen.
Ein Projekt des NFS «Trade Regulation» ist mit dem hochdotierten td-award ausgezeichnet worden. Die Forschenden werden für ihren transdisziplinären Ansatz bei der Entwicklung von neuen Regeln zum Schutz von Kulturgütern belohnt.
Die Technologisierung der Medizin stellt den Arzt vor neue Herausforderungen. Die Beziehung zum Patienten bleibt jedoch die zentrale Aufgabe, sagt Hans-Florian Zeilhofer, Forschender im Nationalen Forschungsschwerpunkt «CO-ME – Computergestützte und bildgeführte medizinische Eingriffe».