In seinen Romanen hat sich Max Frisch, der heuer hundert Jahre alt geworden wäre, obsessiv mit seiner Männlichkeit beschäftigt – und sich dabei in kolonialistischen Klischees verfangen.
(Aus «Horizonte», Dezember 2011)
2012 wird die Schweiz das Inventar ihrer «lebendigen Traditionen» veröffentlichen. Wie ist sie an die von der Unesco initiierte Aufgabe herangegangen?
(Aus «Horizonte», Dezember 2011)
Politische Umstürze stellen Nordafrika und den Nahen Osten auf den Kopf. Religiöse und ethnische Minderheiten spielen dabei eine kleinere Rolle als früher, sagt der Historiker Jordi Tejel.
(Aus «Horizonte», Dezember 2011)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins "Horizonte" ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema "anwendungsorientierte Grundlagenforschung".
Am 18. November laden Forschende zu einer spannenden Weltreise ein: vom unendlich Grossen zum unendlich Kleinen. Mit dabei sind Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «Nanowissenschaften – Impulse für Lebenswissenschaften, Nachhaltigkeit, neue Informations- und Kommunikationstechnologien».
Ein Engel zeigt auf den bedeckten Sarkophag in der Mitte: Hier liegt der Heilige Jakobus, einer der zwölf Apostel Jesu. Dessen Grab soll im 9. Jahrhundert bei Santiago de Compostela gefunden worden sein. Wie sich Santiago de Compostela zur bedeutendsten christlichen Pilgerstätte nach Rom entwickelt habe, sei nicht zuletzt ein Wunder der Propaganda, erklärt der Historiker Manuel Cecilia.
(Aus «Horizonte», September 2011)
Till Eulenspiegel ist nicht nur der Schalk mit der Narrenkappe. Die anarchische Figur stellt die Selbstverständlichkeit jeder kommunikativen Handlung in Frage. Vor 500 Jahren wurde sie in Norddeutschland geschaffen.
(Aus «Horizonte», September 2011)
Trotz ihrer Neutralität war die Schweiz im Kampf gegen den Kommunismus während des Kalten Krieges auf dem internationalen Parkett äusserst aktiv.
(Aus «Horizonte», September 2011)
Die von vielen Städten praktizierte Wegweisung führt zur Entwertung des öffentlichen Raums. Dabei bildet dieser ein Übungsfeld für die Demokratie, sagt die Ethnologin Monika Litscher.
(Aus «Horizonte», September 2011)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Wir sind Wasser».
Migrantenkinder erbringen im Schnitt keine schlechteren schulischen Leistungen als einheimische Kinder. Trotzdem sind sie auf Gymnasial- und Hochschulstufe unterrepräsentiert. Die Gründe sind nicht Diskriminierung durch die Lehrperson oder die Schule, sondern oftmals die schwache finanzielle und kulturelle Ausstattung des Elternhauses. Dabei bestehen zwischen den einzelnen Nationalitäten grosse Unterschiede. Dies zeigt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte bildungssoziologische Studie.
Anders als die Physik und die Biologie ist die Chemie in der Öffentlichkeit wenig profiliert. Dabei ist sie eine schöpferische Disziplin, die alle Naturwissenschaften verbindet.
(Aus «Horizonte», Juni 2011)
Menschen werden immer wieder zur Ware, auch in der Schweiz. So stellte man in der Frühneuzeit aus dem Fett von Hingerichteten Arzneien her. Doch leichtfertig geschah das nicht.
(Aus «Horizonte», Juni 2011)
Bauforscher haben ein fast vergessenes Material wiederentdeckt: den Kalkputz. Mit Vulkanasche oder Backsteinpulver angereichert, ist er ähnlich beständig wie industrieller Zementmörtel.
(Aus «Horizonte», Juni 2011)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Chemie - immer und überall».
Die Anzahl inhaftierter älterer Menschen in Schweizer Gefängnissen hat sich zwischen 1984 und 2008 verdoppelt. Darauf sind diese Institutionen nicht genügend vorbereitet, wie eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie zeigt. Sie kommt überdies zum Schluss, dass alte Gefangene mit Vorteil getrennt von den übrigen Insassen untergebracht würden.

Die Trennung zwischen Kunst und Wissenschaft ist ein Produkt des 19. Jahrhunderts. Was verbindet die beiden Tätigkeiten? Und wie geht es einem Künstler, der sich ins Herz der modernen Physik begibt?
(Aus «Horizonte», März 2011)
Was empfindet, wer in Todesgefahr schwebt? Ein schwieriges Thema für die Psychologie. Ihre Erkenntnisse sind tröstlich: Sterben ist offenbar nicht schrecklich, sondern schön.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Die winzige Welt der Nanowissenschaften dient vielen Kunstschaffenden als Inspiration. Ist diese Nanokunst mehr als nur eine Werbeträgerin für einen boomenden Forschungszweig?
(Aus «Horizonte», März 2011)

In Einsiedeln steht Werner Oechslins grandiose Bibliothek. Von hier aus gibt der passionierte Gelehrte seinen Schatz weiter: Wissen, das Disziplinengrenzen ignoriert.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Die vormoderne Schweiz war ein Zentrum der Verfolgung von Hexen – und Kinderhexen. Theologen und Gerichte gingen dabei nicht etwa fanatisch, sondern vernünftig vor.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Teppiche und Tapisserien, Kleider und Schleier: Das Textile spielt in der Geschichte der Kunst eine viel grössere Rolle als bisher angenommen.
(Aus «Horizonte», März 2011)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Kunst und Forschung».
Das Menschenrecht der Religionsfreiheit wird in Schweizer Gefängnissen in der Regel nicht verletzt. Doch die Gefängnisseelsorge sollte sich auf den neuen religiösen, ethnischen und sprachlichen Pluralismus in den Strafanstalten einstellen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58).
Ein Projekt des NFS «Trade Regulation» ist mit dem hochdotierten td-award ausgezeichnet worden. Die Forschenden werden für ihren transdisziplinären Ansatz bei der Entwicklung von neuen Regeln zum Schutz von Kulturgütern belohnt.
In der gesundheitspolitischen Diskussion dominieren zusehends
ökonomisch geprägte Modelle. Es besteht die Gefahr, dass
sie das kulturell tief verankerte Vertrauen zersetzen, das für eine
funktionierende Arzt-Patienten-Beziehung notwendig ist.
(Aus «Horizonte», Dezember 2010)
Die Wissenschaftshistorikerin Marianne Sommer erforscht mit
kulturwissenschaftlichen Methoden, wie die Naturwissenschaften
die Geschichte der Menschheit erkunden. Für ihre Arbeit erhält
sie den Nationalen Latsis-Preis 2010.
(Aus «Horizonte», Dezember 2010)
Der Regisseur- und der Bergführerberuf sind traditionell stark männlich dominiert. Nun drängen zunehmend Frauen in diese Berufsfelder. Das geht nicht ohne Friktionen ab.
(Aus «Horizonte», Dezember 2010)
In Südindien droht geschiedenen Frauen die Ächtung. Deshalb haben verheiratete Frauen ein Interesse daran, Ehekrisen ohne Scheidung zu überwinden.
(Aus «Horizonte», Dezember 2010)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Medizin wohin?».
Hier finden Sie die Aufzeichnung der Referate zur Medienkonferenz zum Abschluss des NFP 56 «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» (Zeitdauer: 32 Minuten).
In der Schweiz ist der Umgang mit der Mehrsprachigkeit flexibel und pragmatisch. Sie funktioniert gut. Die Migration und die zunehmende internationale Verflechtung stellen jedoch Schule, Wirtschaft und Verwaltung vor neue Herausforderungen. Wenn man das Potential der Vielsprachigkeit ausschöpft, ist sie von allgemeinem Nutzen. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Forschungsprogramm «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» (NFP 56).
Religionen neigen dazu, sich voneinander abzugrenzen, um ihre Identität zu bewahren und sich zu positionieren. Dabei bedienen sie sich mitunter abwertender Mittel. Wie das im Mittelalter gemacht wurde, ist Teil einer Untersuchung des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «Medienwandel–Medienwissen–Medienwechsel». Eine Illustration des 15. Jahrhunderts zeigt, wie sich Christen über Heiden mokieren, die eine kuriose Prozession veranstalten.
Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) «Bildkritik – Macht und Bedeutung der Bilder» wendet sich mit Filmreihen an ein grösseres Publikum. Die aktuelle Auswahl filmischer Trouvaillen geht der Frage nach, wie fiktional sind Dokumentationen und wie dokumentarisch Spielfilme?
Die jüdische Gesellschaft in der Schweiz befindet sich im Wandel. Viele Juden können sich nicht mehr mit den religiösen Bestimmungen der traditionellen orthodoxen Gemeinden identifizieren und treten liberalen Gemeinschaften bei. Das grösste Konfliktpotenzial birgt der Umgang mit Mischehen zwischen Juden und Nichtjuden, wie eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58) zeigt.
Die Klimadebatte muss auf einem höheren Niveau stattfinden, meint Heinz Gutscher, Präsident des Forums für Klima und globale Umweltveränderungen, ProClim.
(Aus "Horizonte", September 2010)
In westlichen Museen liegen zahllose Kulturgüter und menschliche Überreste der kolonialisierten Ureinwohner. Die Rechtswissenschaft greift deren Forderungen nach der Rückgabe ihres kulturellen Erbes auf.
(Aus "Horizonte", September 2010)
Perlen, Keramiken, Eisenwerkzeuge: Die archäologischen Funde im malischen Dogonland werfen ein neues Licht auf die Geschichte Westafrikas.
(Aus "Horizonte", September 2010)
Das pädagogische Instrument der Time-out-Klasse will schwierige Jugendliche zur Vernunft bringen. Seine Anwendung erfolgt jedoch häufig unter intransparenten Bedingungen.
(Aus "Horizonte", September 2010)
Die neue Ausgabe des Schweizer Forschungsmagazins «Horizonte» ist erschienen. Sie porträtiert eine Fülle von Projekten, die durch den SNF unterstützt werden. Der Schwerpunkt widmet sich dem Thema «Siegeszug des Lichts».