Klassenwiederholungen auf Primarschulstufe bewirken keineswegs die gewünschten Lernfortschritte und sollten mittelfristig abgeschafft werden. Dies fordert eine Freiburger Forschergruppe, die mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds eine repräsentative Untersuchung in der Schweiz durchgeführt hat. Die Studie zeigt überdies, dass in den französischsprachigen Kantonen vergleichsweise weit mehr Kinder sitzenbleiben als in der deutschen Schweiz.

Wenn ihre Eltern nachts auf der Jagd sind, geben junge Schleiereulen unablässig Schreie von sich - selbst auf die Gefahr hin, die Aufmerksamkeit von Räubern auf sich zu ziehen. Dieses Verhalten kann Alexandre Roulin, Förderungsprofessor des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Lausanne, nun erklären: Mit den Schreien informieren sich die Schleiereulenjungen gegenseitig über ihren Hunger und verhandeln über die nächste Fütterung.

Forschende der ETH Lausanne haben mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds eine Methode entwickelt, um den Bewegungsablauf eines Patienten zu visualisieren und zu analysieren. Sie basiert auf der Kombination von 3D-Kameras und miniaturisierten Bewegungssensoren. Die einfach anzuwendende und kostengünstige Methode erlaubt es, die Resultate einer orthopädischen Operation und die Fortschritte der Rehabilitation zu messen. Das neue System wird am Orthopädie-Spital der Westschweiz klinisch getestet.
Telekommunikation, Post, öffentlicher Regionalverkehr, Elektrizität – für die Unternehmen im schweizerischen Alpenraum stellen die vier öffentlichen Dienstleistungen grundlegende Wettbewerbsfaktoren dar. Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bekunden allerdings Mühe, die Vorteile liberalisierter Dienstleistungen zu nutzen. Zudem stellen Unternehmen in den entlegenen Regionen des Alpenraumes eine generelle Benachteiligung als Folge der Liberalisierung fest. Dies zeigen Forschungsergebnisse aus dem Nationalen Forschungsprogramm «Landschaften und Lebensräume der Alpen» (NFP 48) des Schweizerischen Nationalfonds, die an einer Tagung in Luzern vorgestellt wurden.
Das Gleichgewicht zwischen Selbsterneuerung und Spezialisierung wird bei Blutstammzellen von einem bekannten Krebsgen reguliert. Dies hat ein Forschungsteam am Schweizerischen Institut für Experimentelle Krebsforschung mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds entdeckt. Seine Resultate sind in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Genes & Development" erschienen.
Forschende der Universität Bern haben mit Unterstützung des Nationalen Forschungsprogramms «Muskuloskeletale Gesundheit - Chronische Schmerzen» (NFP 53 ) die öffentlich zugänglichen Studiendaten zum Medikament Vioxx analysiert. Die Forscher kommen zum Schluss, dass die Herz-Kreislauf-Risiken des Medikamentes bereits Ende 2000 belegbar gewesen wären, und dass die Risiken unabhängig von der eingenommenen Dosis und der Dauer der Einnahme bestehen. Die Fachzeitschrift «The Lancet» publiziert die Ergebnisse in ihrer Online-Ausgabe vom 5. November 2004.
Der Schweizerische Nationalfonds zeichnet den St. Galler Volkswirtschaftsprofessor Simon Gächter mit dem Nationalen Latsis-Preis aus. Er erhält den Preis im Wert von 100'000 Franken für seine interdisziplinär bahnbrechenden Forschungsergebnisse in der Kooperationsforschung.

Forschende der ETH Lausanne und des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) haben mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds einen Verbundwerkstoff entwickelt, der ähnliche Eigenschaften wie Knochen aufweist. Er könnte als Grundlage für neue therapeutische Ansätze der Knochenchirurgie dienen.

In alpinen Tourismusdestinationen schlägt sich die Schönheit der Landschaft spürbar auf die Mietzinsen von Wohnungen nieder. Dies zeigen Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogramms «Landschaften und Lebensräume der Alpen» (NFP 48) in sechs Walliser Ferienorten. Bis zu 20 Prozent können die Mietzinsunterschiede betragen, die auf die Schönheit der Landschaft zurückzuführen sind.

Die Juragewässerkorrektionen haben die Sommertage im Seeland abgekühlt. Dies haben Berner Geographen mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds berechnet. Das Resultat zeigt, dass sich Klimaveränderungen nicht nur auf globaler Ebene abspielen.
Das in der Schweiz gegenwärtig unter den Krankenversicherern angewandte Risikoausgleichsmodell funktioniert schlecht: Es führt zu einer Wettbewerbsverzerrung, mindert die Effizienz des Gesundheitssystems und gefährdet die Solidarität zwischen Kranken und Gesunden. Forscher des Nationalen Forschungsprogramms "Probleme des Sozialstaats” (NFP 45) des Schweizerischen Nationalfonds haben ein neues Modell entwickelt, welches auch dem Gesundheitszustand der Versicherten Rechnung trägt. Das neue System soll die Risikoselektion effizient bekämpfen und schwerwiegende negative Auswirkungen eingrenzen.
Das an Berufsbildern orientierte Modell des schweizerischen Bildungswesens war bis vor kurzem ein Erfolgsmodell. Ob dies so bleibt, ist aber ungewiss. Wie Mitglieder der Leitungsgruppe des Nationalen Forschungsprogramms "Bildung und Beschäftigung" anlässlich der Abschlusstagung am 8. September in Bern betonten, müsste eine zukunftsweisende Ausbildung berufsunabhängige Fähigkeiten wie das Projektmanagement oder selbständige Lösen neuer Aufgaben stärker gewichten als bisher und mit einheitlichen Leistungstests in Schlüsselbereichen eine landesweit vergleichbare Minimalqualifikation garantieren.
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt das am 28. November zur Abstimmung gelangende Stammzellenforschungsgesetz, da es die Gewinnung und Erforschung menschlicher embryonaler Stammzellen unter angemessenen Bedingungen und strengen Auflagen regelt.

Manche Menschen entwickeln auf über 3000 Metern Höhe ein Lungenödem. Dafür ist ein Fehler beim Natriumtransport durch die Zellen der Lungenbläschen verantwortlich, wie Claudio Sartori und Urs Scherrer vom Universitätsspital Lausanne mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds herausgefunden haben.
Der Konsum von Cannabis hat in den letzten Jahren in der Schweiz dramatisch zugenommen. Die Spitze dürfte allerdings erreicht sein, wie eine nationalfondsunterstützte Studie der «Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme» zum Cannabis- und Tabak-Konsum zeigt. Beim Rauchen ist die Trendwende bereits eingetreten.

Viele Menschen geniessen die Wärme der Sonne und schützen ihre Haut mit Sonnenschutzmitteln. Oft enthalten solche Produkte chemische UV-Filter. Einige dieser Substanzen stehen im Verdacht, wie Hormone zu wirken. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms ‚Hormonaktive Stoffe’ untersuchen zwei Forschungsgruppen, welchen Einfluss diese Chemikalien auf den menschlichen und tierischen Organismus ausüben. Die Forscher leisten dabei wissenschaftliche Pionierarbeit.
Ist die Sprachenpolitik der Schweiz den gesellschaftlichen Herausforderungen gewachsen, die auf das Land zukommen? Klar ist: Die Mehrsprachigkeit ist ein Potential, das hierzulande noch immer zu wenig ausgeschöpft wird. Das Nationale Forschungsprogramm «Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz» soll die wissenschaftlichen Grundlagen für die künftige Sprachenpolitik von Bund und Kantonen bereitstellen.
Das Informationsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung über das Problem der Antibiotikaresistenz ist gross. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern, die im Auftrag des Nationalen Forschungsprogramms «Antibiotikaresistenz» (NFP 49) durchgeführt und am 30. Juni der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Um die Information der Bevölkerung zu verbessern, hat das NFP 49 eine Kommunikationsplattform als Auskunftsstelle für Fragen aus Medien, Behörden und Politik geschaffen. Anlässlich eines Mediengesprächs hat diese einen Überblick über die Problematik in der Schweiz geliefert.
Wer eine Prüfung erfolgreich bestehen will, tut gut daran, vorher eine Runde zu schlafen. Denn im Schlaf verarbeitet und festigt das Gehirn Neugelerntes spezifisch. Das zeigt eine neue Studie im Magazin «Nature», die der Schweizerische Nationalfonds unterstützt hat.
Sozialkompetentes Verhalten entwickeln Kleinkinder vor allem im Spiel miteinander und weit weniger im Kontakt mit den Eltern oder anderen Erwachsenen. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Untersuchung, die mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds am Marie-Meierhofer-Institut für das Kind in Zürich läuft.
Im Jahr 2003 verzeichnete der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) einen historischen Rekord bei den eingegangenen Projektgesuchen. Dies ist ein positives Zeichen für die Dynamik des Forschungsplatzes Schweiz. Die Tatsache hingegen, dass die Projekte eine immer strengere Selektion durchlaufen müssen, ist besorgniserregend.

Mit Hilfe der Kernspintomographie lässt sich heute die Aktivität verschiedener Hirnareale direkt mitverfolgen. Jetzt gewährt dieses Verfahren aber auch neue anatomische Einblicke ins Innere des Gehirns, indem es die wichtigsten Nervenverbindungen dieses Organs beschreibt - mit Hilfe einer Software, die an der ETH Lausanne in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Lausanne (CHUV) und mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds entwickelt wurde.
Der Ausschuss des Stiftungsrats des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) hat am 14. Mai 2004 wichtige Personalentscheide gefällt und Reformen für die mittelfristige Zukunft der Stiftung eingeleitet. Für die Ende Jahr nach zwei Amtsperioden zurücktretende Präsidentin des Nationalen Forschungsrats, Prof. Heidi Diggelmann, ist Prof. Dieter Imboden von der ETH Zürich als Nachfolger bestimmt worden. Der 60-jährige Umweltphysiker wird sein Amt am 1. Januar 2005 antreten. Gleichzeitig hat der Ausschuss des Stiftungsrats den gegenwärtigen Direktor des SNF, Dr. Hans Peter Hertig, mit der Aufgabe betraut, eine Neukonzeption des SNF auszuarbeiten. Zur Erfüllung dieser Aufgabe tritt Hertig Ende August von der operationellen Leitung der Geschäftsstelle zurück und übernimmt die Position eines Delegierten für das Projekt "SNF 2008".

Die Waldfläche der Schweiz hat in den vergangenen 150 Jahren um 30 bis 50 Prozent zugenommen. Ausgebreitet hat sich der Wald fast ausschliesslich im Berggebiet; in den Südalpen stärker als in den Nordalpen und im Jura. Dies bestätigen Ergebnisse aus dem Nationalen Forschungsprogramm "Landschaften und Lebensräume der Alpen" (NFP48). Der Wald dehnt sich vor allem auf Flächen aus, deren landwirtschaftliche Bewirtschaftung bei geringem Ertrag einen hohen Arbeitsaufwand erfordert, weil sie abgelegen liegen oder nicht maschinell bewirtschaftet werden können. Von der schweizerischen Bevölkerung wird die Wiederbewaldung im Anfangsstadium mehrheitlich als Attraktivitätssteigerung der Landschaft empfunden.
Die heutigen Tendenzen der Siedlungsentwicklung sind nicht nachhaltig. Ohne Kurskorrektur ist eine Verschlechterung von Lebensraum und Lebensqualität unvermeidlich. Mit dem Ziel, neues Wissen und innovative Lösungsansätze für die aktuellen Probleme bereitzustellen, schreibt der Schweizerische Nationalfonds das Nationale Forschungsprogramm "Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung" (NFP 54) aus.

Zur Römerzeit waren Rinder in der Schweiz wesentlich grösser als in der vorhergehenden keltischen oder anschliessenden frühmittelalterlichen Periode. Mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds untersuchen Forschende der Universität Basel diese Grössenunterschiede und gehen der Frage nach, ob die heutigen Rinder einen Stammbaum bis in die Antike haben.
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 48 «Landschaft und Lebensräume der Alpen» untersuchte das Forschungsprojekt ALPAYS erstmals detailliert die Finanzflüsse zwischen dem Alpenraum und der übrigen Schweiz. Wie die Ergebnisse zeigen, zahlt die Bevölkerung des Alpenraums deutlich weniger Steuern und bezieht pro Person mehr Mittel aus dem Finanzausgleich und mehr Subventionen als die übrige Schweiz. Hingegen tätigt der Bund im Alpengebiet weniger Personal- und Sachausgaben. Insgesamt fliessen die politikbestimmten Finanzströme deutlich zugunsten des Alpenraumes. Diese Unterstützung kann als Bereitschaft zum Lastenausgleich betrachtet werden.
Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung hat anlässlich der fünften Ausschreibung 42 neue Förderungsprofessuren vergeben. Die neuen Förderungsprofessoren und -professorinnen werden in den nächsten vier Jahren insgesamt knapp 50 Millionen für ihre Teams und Forschungsprojekte erhalten. Die Bilanz des Förderungsprogramms fällt positiv aus: Von den Beitragsempfangenden der ersten Ausschreibungsrunde haben mittlerweile 50 Prozent eine feste akademische Stelle gefunden.
In Basel-Stadt beziehen 8,8 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung eine Invalidenrente (IV), in Nidwalden sind es 3,5 Prozent. Diese Unterschiede haben in den vergangenen Monaten immer wieder für Diskussionen gesorgt. Eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms "Probleme des Sozialstaates" (NFP 45) zeigt nun, dass die kantonalen IV-Stellen nur zu einem kleinen Teil dafür verantwortlich sind.

Ein neuartiger chemischer Katalysator, der die Eigenschaften zweier Arten von Katalysatoren – natürliche Enzyme und synthetische Katalysatoren - vereint: Diese Premiere gelang dem Chemieprofessor Thomas Ward und seiner Gruppe an der Universität Neuenburg mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds und des Nationalen Forschungsprogramms «Supramolekulare funktionale Materialien» (NFP 47). Für die Ergebnisse und das angemeldete Patent interessiert sich nun die chemische und pharmazeutische Industrie.
Ein vom SPP Zukunft Schweiz und der Stiftung Avenir Suisse veranstaltetes Symposium zog unter dem Motto «Was bleibt?» ein öffentliches Fazit aus acht Jahren sozialwissenschaftlicher Forschung. Gleichzeitig wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung in der gesellschaftlichen Praxis beleuchtet und aufgrund des bisherigen Erfahrungsstandes bewertet. Im Mittelpunkt stand dabei der Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Ein französisch-schweizerisches Team entdeckte kaum nachweisbare Galaxien, die weiter entfernt sind als alle bisher bekannten. Eine dieser Galaxien befindet sich in einer Entfernung von rund 13,2 Milliarden Lichtjahren von der Erde. Damit ist der letzte Rekord, der am 16. Februar von einem anderen Team bekannt gegeben wurde, bereits wieder Geschichte.
Knapp sieben Milliarden Franken pro Jahr kostet in der Schweiz die finanzielle Unterstützung von Familien. Doch davon profitieren ausgerechnet jene Haushalte am wenigsten, die am meisten auf das Geld angewiesen wären. Das Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) hat den familienpolitischen Ausgleich unter die Lupe genommen und ein Dreisäulenmodell für eine wirksamere Verteilung des Kuchens erstellt. Das Thema ist aktuell: Im Mai wird das Stimmvolk über die Reform der Familienbesteuerung befinden.

Die Muskeln von Tibetern sind gegen den Sauerstoffmangel in grosser Höhe besser geschützt als jene von Menschen aus dem Tiefland. Denn die Tibeter bilden mehr Enzyme, die freie Radikale im Muskelgewebe neutralisieren. Die Anpassung ans Leben auf über 3500 m ü. M. ist mindestens zum Teil vererbt. Dies hat ein Nationalfonds-Projekt des Sportmediziners Hans Hoppeler von der Universität Bern ergeben.
Welche Bestimmungen sollen für den internationalen Handel mit Produkten gelten, die gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten? Genfer Forschende aus dem Bereich des internationalen öffentlichen Rechts halten es für äusserst wichtig, dass Verfahren zur Risikoevaluation erarbeitet und international anerkannte Normen definiert werden. Mit ihrem Ansatz bewegen sich die Forschenden an der Schnittstelle zwischen Handelsinteressen sowie ökologischen und gesundheitlichen Anliegen.

Der Augenmediziner André Mermoud von der Augenklinik Jules Gonin in Lausanne präsentiert eine Weltneuheit zur Behandlung des grünen Stars: Ein Röhrchen mit einem Durchmesser von nur 50 Mikrometern führt die Flüssigkeit ab, die zum erhöhten Augeninnendruck führt.

Der Nationale Latsis-Preis 2003 wird am 15. Januar 2004 im Rathaus Bern der Neurobiologin Silvia Arber von der Universität Basel übergeben. Der Schweizerische Nationalfonds verleiht ihr im Auftrag der Genfer Latsis-Stiftung diesen Wissenschaftspreis, mit 100'000 Franken einer der höchstdotierten der Schweiz, da sie entscheidend zum Verständnis beigetragen hat, wie Verbindungen zwischen Nervenzellen entstehen.