Personen, die viel koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen, weisen einen niedrigen Blutdruck auf. Dieser neu entdeckte Zusammenhang gilt nur für Nichtraucher, wie eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie zeigt.
Ein Pflaster mit Pollenextrakten kann die Symptome des Heuschnupfens um 70 Prozent lindern. Dies zeigen Forschende am Universitätsspital Zürich in einem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten klinischen Versuch.
Lode Pollet, ehemaliger SNF-Stipendiat und nun Professor für Physik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München, ist mit dem Newcomb-Cleveland-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich für die beste im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Arbeit verliehen. Darin berichtete das Team, in dem Pollet mitwirkte, wie es ihm erstmals gelungen war, einzelne Atome sichtbar zu machen.
Die Arbeitszeiten der Erwerbstätigen in der Schweiz haben in den letzten 60 Jahren markant abgenommen. Während ein Erwerbstätiger 1950 im Durchschnitt knapp 2400 Stunden pro Jahr arbeitete, sind es heute nur noch 1600 Stunden. Das zeigt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie.
Meist engagiert man sich für die eigenen Rechte oder die Rechte der Gruppen, denen man angehört. Altruisten jedoch unterstützen Organisationen, die sich beispielsweise für die Menschenrechte, Migranten oder Benachteiligte einsetzen. Sie grenzen sich nicht von anderen ab, für sie sind alle Menschen gleich. Das unterscheidet sie vom Rest der Bevölkerung. Zu diesem Schluss kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie.
Ein Netzwerk von drahtlosen Sensoren liefert schon seit einigen Jahren Daten über die Felsbewegungen am Matterhorn. Nun veröffentlichen Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts "Mobile Informations- und Kommunikationssysteme" (NFS MICS) ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse. Sie helfen, Felsstürze besser zu verstehen und Gefahrenzonen in Permafrostgebieten zu überwachen.
Mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) haben Geologen der ETH Zürich ein neues Modell entwickelt, mit dem sie erklären können, wie Gletscher das Gestein erodieren. Hierbei kommt dem Schmelzwasser unter dem Gletscher eine neue Rolle zu, Nun kann die Entstehung übertiefter Täler wie des Rhonetals oder der norwegischen Fjorde erklärt werden.
Bei Patienten mit der Erbkrankheit zystische Fibrose können Schnupfenviren dafür sorgen, dass sie ins Spital müssen. Unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) haben nun Forschende am Inselspital Bern die Gründe für diese Anfälligkeit geklärt – und eine mögliche Therapie entdeckt.
Der Ingenieurwissenschaftler Martin Vetterli, ordentlicher Professor für Kommunikationssysteme und Dekan der "School of Computer and Communication Sciences" an der ETH Lausanne (EPFL), wird ab 2013 neuer Präsident des Nationalen Forschungsrats des SNF. Er tritt die Nachfolge von Dieter Imboden an, der diese Schlüsselposition Ende 2012 nach acht Jahren abgeben wird.
Die Nervenzellen in einem von Alzheimer betroffenen Gehirn leisten im Verlauf der Zeit immer weniger. Zurückzuführen ist dieser Leistungsabfall auf Mechanismen, die grundsätzlich reversibel sind. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie.
Lehrpersonen, die an einem Burnout erkranken, leiden nicht nur unter den beruflichen Anforderungen, sondern auch unter der mangelhaften Anerkennung durch ihr berufliches Umfeld. Sie fühlen sich durch die wiederholten Schulreformen stark verunsichert. Die oft praktizierte Krankschreibung erfüllt ihren Zweck nicht; besser würde man die Lehrpersonen vor Ort mit einem Coach begleiten. Zu diesen Schlüssen kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie im Kanton Bern.
Im Vergleich zu Kindern, die keine Muttermilch erhalten haben, weisen Kinder, die während vier Monaten oder länger an der Brust gestillt worden sind, bessere Lungenfunktionswerte im Schulalter auf. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie.
Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende stellen ein mikroskopisches System vor, das Licht in mechanische Schwingung und umgekehrt umwandeln kann. Diese Interaktion ist so stark, dass damit die Bewegung des Oszillators auf einer quantenmechanischen Ebene beeinflussbar wird.
Der Tessiner Rechtsanwalt Gabriele Gendotti wird neuer Präsident des Stiftungsrats des SNF. Der ehemalige National- und Regierungsrat ersetzt Hans Ulrich Stöckling an der Spitze der bedeutendsten Schweizer Institution zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.
Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «Strukturbiologie» haben die Struktur und die Wirkungsweise eines Enzyms bestimmt, das Zucker an Eiweisse heftet. Diese Erkenntnisse sind der Ausgangspunkt für neue Strategien, um bakterielle Infektionen zu bekämpfen.
Am 12. Januar 2012 wird Karl Gademann im Berner Rathaus der Nationale Latsis-Preis 2011 verliehen. Der Preisträger, Professor am Departement Chemie der Universität Basel, wird für seine Arbeiten im Zusammenhang mit der Isolierung und Synthese von Naturstoffen ausgezeichnet. Der mit 100'000 Franken dotierte Nationale Latsis-Preis wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) im Auftrag der Latsis-Stiftung an junge Forschende im Alter bis zu 40 Jahren vergeben. Er gilt als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Schweiz.