Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Wassernutzung» (NFP 61) hat zum Ziel, die Tragfähigkeit der natürlichen Systeme unter veränderten Umweltbedingungen zu bestimmen sowie Risiken und zukünftige Nutzungskonflikte zu identifizieren, um auf dieser Grundlage intelligente und zukunftsweisende Strategien für ein nachhaltiges und integrales Wasserressourcenmanagement zu entwickeln.
Die zwei wichtigsten Forschungsachsen des Programms betreffen die folgenden Themen:
- Der erste Schwerpunkt widmet sich den klimawandelbedingten Veränderungen des Wasserhaushalts, insbesondere auch den Extremsituationen, in Verbindung mit sich verändernden gesellschaftlichen Ansprüchen, der Identifizierung von Risiken und künftigen Nutzungskonflikten.
- Im zweiten Schwerpunkt sollen sektorübergreifende Strategien für die nachhaltige Wassernutzung auf allen Nutzung- und Produktionsgebieten, die Sicherung der Qualität des Trinkwassers unter Einsatz eines integrierten Managements von Wasservorräten und die Entwicklung neuer adaptiver Wasser-Management-Systeme im Vordergrund stehen.
Die Ergebnisse des NFP 61 richten sich sowohl an die Versorgungswirtschaft als auch an die für den Schutz vor Wassergefahren (Hochwasser, Dürren, Wasserqualität) zuständigen Stellen (Bund, Kantone, Gemeinden).
Finanzrahmen: CHF 12'000'000
Forschungsdauer: 4 Jahre
Präsident der Leitungsgruppe: Christian Leibundgut
Leiterin Wissensaustausch: Patricia Fry, Wissensmanagement Umwelt GmbH, Zürich
Programmkoordinatorin: Barbara Flückiger Schwarzenbach, SNF
Ausschreibung: 20. Oktober 2008