Unten folgt eine Liste mit Förderungsinstrumenten für eine Zusammenarbeit innerhalb Europas (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
Weltweit zur Verfügung stehende Förderungsinstrumente sind verzeichnet unter: Weltweit > Weitere Förderung
EU-Rahmenprogramme (FRP)
Die EU-Forschungsrahmenprogramme (FRP) sind die Hauptinstrumente der Europäischen Union (EU) zur Umsetzung ihrer gemeinschaftlichen Wissenschafts- und Technologiepolitik. Die Beteiligung daran gehört zu den wichtigsten Prioritäten der schweizerischen Wissenschaftspolitik und des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Forschende in der Schweiz beteiligen sich seit 1987 an den FRP.
Europäischer Forschungsrat (European Research Council/ERC)
Zur Stärkung der Grundlagenforschung hat die Europäische Kommission den Europäischen Forschungsrat (European Research Council/ERC) geschaffen. Dieser fördert Projekte, die sich der Grundlagenforschung in allen wissenschaftlichen Bereichen widmen.
Das Informationsnetz Euresearch und das Verbindungsbüro SwissCore informieren über die EU-Programme und unterstützen die Teilnahme der Forschenden in der Schweiz an den FRP.
European Co-operation in Science and Technology (COST)
COST ist ein staatenübergreifendes Netzwerk für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung, das die Koordination von nationalen Forschungsprojekten auf europäischer Ebene ermöglicht. Es fördert die Mobilität von Forschenden in Europa und unterstützt die Etablierung wissenschaftlicher Exzellenz in neun Schlüsselbereichen, welche Umweltthemen, grenzüberschreitende Fragen sowie Fragen des Gemeinwohls betreffen.
Gesuche können über das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) eingereicht werden.
EU-Erweiterungsbeitrag des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Mit dem Erweiterungsbeitrag trägt die Schweiz zum Abbau wirtschaftlicher und sozialer Ungleichgewichte in der erweiterten Europäischen Union bei. Als eine der damit verbundenen Hilfsmassnahmen wird die Finanzierung von Forschungsprojekten den zehn Mitgliedsstaaten gewährt, die der EU am 1. Mai 2004 beigetreten sind. Gesuche können nur über die Nationalen Koordinationsstellen (NCU) der jeweiligen Länder eingereicht werden. In der Schweiz ist die DEZA für die Koordination des Programms zuständig.
Wissenschaftliches Austauschprogramm zwischen den neuen EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz (Sciex-NMS-CH)
Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) führt ein wissenschaftliches Austauschprogramm mit acht der neuen EU-Mitgliedstaaten durch. Es steht allen Fakultäten und Wissenschaftsbereichen offen.
Hauptziel dieses Programms ist der Aufbau von Forschungspartnerschaften, die:
- der Entwicklung des individuellen Potenzials der Forschenden dienen
- den wissenschaftlichen Fortschritt und Innovationen begünstigen
- Netzwerke zwischen Forschenden begründen oder ausbauen