Weitere Förderung 

Unten folgt eine Liste mit Förderungsinstrumenten für eine internationale Zusammenarbeit (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Förderungsinstrumente, die nur für Europa zur Verfügung stehen, befinden sich unter: Europa > Weitere Förderung


SNF-Förderungsinitiativen:

Stipendien für angehende und fortgeschrittene Forschende
Mit den Stipendien für angehende und fortgeschrittene Forschende bietet der SNF jungen Forschenden die Gelegenheit zu einem Aufenthalt an einer ausländischen Forschungseinrichtung.

Sinergia
Mit Sinergia sollen Verbundprojekte ermöglicht werden. Die Forschungsgruppen können sich an mehreren Universitäten oder Forschungszentren in der Schweiz befinden. Eine der Forschungsgruppen kann sich ausserhalb der Schweiz befinden, wenn ihre Kompetenzen notwendig sind und in der Schweiz keine Gruppe besteht, die über die nötigen Kompetenzen auf ausreichendem Qualitätsniveau verfügt.


Andere Förderungsinitiativen:

International Foundation for Science (IFS)
Die IFS hat zum Ziel, in Entwicklungsländern ein nachhaltiges Management von natürlichen Ressourcen zu unterstützen. Sie trägt zur Stärkung von Forschungskapazitäten in diesen Ländern bei und finanziert die Durchführung von qualifizierter und für die Zielsetzung relevanter Forschung. Die Aktivitäten umfassen vor allem naturwissenschaftliche Disziplinen (Physik, Chemie, Biologie); es werden aber auch soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigt, welche für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wichtig sind.

Bilaterale Programme des Bundes zur Förderung der Forschungszusammenarbeit mit Schwerpunktländern (Leading House Initiative)
Das bilaterale Programm zur Forschungszusammenarbeit dient der Förderung der bestmöglichen wissenschaftlichen Qualität und soll langfristige Partnerschaften mit einer Anzahl bestimmter Länder fördern. Verantwortlich für das Programm ist das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF). Für die Zusammenarbeit mit jedem Partnerland ist zudem jeweils eine Schweizer Universität sowie eine entsprechende Einrichtung im Partnerland als Leading House benannt.

Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE)
Die KFPE ist in die Schweizer Forschungspolitik eingebunden und dient der Förderung der Interessen von Forschenden und ihren Institutionen auf nationaler und auf internationaler Ebene. Sie fördert entwicklungsorientierte Forschung.
Förderungsgesuche können über das Netzwerk «Echanges Universitaires» eingereicht werden, das von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) gegründet wurde.

Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH)
Das Programm «Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern» fördert die internationale Öffnung und Zusammenarbeit. Es dient der Förderung von Fachhochschulen (FH) und Pädagogischen Hochschulen (PH), die mit Entwicklungs- und Schwellenländern bei Projekten zur angewandten Forschung und Entwicklung kooperieren.

Eidgenössische Stipendienkommission für ausländische Studierende (ESKAS)
Die Schweizer Regierung vergibt über die ESKAS eine Reihe von Stipendien an ausländische Studierende. Diese Stipendien bieten Graduierten aller Disziplinen die Möglichkeit, an einer staatlich finanzierten Universität oder einer anerkannten Einrichtung in der Schweiz ein Graduiertenstudium zu absolvieren oder Forschungen zu betreiben.

Human Frontier Science Program (HFSP)
Das HFSP fördert neuartige, innovative und interdisziplinäre Grundlagenforschung zu Fragestellungen in den Grenzbereichen der Life Sciences. Ein Schwerpunkt liegt auf neuen Vernetzungen von Biologen mit Forschenden anderer Fachbereiche wie Physik, Mathematik, Chemie, Informatik und Ingenieurwissenschaften.
Forschungszusammenarbeit sowie Stipendien für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler  stehen Forschenden offen, die in Mitgliedsstaaten gehen oder aus diesen Ländern kommen.

European and Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP)
Die EDCTP entstand 2003 als europäische Antwort auf die weltweite Gesundheitskrise durch die drei wichtigsten armutsbedingten Krankheiten HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose. Die EDCTP dient der beschleunigten Entwicklung von neuen oder verbesserten Arzneimitteln, Impfstoffen und Mikrobiziden gegen diese Erkrankungen, namentlich durch die Förderung von Multicenter-Projekten, die klinische Studien, Capacity Building und Networking umfassen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf klinischen Phase-II- und Phase-III-Studien im subsaharischen Afrika.

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