Das Förderungsinstrument International Exploratory Workshops ermöglicht es Forschenden in der Schweiz, Workshops mit ausländischen Partnern zu organisieren. Die Workshops können zwei bis fünf Tage dauern. Bis zu 30 Teilnehmer/innen von verschiedenen Instituten sind zur Teilnahme berechtigt. Der SNF finanziert jedoch maximal zehn davon. Der Workshop muss in der Schweiz stattfinden, Ausnahmen sind in besonderen, begründeten Fällen möglich.
Das Hauptziel dieses Förderungsinstruments, das allen Disziplinen offen steht, ist es, Forschenden, die an ähnlichen Fragestellungen arbeiten, eine Begegnung sowie die Vertiefung ihres Wissens auf diesem Gebiet zu ermöglichen. Üblicherweise kommen bei den Workshops Wissenschaftler/innen mit unterschiedlichen Profilen zusammen. Sie sollten neue Sichtweisen zu einem Thema einbringen, indem sie ihre Kenntnisse untereinander austauschen und über einige Tage aktiv zusammenarbeiten. Die Interdisziplinarität und der explorative Charakter des Workshops werden besonders gefördert. Zusätzlich wird dringend empfohlen, unter den Teilnehmenden ein Gleichgewicht zwischen anerkannten Forschenden und jungen Nachwuchswissenschaftler(innen) herzustellen. Auf jeden Fall muss belegt werden, dass
- der Workshop einem Informationsaustausch dient, der nur vor Ort möglich ist;
- seine internationale Ausrichtung einen echten Mehrwert darstellt und
- er ein klar definiertes wissenschaftliches Ziel verfolgt.
Alle relevanten Informationen zu diesem Förderungsinstrument und zum Verfahren für die Eingabe von Gesuchen befinden sich in den «Guidelines for International Exploratory Workshops» (nur in English).
Obwohl die Ausschreibung für dieses Förderungsinstrument immer offen ist, gibt es drei Stichtage pro Jahr, an denen eine Evaluationsrunde beginnt. Die nächsten Stichtage sind: 20.06.2012; 17.10.2012.