Titelauswahlverf-karrieren-akteure-rollen
Beschreibungauswahlverf-Karrieren-Begutachtung-Akteure-und-ihre-Rollen
Startdatum01.01.2013 00:00
Enddatum01.01.2050 00:00


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Begutachtung: Die Akteure und ihre Rollen
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​Die Gesuche in den Karriereinstrumenten werden vom Forschungsrat des SNF im Rahmen festgelegter ein- oder zweistufiger Auswahlverfahren beurteilt. Einzig die Mobilitätsstipendien auf Doktoratsstufe bzw. früher Postdoktoratsstufe sowie Doc.CH werden gänzlich bzw. auf der ersten Stufe von den lokalen SNF-Forschungskommissionen behandelt. Die folgenden Akteure sind in die Begutachtungsverfahren involviert:

Fachausschuss Karrieren

Der Fachausschuss Karrieren ist für die Karriereförderung und ihre spezifischen Förderungsinstrumente zuständig. Er setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Abteilungen des Forschungsrats sowie höchstens zwei externen Mitgliedern zusammen und wird von einem Mitglied des Forschungsrats präsidiert, das ebenfalls Mitglied des Präsidiums des Forschungsrats ist. Der Fachausschuss Karrieren ist für die strategische Ausrichtung der folgenden Hauptinstrumente der Karriereförderung sowie für die mit diesen verbundenen Budgets und Evaluationen verantwortlich:

  • Doc.CH (Evaluation: Endauswahl)
  • Postdoc-Mobility (PM)
  • Ambizione
  • PRIMA
  • Eccellenza

Für die Begutachtung der Gesuche in diesen Instrumenten setzt er fachspezifische Evaluationskommissionen ein, in der Regel für jeden grossen Fachbereich eine (üblicherweise drei pro Instrument), und ratifiziert deren Anträge. Der Fachausschuss kommt so zu provisorischen Entscheiden, die er dem Präsidium des Forschungsrats zur abschliessenden Genehmigung vorlegt.

Zudem ist der Fachausschuss Karrieren für die inhaltliche Ausrichtung der Mobilitätsstipendien auf Doktoratsstufe bzw. früher Postdoktoratsstufe verantwortlich: Doc.Mobility und Early Postdoc.Mobility. Die in diesen Instrumenten eingereichten Gesuche werden von den SNF-Forschungskommissionen bzw. der SNF-Stipendienkommission abschliessend behandelt (siehe SNF-Forschungskommissionen und Stipendienkommission). Der Fachausschuss wacht über die Prozeduren und trägt die Verantwortung für die Budgetzuteilung. Auch bei der Evaluation der Doc.CH-Gesuche arbeitet er eng mit den für die Vorselektion zuständigen lokalen SNF-Forschungskommissionen zusammen.

Evaluationskommissionen

Die vom Fachausschuss Karrieren eingesetzten Evaluationskommissionen sind fachspezifische Panels, welche mit der Beurteilung der Gesuche eines Instruments betraut werden. Sie setzen sich aus Forschungsrätinnen und Forschungsräten zusammen und können zu deren Entlastung zusätzlich fachkompetente externe Mitglieder haben. Alle Mitglieder einer Evaluationskommission sind gleichgestellt und erhalten für ihre Tätigkeit für den SNF eine Aufwandsentschädigung. Die Evaluationskommissionen werden in der Regel von einem Mitglied des Fachausschusses Karrieren präsidiert. Sie stellen einerseits die Referentinnen/Referenten bzw. Korreferentinnen/Korreferenten für die einzelnen Gesuche und behandeln andererseits als Gremium deren Empfehlungen. Die Empfehlungen werden von den Evaluationskommissionen im Vergleich mit allen anderen behandelten Gesuchen geprüft, durch Votum genehmigt oder modifiziert und dem Fachausschuss Karrieren unterbreitet. In der Regel bestimmt die Wahl der Disziplin durch die Gesuchstellenden die Zuordnung zu einer Evaluationskommission.

Referentinnen und Referenten aus den Evaluationskommissionen

Für jedes Gesuch übernimmt ein Mitglied der eingesetzten Evaluationskommission die Rolle der Referentin bzw. des Referenten und ein weiteres jene der Korreferentin bzw. des Korreferenten. Die Aufgabe der Referentinnen und Referenten ist es, die ihnen zugeteilten Gesuche zu bewerten – dies unter Einbezug der allenfalls eingeholten externen Gutachten, deren kriterienbezogene Urteile sie überprüfen, auswerten und ergänzen. Sie stufen schliesslich jedes Gesuch zuhanden der Evaluationskommission ein und machen gegebenenfalls einen Finanzierungsvorschlag. Die Korreferentin bzw. der Korreferent nehmen zur Einstufung Stellung. Die Begründung für die Einstufung wird sinngemäss an die Gesuchstellenden weitergegeben; die Referentinnen und Referenten selbst bleiben anonym.

Externe Gutachtende

Je nach Karriereinstrument und Evaluationsstufe ist der Beizug von externen Gutachten möglich bzw. obligatorisch. Bei Instrumenten mit obligatorischer Expertisierung (Ambizione, PRIMA und Eccellenza ) müssen laut Reglement für jedes Gesuch mindestens zwei externe Gutachten für einen Entscheid vorliegen (für Ausnahmen siehe Beitragsreglement). Die externen Gutachtenden haben die Aufgabe, Gesuche ausschliesslich in Bezug auf die vom SNF vorgegebenen Kriterien zu begutachten ( > "Evaluationskriterien und Grundsätze" sowie Reglement des jeweiligen Instruments). Sie geben entsprechend ein kriterienbezogenes Urteil über das Gesuch, den Werdegang und den Leistungsausweis der Kandidatin oder des Kandidaten ab.

SNF-Forschungskommissionen und Stipendienkommission

Forschungskommissionen (FK) sind vom SNF mandatierte Organe an den Schweizerischen Hochschulen (Universitäten und ETH), die mit der Beurteilung der Mobilitätsinstrumente (Stipendien) auf Doktoratsstufe bzw. früher Postdoktoratsstufe betraut sind. Die Zusammenarbeit von SNF und FK ist im entsprechenden Dachreglement geregelt. Im Rahmen des ihnen zugeteilten Budgets haben die lokalen FK abschliessende Entscheidungskompetenz für Doc.Mobility und Early Postdoc.Mobility. Beim Doktorandenprogramm Doc.CH nehmen die FK zudem gemäss den Standards des SNF auf der ersten Verfahrensstufe die Vorselektion aussichtsreicher Kandidaturen vor, auf deren Basis die zuständige Evaluationskommission dann die Endauswahl trifft. Für die Behandlung der Gesuche, die nicht bei einer FK eingereicht werden können, hat der SNF zudem eine Stipendienkommission eingesetzt.

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Evaluation: les acteurs et leurs rôles
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​Les requêtes des instruments de carrières sont évaluées par le Conseil de la recherche du FNS dans le cadre d’une procédure établie à une ou deux étapes. Seules les bourses de mobilité au niveau du doctorat et du début de la phase postdoctorale ainsi que Doc.CH sont traités intégralement ou lors de la première étape par les Commissions de recherche locales du FNS. Les acteurs suivants interviennent dans la procédure d’évaluation:

Comité spécialisé Carrières

L’encouragement de carrières et les instruments spécifiques y afférents relèvent de la compétence du comité spécialisé Carrières. Composé de représentant-e-s de toutes les divisions du Conseil de la recherche et au maximum de deux membres externes, il est présidé par un membre du Conseil de la recherche, également membre de la présidence du Conseil de la recherche. Le comité spécialisé Carrières assume la responsabilité de l’orientation stratégique des principaux instruments d’encouragement de carrières suivants, ainsi que du budget et de l’évaluation y afférents:

  • Doc.CH (évaluation : sélection finale)
  • Postdoc.Mobility (PM)
  • Ambizione
  • PRIMA
  • Eccellenza

Il établit des commissions d’évaluation spécialisées en vue de l’évaluation des requêtes concernant ces instruments, c’est-à-dire une commission pour chaque grand domaine spécifique (normalement trois par instrument), dont il ratifie les propositions. Le comité spécialisé rend alors des décisions provisoires, qu’il présente à la présidence du Conseil de la recherche pour approbation.

Par ailleurs, le comité spécialisé Carrières assume la responsabilité des contenus de l’orientation des bourses de mobilité au niveau du doctorat et du début de la phase postdoctorale : Doc.Mobility et Early Postdoc.Mobility. Les commissions de recherche FNS et la commission des bourses FNS rendent une évaluation finale sur les requêtes déposées dans ces instruments (cf. « Commissions de recherche FNS et commission des bourses »). Le comité spécialisé surveille les procédures et est responsable de la répartition du budget. Pour l’évaluation des requêtes Doc.CH, il travaille également très étroitement aux côtés des Commissions de recherche locales du FNS en charge de la présélection.

Commissions d'évaluation

Les commissions d’évaluation instituées par le comité spécialisé Carrières sont des panels spécialisés chargés d’évaluer les requêtes d’un instrument. Elles se composent de membres du Conseil de la recherche et peuvent comporter des spécialistes externes pour les épauler. Tous les membres d’une commission d’évaluation sont sur un pied d’égalité et perçoivent une indemnité pour leur activité auprès du FNS. Les commissions d'évaluation sont présidées en général par un membre du comité spécialisé Carrières. Elles attribuent d’une part les différentes requêtes aux rapporteuses/rapporteurs ou co-rapporteuses/co-rapporteurs et traitent d’autre part leurs recommandations en tant qu’organes. Les recommandations sont appréciées par les commissions d’évaluation (comparaison avec les autres requêtes traitées), puis approuvées ou modifiées par vote pour être ensuite soumises au comité spécialisé Carrières. En règle générale, le choix de la discipline par les requérant-e-s détermine à quelle commission d’évaluation la requête est attribuée.

Rapporteuses et rapporteurs des commissions d’évaluation

Pour chaque requête, un des membres de la commission d’évaluation instituée joue le rôle de rapporteuse ou de rapporteur et un autre celui de co-rapporteuse ou de co-rapporteur. La mission des rapporteuses et des rapporteurs consiste à évaluer les requêtes qui leur ont été imparties – et ce, en tenant compte des éventuelles évaluations basées sur les critères effectuées par les expert-e-s externes, qu’ils contrôlent, évaluent et complètent. Ils établissent ensuite un classement de chaque requête à l’intention de la commission d’évaluation et proposent, le cas échéant, un financement. Les co-rapporteuses/co-rapporteurs prennent position par rapport aux recommandations. Les justifications avancées pour le classement sont transmises en substance aux requérant-e-s, mais les rapporteuses et les rapporteurs gardent leur anonymat.

Expert-e-s externes

Le recours à des expert-e-s externes est possible ou obligatoire en fonction de l’instrument d’encouragement de carrière et de l’étape de l’évaluation. Les instruments nécessitant une expertise obligatoire (Ambizione, PRIMA et Eccellenza) doivent, selon le règlement, disposer d’au moins deux expertises externes par requête avant une prise de décision (cf. règlement des subsides pour les exceptions). Les expert-e-s externes ont la mission d’évaluer les requêtes en se basant exclusivement sur les critères fixés par le FNS ( > "Critères d’évaluation et principes" et règlement de l’instrument respectif). Sur la base de ces critères, ils rendent une évaluation sur la requête, la carrière et les prestations scientifiques de la/du candidat-e.

Commissions de recherche FNS et commission des bourses

Les Commissions de recherche (CR) sont des organes du FNS mandatés auprès des hautes écoles suisses (universités et EPF). Elles sont chargées d’évaluer les instruments de mobilité (bourses) au niveau du doctorat et du début de la phase postdoctorale. La collaboration du FNS avec les CR est définie dans le règlement faîtier correspondant. Les CR locales disposent de la compétence décisionnelle finale pour les instruments Doc.Mobility et Early Postdoc.Mobility dans les limites du budget qui leur est alloué. Pour ce qui a trait au programme doctoral Doc.CH, les CR se chargent en outre, conformément aux standards du FNS, de la présélection des candidatures prometteuses lors de la première étape de la procédure de sélection, sur la base de laquelle la commission d’évaluation compétente procède à la sélection finale. Le FNS a par ailleurs institué une commission des bourses, compétente pour le traitement des requêtes qui ne peuvent pas être déposées auprès d’une CR.

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Evaluation: actors and roles
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​The applications for career funding are assessed by the National Research Council of the SNSF and the SNSF Research Commissions in established one- or two-stage evaluation procedures. Only mobility fellowships at doctoral level or early postdoctoral level and Doc.CH are evaluated entirely by the local SNSF Research Commissions at the initial stage. The following actors are involved in the evaluation procedure:

Specialised Committee Careers

The Specialised Committee Careers is responsible for career funding and its specific funding schemes. It is composed of representatives of all divisions of the Research Council as well as no more than two external members and is presided over by a member of the Research Council who is also a member of the Presiding Board of the Research Council. The Specialised Committee Careers is responsible for the strategic orientation of the following main career funding schemes as well as for the corresponding budgets and evaluation.

  • Doc.CH (evaluation: final selection)
  • Postdoc.Mobility (PM)
  • Ambizione
  • PRIMA
  • Eccellenza

For the evaluation of applications in these schemes, it appoints specialised evaluation commissions, generally one for each major group of disciplines (usually three per funding scheme) and endorses their recommendations. The Specialised Committee thus reaches provisional decisions, which it puts before the Presiding Board of the National Research Council for endorsement.

In addition, the Specialised Committee Careers is responsible for the content of the mobility fellowships at doctoral or early postdoctoral level: Doc.Mobility and Early Postdoc.Mobility. The final evaluation of the applications submitted for these funding schemes is performed by the SNSF Research Commissions or the SNSF Fellowship Commission (see SNSF Research Commissions and Fellowship Commission). The Specialised Committee monitors the procedures and is responsible for allocating the budget. In addition, for the evaluation of Doc.CH applications, it collaborates closely with the local SNSF Research Commissions, which are responsible for compiling a shortlist.

Evaluation commissions

Evaluation commissions are specialised panels appointed by the Specialised Committee Careers to evaluate the applications submitted for a specific funding scheme. They are composed of members of the National Research Council and may also include external experts. All members of an evaluation commission are equal and are compensated for their work for the SNSF. The evaluation commissions are generally presided over by a member of the Specialised Committee Careers. The evaluation commissions appoint the referees and co-referees for applications from among their midst and discuss their recommendations. The recommendations are examined by the evaluation commissions in relation to all other applications under evaluation, approved by a vote or modified and submitted to the Specialised Committee Careers. As a rule, the applicant’s choice of discipline for his/her application determines its assignment to one of the evaluation commissions.

Referees from the evaluation commissions

For each application, a member of the evaluation commission assumes the role of referee and another member that of co-referee. The task of the referees is to assess the applications assigned to them, taking into account any obtained external reviews, whose criteria-based judgements they verify, analyse and complete. They then rate each application for attention of the relevant evaluation commission and may make a funding proposal. The co-referees give their opinion on the rating. A summary of the referee's reasons for giving the application a specific overall rating are forwarded to the applicants, whereby the referee’s identity remains concealed.

External reviewers

Depending on the career funding scheme and the stage of evaluation, it is possible or mandatory to obtain external reviews. Pursuant to the relevant regulations, at least two external reviews must be available in funding schemes with mandatory external review (Ambizione, PRIMA and Eccellenza) before a decision can be taken (exceptions: see Funding Regulations). The task of the external reviewers is to assess each application on the sole basis of the criteria defined by the SNSF ( > "Evaluation criteria and principles" and the regulations for the relevant funding scheme). They provide a criteria-based opinion on the application as well as the CV and track record of the candidate.

SNSF Research Commissions and Fellowship Commissions

Research Commissions (RCs) are SNSF-mandated bodies at the Swiss universities and ETHs. They are responsible for evaluating applications in the mobility funding schemes (fellowships) at doctoral or early postdoctoral level. The cooperation between the SNSF and the RCs is governed by the relevant framework regulations. Within the scope of the budget assigned to them, the SNSF Research Commissions are the final decision-making body for the funding schemes Doc.Mobility and Early Postdoc.Mobility. For the doctoral programme Doc.CH, the RCs compile a shortlist of promising candidates at the first stage of evaluation in accordance with SNSF standards. The evaluation commission makes the final selection on the basis of this shortlist. Applications that are not submitted to an RC are evaluated by a Fellowship Commission appointed by the SNSF.

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