TitelOpen Access FAQ
Beschreibung
Startdatum16.04.2018 00:00
Enddatum16.04.2068 00:00


Teaser Titel Deutsch
Open Access FAQ
Teaser Content Deutsch

a) Welche Kosten übernimmt der SNF im Rahmen seiner OA-Politik für die Publikation von wissenschaftlichen Artikeln?

Der SNF übernimmt Publikationsgebühren nur für Artikel, die über die "Gold Road" in OA-Zeitschriften veröffentlicht werden. Kosten für Publikationen in reinen OA-Zeitschriften mit wissenschaftlich anerkanntem Qualitätsniveau (vgl. DOAJ, siehe unten) können auch nach Projektende über die OA-Plattform (mySNF) beantragt werden. Gesuche können jederzeit erfolgen, spätestens bis sechs Monate nach der Publikation des Artikels.

Directory of Open Access Journal (DOAJ)

b) Welche Kosten übernimmt der SNF im Rahmen seiner OA-Politik für Buchpublikationen?

Der SNF finanziert die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Büchern (Monographien und Sammelbänden), die über die "Gold Road" erscheinen. Es können sowohl für Bücher, die aus einem SNF-finanzierten Projekt hervorgegangen sind, wie auch für Bücher, die in keinem Bezug zu einem SNF-Projekt stehen, Publikationsgebühren in Form von Book Processing Charges (BPC) beantragt werden. Die Beantragung erfolgt über die OA-Plattform (mySNF).

Für Monographien und Sammelbände vergütet der SNF Verlagsleistungen zur Qualitätssicherung, Buchherstellung und Verbreitung in Form einer BPC. Die Höhe der verschiedenen Module einer BPC sind in Art. 11 des Reglements über die Open-Access-Publikationsförderung festgehalten.

Open-Access-Buchpublikationen

c) Welche Kosten übernimmt der SNF im Rahmen seiner OA-Politik für die Publikation von Buchkapiteln?

Der SNF übernimmt Publikationsgebühren für die Veröffentlichung einzeln verantworteter Kapitel eines Sammelbandes in OA als sogenannte "Book Chapter Processing Charges" (BCPC). Die Beiträge müssen peer-reviewed sein und in Sammelbänden erscheinen, die von einer Herausgeberin oder einem Herausgeber oder einem Herausgeberteam verantwortet werden. Der SNF bezahlt BCPC nur für Buchkapitel, die in einem vollständig in Gold OA verfügbaren Sammelband erscheinen. In einer Übergangszeit vom 1. Oktober 2018 bis 31. Dezember 2019 können BCPC auch dann beantragt werden, wenn das Buchkapitel in einem nicht unmittelbar uneingeschränkt und entgeltfrei OA gestellten Sammelband erscheint. Die Beantragung erfolgt über die OA-Plattform (mySNF).

d) Welche Kosten übernimmt der SNF im Rahmen seiner OA-Politik nicht?

Folgende Kosten übernimmt der SNF nicht:

  • allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Selbstarchivierung ("Green Road") von Publikationen auf einem institutionellen oder fachspezifischen Archiv-Server (Repositorium).
  • Publikationsgebühren (APC) für die OA-Publizierung eines zunächst in einer kostenpflichtigen Zeitschrift veröffentlichten Artikels (Hybrid-Modell).
  • Publikationskosten für Artikel oder Buchkapitel, die nicht das Ergebnis eines vom SNF geförderten Beitrags sind.
  • Kosten für die Publikation von Lehrbüchern, Spezialausgaben von Zeitschriften, Tagungsbänden, Neuauflagen und Übersetzungen.
  • Publikationskosten, die nicht in einem Zusammenhang mit OA stehen, z.B. Einreichegebühren ("Page Charges"), Gebühren für Farbabbildungen, etc.

e) Was sind "Processing Charges" (APC, BPC, BCPC)?

"Processing Charges" sind Gebühren, die von den Autorinnen und Autoren für die Open-Access-Publikation ihrer Arbeit entrichtet werden. Sie entlohnen u.a. die Leistung der Qualitätssicherung, Aufbereitung, Veröffentlichung und digitalen Bereitstellung der Publikation. Processing Charges werden bei der Publikation von Artikeln ("Article Processing Charges"), Büchern ("Book Processing Charges") oder Buchkapiteln ("Book Chapter Processing Charges") erhoben. Der SNF finanziert nur Processing Charges für Gold OA, d.h. die Publikation muss sofort und vollständig OA verfügbar sein. Die in Hybrid-OA-Modellen erhobenen APC finanziert der SNF nicht, da eine doppelte Abgeltung der gleichen Leistung durch Subskription und zusätzliche Processing Charges erfolgen würde. Processing Charges können von den Autorinnen und Autoren, ihrer Institution oder einem anderen Geldgeber gezahlt werden. Die Zahlung einer Processing Charge bedeutet jedoch nicht, dass die Autorinnen und Autoren die Verwertungsrechte für ihre Texte behalten oder dass diese unter einer Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung gestellt werden.

f) Was versteht man unter einem Hybrid-OA-Modell?

Beim sogenannten Hybrid-Modell veröffentlichen die Forschenden ihre Ergebnisse in einer kostenpflichtigen Zeitschrift und zahlen für die freie Zugänglichkeit ihrer Werke eine zusätzliche Publikationsgebühr. Der SNF übernimmt solche Gebühren nicht, da der Zugang zu den Forschungsergebnissen doppelt bezahlt wird ("double dipping"). Die OA-Verpflichtung des SNF wird durch die Wahl dieses Modells allerdings erfüllt.

g) Akzeptieren alle Verlage, dass von ihnen veröffentlichte Texte auf einem institutionellen oder disziplinenspezifischen Repositorium publiziert werden?

Die meisten Verlage (rund 90 %) akzeptieren die Selbstarchivierung von Publikationen. Je nach Verlag sind jedoch unterschiedliche Sperrfristen zu beachten. Diese können (in seltenen Fällen) bis zu fünf Jahre betragen, werden in manchen Fällen aber auch gar nicht verlangt. Die OA-Verpflichtung des SNF wird durch die Selbstarchivierung von Artikeln nach maximal sechs Monaten und von Büchern und Buchkapiteln nach maximal 12 Monaten erfüllt (Green OA). Eine Übersicht über die Praxis der Verlage findet sich auf der Sherpa/RoMEO-Website.

Sherpa/RoMEO

h) Welches Vorgehen empfiehlt sich, wenn ein Verlag eine längere Sperrfrist als die vom SNF erlaubte wünscht?

Der SNF betrachtet den freien Zugang zu öffentlich finanzierten Publikationen als obligatorisch. Daher hat er eine Verpflichtung zur Publikation der aus seiner Förderung hervorgehenden Arbeiten in OA vorgesehen. Verlage, die Autorinnen und Autoren eine Publikation im Rahmen der flexiblen OA-Reglemente des SNF nicht ermöglichen, können für die Publikation der durch den SNF geförderten Forschungsresultate nicht gewählt werden.

Der SNF akzeptiert eine maximale Embargofrist von sechs Monaten für die OA-Veröffentlichung von Artikeln bzw. von 12 Monaten für Bücher und Buchkapitel. Wir raten den Forschenden, sich an die Verlage zu wenden und sich die Einhaltung dieser Fristen zur Publikation in Green OA vorzubehalten. Der SNF wird die Forschenden im Rahmen seiner OA 2020 Policy darüber aufklären, welche Möglichkeiten sie hierbei haben.

Sherpa/RoMEO

i) Wird durch die OA-Verpflichtung des SNF die Publikationsfreiheit der Forschenden eingeschränkt?

Die Forschenden sind bei der Publizierung ihrer wissenschaftlichen Werke frei. Die OA-Verpflichtung des SNF sieht Rahmenbedingungen zur Publikation der aus seiner Förderung resultierenden Forschungsergebnisse vor. Die Auswahl des geeigneten Formats und Verlags bleibt auch weiterhin den Forschenden überlassen. Die positiven internationalen Entwicklungen im Publikationswesen hin zu Open Access haben dazu geführt, dass vielfältige Möglichkeiten zur Publikation im Einklang mit der OA-Verpflichtung bestehen. Der SNF setzt sich aktiv und in Zusammenarbeit mit Partnern in der Schweiz und international dafür ein, dass sich diese Entwicklung fortsetzt und beschleunigt.

Um dem öffentlichen Interesse an der freien Verfügbarkeit der durch den Einsatz öffentlicher Mittel erzielten Ergebnisse zu genügen, kann der SNF bei Artikeln keine Ausnahmen von dieser Verpflichtung mehr akzeptieren. Fallen bei Büchern oder Buchkapiteln unverhältnismässig hohe Kosten für Bildrechte an, kann die Verpflichtung auf Gesuch hin aufgehoben werden.

j) In welcher Version hat die Selbstarchivierung zu erfolgen, damit die OA-Verpflichtung des SNF ("Green Road") erfüllt ist?

Für die Selbst-Archivierung soll die Verlagsversion (publiziertes PDF) oder das akzeptierte Manuskript nach dem Peer-Reviewing (Post-Print) auf dem Repositorium hinterlegt werden. Die hinterlegte Version muss inhaltlich der Verlagsversion entsprechen, darf jedoch z.B. ein anderes Layout verwenden.

k) Mein Artikel wurde nicht in einer OA-Zeitschrift veröffentlicht bzw. mein Buch oder mein Buchbeitrag ist nicht digital verfügbar. Was sind die Konsequenzen?

Die Beitragsempfängerinnen und Beitragsempfänger des SNF sind angehalten, vor der Zusammenarbeit mit einem Verlag zu prüfen, ob dieser ihnen die Publikation im Rahmen der OA-Verpflichtung des SNF ermöglicht. Der SNF führt ein Monitoring der Einhaltung seiner OA-Reglemente durch und veröffentlicht den OA-Status der aus seiner Förderung resultierenden Publikationen auf Projektebene in der P3-Datenbank des SNF. Der SNF behält sich vor, ab 2020 bei Nichteinhaltung der OA-Verpflichtung weitere Massnahmen zu ergreifen.

Falls mit einem Verlag eine Vereinbarung über die Urheberrechte getroffen wurde, müssen die jeweiligen Vertragskonditionen eingehalten werden. Der SNF erwartet jedoch die Selbstarchivierung dieser Publikationen auf einem institutionellen oder disziplinenspezifischen Repositorium, nach Ablauf einer Sperrfrist von maximal sechs Monaten bei Artikeln und maximal 12 Monaten bei Büchern und Buchkapiteln. Längere Sperrfristen sind nicht im Einklang mit der OA-Verpflichtung. Auch wird bei Artikeln keine Ausnahme von der OA-Verpflichtung gemacht, bei Büchern nur im Fall unverhältnismässig hoher Kosten für Bildrechte. Liegt keine Vereinbarung über die Verwertungsrechte vor, können wissenschaftliche Werke drei Monate nach ihrer Publikation auf einem Repositorium archiviert werden. (Art. 382, Abs. 3 Obligationenrecht). Eine Übersicht über die Praxis der Herausgeber findet sich auf der Sherpa/RoMEO-Website.

Sherpa/RoMEO

SNF Datenbank P3

l) Welche Möglichkeiten bestehen für das Publizieren in einer OA-Zeitschrift (über die "Gold Road")? Gibt es dazu eine Liste?

Die Forschenden können sich auf der Website "Directory of Open Access Journals", DOAJ, informieren, einem Online-Verzeichnis von qualitätsgeprüften und "peer-reviewed" OA-Zeitschriften.

Directory of Open Access Journal (DOAJ)

m) Welche Repositorien gibt es für die Selbstarchivierung von Artikeln oder Büchern (über die "Green Road")?

Die Forschenden können im "Directory of Open Access Repositories", OpenDOAR, nachschlagen, dem Verzeichnis der universitären OA-Repositorien. Die dort gespeicherten Informationen werden manuell überprüft. Das Ergebnis dieser Analyse ist eine Liste mit qualitätsgeprüften Repositorien.

Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR)

n) Erfüllt die Veröffentlichung auf ResearchGate, Academia oder auf der eigenen Website die OA-Verpflichtung des SNF ("Green Road")?

Das Publizieren auf Plattformen wie ResearchGate oder Academia erfüllt die Open Access-Kriterien des SNF nicht, da die Benutzer sich dort registrieren müssen, was dem freien Zugang widerspricht. Die Plattformen verfolgen zudem ökonomische Ziele, indem sie die Benutzerdaten kommerziell nutzen, was der SNF nicht unterstützt. Auch die Veröffentlichung von Werken auf der eigenen Website erfüllt die OA-Kriterien des SNF nicht, da die langfristige Zugänglichkeit der Texte nicht gesichert ist.

o) Ist die Selbstarchivierung ("Green Road") von Publikationen auf einem institutionellen oder fachspezifischen Repositorium kostenpflichtig?

Die Selbstarchivierung ist in der Regel kostenlos. Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Selbstarchivierung ("Green Road") von Publikationen auf einem institutionellen oder disziplinenspezifischen Archiv-Server (Repositorium) werden jedoch nicht vom SNF übernommen.

p) Wie überprüft der SNF, ob seine OA-Grundsätze eingehalten werden?

Die Forschenden sind zur Angabe der aus SNF-Förderung resultierenden Output-Daten verpflichtet. Der SNF erwartet, dass entstandene Publikationen in OA veröffentlicht werden und fragt die entsprechenden Links ab. Auf dieser Datenbasis wird ein regelmässiges Monitoring des OA-Status auf Projektebene durchgeführt. Bevor diese Informationen in der P3-Datenbank des SNF veröffentlicht werden, erhalten die Forschenden Gelegenheit, die Angaben auf den aktuellen Stand zu bringen.

SNF Datenbank P3

q) Wann und für wen gilt die OA-Verpflichtung des SNF?

Die angepassten Bestimmungen zur OA-Verpflichtung im Allgemeinen Ausführungsreglement zum Beitragsreglement, die seit 1.4.2018 in Kraft sind, gelten für alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen (Artikel in Zeitschriften, Bücher, d.h. Monographien, Sammelbände, Buchkapitel), die ganz oder teilweise durch Beiträge des SNF finanziert wurden. Die vollständige oder teilweise Finanzierung durch den SNF bezieht sich dabei auf die Finanzierung der Forschung, deren Resultate publiziert werden oder die direkte Finanzierung der Publikation. Die OA-Verpflichtung besteht unabhängig davon, ob der SNF Beiträge an die OA-Publikation leistet oder nicht. In Fällen von Ko-Finanzierung der Forschung gilt die OA-Verpflichtung, sofern der Beitrag des SNF mindestens 50% beträgt.

Für Beiträge des SNF, die vor dem Inkrafttreten der angepassten OA-Verpflichtung im Allgemeinen Ausführungsreglement zum Beitragsreglement bewilligt wurden, gilt die Regel, dass Publikationen aus der geförderten Forschung mindestens über die "Green Road" Open Access gestellt werden müssen, selbst wenn die Ergebnisse schon Closed Access publiziert wurden. Für die letztgenannten Publikationen kann keine Finanzierung von Gold-OA beantragt werden. Für Beiträge an Buchpublikationen gelten Übergangsbestimmungen: Seit dem 1.1.2016 mussten diese Publikationsbeiträge in die Beiträge des SNF eingeschlossen werden (integrierte Publikationsbeiträge). Dank den Übergangsbestimmungen können integrierte Publikationsbeiträge weiterhin beansprucht werden, es besteht aber auch die attraktive Möglichkeit, sofort von den höheren Ansätzen für Buchpublikationen über die "Gold Road" zu profitieren.

Allgemeines Ausführungsreglement zum Beitragsreglement (PDF)

r) Wie ist die Gesetzeslage mit Blick auf die Verwertungsrechte?

Im Rahmen der schweizerischen Rechtsordnung gilt grundsätzlich die Publikationsfreiheit. Autorinnen und Autoren entscheiden selber, wo sie ihre Forschungsresultate veröffentlichen wollen. Wenn Forschung mit öffentlichen Mitteln betrieben wird, ist jedoch auch dem öffentlichen Interesse an Transparenz und entgeltfreier Zugänglichkeit der Publikationen Rechnung zu tragen. Beitragsempfängerinnen und Beitragsempfänger werden vom SNF deshalb verpflichtet, ihre Publikationen öffentlich und entgeltfrei in elektronischer Form zugänglich zu machen (Open Access Verpflichtung). Diese Erfordernis ist erfüllt, wenn die Publikation über die "Gold Road" erfolgt. Die Veröffentlichung über die "Green Road" wird als Variante vom SNF ebenfalls akzeptiert.

Das Urheberrecht an wissenschaftlichen Werken ist im Urheberrechtsgesetz (URG, wird derzeit revidiert) geregelt. Dieses sowie das im Obligationenrecht (OR) verankerte Verlagsvertragsrecht regelt die Übertragung von Rechten der Autorinnen und Autoren an Verlage, die ihre wissenschaftlichen Werke publizieren. Wie viele Rechte im Einzelfall effektiv an den Verlag übertragen werden und unter welchen Bedingungen und Verwendungsregeln dies geschieht, ergibt sich aus den Vertragsbestimmungen und allgemeinen Bedingungen, welche die Vertragsparteien im konkreten Fall vereinbaren. Es geht hier um Lizenzen und Copyrights, die übertragen werden. Leider stehen Open Access oftmals Verlagspraktiken entgegen. Der SNF empfiehlt seinen Beitragsempfängerinnen und -empfängern, sich gegenüber Verlagen das Recht zur OA-Stellung auszubedingen. Der SNF setzt sich überdies dafür ein, dass Autorinnen und Autoren wissenschaftlicher Werke ein gesetzliches Zweitveröffentlichungsrecht zuerkannt wird, welches ihnen in jedem Fall erlaubt, ihre mit öffentlichen Mitteln unterstützte Forschung Open Access zu stellen.

Allgemeines Ausführungsreglement zum Beitragsreglement (PDF)

s) Welche Kosten übernimmt der SNF im Rahmen seiner OA -Politik für Proceedings bzw. Konferenzbeiträge?

Konferenzbeiträge, die ein Peer Review durchlaufen haben, werden als Buchkapitel betrachtet. Für sie können Beiträge in Form von Book Chapter Processing Charges (BCPC) beantragt werden. Ist ein ganzer Konferenzband peer-reviewed, steht die Förderung durch Book Processing Charges (BPC) zur Verfügung.

Für Spezialausgaben von Zeitschriften oder Tagungsbände ohne Peer Review können keine Beiträge im Rahmen der OA-Politik des SNF beantragt werden.

Open-Access-Buchpublikationen

t) Welche Position vertritt der SNF im Bezug auf missbräuchliche Zeitschriften ("Predatory Journals")?

Missbräuchliche Zeitschriften sind vermeintliche Fachzeitschriften, die die Publikation wissenschaftlicher Artikel gegen eine Gebühr anbieten, dafür aber keine wissenschaftliche und redaktionelle Qualitätssicherung leisten, wie man sie von seriösen Fachzeitschriften erwarten würde. Diese Art von Journal wird häufig auch als "Predatory Journal" bezeichnet und verfolgt eine Reihe unethischer Geschäftspraktiken, beispielsweise:

  • Nutzung gefälschter Impact-Faktoren
  • Imitation von Namen und Design renommierter Fachzeitschriften
  • Generelle Intransparenz bezüglich Qualitätskontrolle, Gebühren, Urheberrecht, Rücknahme und digitaler Archivierung
  • Mitglieder des Editorial Boards existieren nicht, oder die Namen bekannter Forschender werden ohne deren Wissen verwendet
  • Versenden von Spam-Emails, in denen eine unplausibel schnelle Publikation versprochen wird, obwohl ein aufwendiges Peer-Review durchgeführt werden soll

Das Publizieren in missbräuchlichen Journals ist wegen einer Reihe von Gründen hoch problematisch. Zunächst können Publikation in einem missbräuchlichen Journal der eigenen Reputation oder jener der Institution schaden.

Daneben liefern Artikel in missbräuchlichen Journals Forschenden und der Wissenschaft als solches keinen Mehrwert. Sie sind nur eingeschränkt sicht- und auffindbar, mitunter, weil diese Zeitschriften nicht von bekannten Zitations- und Literaturdatenbanken wie Scopus oder Web of Science indiziert werden und weil missbräuchliche Journals keinen langfristigen Zugriff auf ihre Artikel gewährleisten. Folglich werden dort publizierte Artikel kaum bis gar nicht zitiert, finden in der Praxis nur wenig Anwendung und können letztlich verloren gehen. Für diese Arbeiten aufgewendete Ressourcen, werden so verschwendet.

Andererseits sind Artikel in missbräuchlichen Journals dennoch in der Öffentlichkeit wahrgenommene Forschungsarbeiten, deren wissenschaftliche Qualität unter Umständen nicht gesichert ist. Jede weitere Publikation in diesen Journals gefährdet dadurch die Glaubwürdigkeit aller veröffentlichter Forschungsarbeiten und kultiviert ein generelles Misstrauen in wissenschaftliche Publikationen.

Der SNF rät Forschenden deshalb, genau abzuwägen, wo sie ihre Arbeit veröffentlichen. Bei Zweifeln an der Seriosität einer Fachzeitschrift verweist der SNF Forschende an Informationsquellen wie das Directory of Open Access Journals oder an Checklisten wie etwa die Kampagne Think Check Submit.

Think.Check.Submit.

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Open Access FAQ
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a) Quels sont les coûts pris en charge par le FNS dans le cadre de sa politique Open Access au niveau des articles scientifiques?

Le FNS prend uniquement en charge les frais de publication liés aux articles paraissant dans des revues Open Access correspondant à la "Gold Road" et qui résultent d'un projet financé par le FNS. Les coûts relatifs aux publications dans les revues purement Open Access de qualité scientifique reconnue (cf. DOAJ ci-dessous) peuvent faire l'objet d'une requête sur la plateforme OA (mySNF), même une fois le projet terminé. Les requêtes peuvent être déposées à tout moment mais au plus tard 6 mois après la publication de l'article.

Directory of Open Access Journal (DOAJ)

b) Quels sont les coûts pris en charge par le FNS dans le cadre de sa politique Open Access au niveau des publications de livres?

Le FNS finance la publication d'ouvrages scientifiques (monographies et ouvrages collectifs) correspondant à la "Gold Road". Que l'ouvrage résulte d'un projet financé par le FNS ou non, les requérant-e-s peuvent déposer une demande de financement des BPC sur la plateforme OA (mySNF) afin de couvrir les frais de publication.

Pour les monographies et les ouvrages collectifs, le FNS finance les BPC correspondant aux prestations éditoriales de contrôle qualité, de production et de distribution. L'article 11 du Règlement relatif à l'encouragement des publications en Open Access fixe les barèmes des BPC selon les différents modules.

Publications de livres en Open Access

c) Quels sont les coûts pris en charge par le FNS dans le cadre de sa politique Open Access au niveau des chapitres de livres?

A travers les "Book Chapter Processing Charges" (BCPC), le FNS prend en charge les frais de publication liés à des chapitres d'un ouvrage collectif en Open Access qui résultent d'un projet financé par le FNS. Les contributions individuelles doivent faire l'objet d'une évaluation par les pairs et figurer dans des ouvrages collectifs placés sous la responsabilité d'une éditrice, d'un éditeur ou d'une équipe éditoriale. Le FNS n'octroie des BCPC que pour les chapitres paraissant dans un ouvrage collectif entièrement disponible en Gold Open Access. Toutefois, au cours de la période transitoire allant du 1er octobre 2018 au 31 décembre 2019, les demandes de BCPC sont possibles même si le chapitre apparaît dans un ouvrage collectif qui n'est pas immédiatement mis en Open Access gratuit et illimité. Les demandes s'effectuent sur la plateforme OA (mySNF).

d) Quels sont les coûts qui ne sont pas pris en charge par le FNS dans le cadre de sa politique Open Access?

Le FNS ne prend pas en charge les coûts suivants :

  • les éventuels coûts liés à l'auto-archivage des publications dans une base de données ("repository") institutionnelle ou spécifique à une discipline ("Green Road");
  • les "Article Processing Charges" qui visent à rendre librement accessible un article initialement publié dans une revue payante (approche "hybride");
  • les frais de publication d'articles ou chapitres de livres n'étant pas issus d'un subside octroyé par le FNS;
  • les frais de publication de manuels scolaires, éditions spéciales de revues, actes de colloques, rééditions et traductions;
  • les frais de publication n'étant pas liés à l'OA, tels que les frais de dépôt ("Page Charges"), les frais inhérents aux reproductions en couleurs, etc.

e) Qu'entend-on par "Processing Charges" (APC, BPC, BCPC)?

Les "Processing Charges" sont les frais que paient les auteur-e-s désirant publier leurs travaux en Open Access. Ils correspondent à des prestations telles que le contrôle qualité, la composition, l'édition et la mise en format numérique de l'ouvrage, pour la publication d'articles ("Article Processing Charges"), de livres ("Book Processing Charges") ou de chapitres de livre ("Book Chapter Processing Charge"). Le FNS ne finance que les "Processing Charges" liés au Gold OA, c'est-à-dire que la publication entière doit être immédiatement mise à disposition en Open Access. Le FNS ne finance pas les APC des modèles Open Access hybrides car ceux-ci entraînent la double rémunération d'une même prestation : par l'abonnement d'une part et par les Processing Charges d'autre part. Le paiement de ces frais, que ce soit par les auteur-e-s, leur institution ou un autre bailleur de fonds, n'implique pas nécessairement que les auteur-e-s conservent les droits d'exploitation de leur travail ni que celui-ci soit rendu disponible sous une licence Creative Commons.

f) Que signifie le modèle Open Access dit "hybride"?

L'approche de libre accès dite "hybride" est un modèle où les chercheuses et chercheurs publient dans une revue à abonnement mais paient en plus un APC pour rendre leur publication librement accessible. Le FNS ne prend pas en charge ce type de coût de publication dans la mesure où l'accès au résultat scientifique est payé deux fois ("double dipping"). Il est toutefois possible de satisfaire à l'obligation OA du FNS par le biais de cette approche.

g) Est-ce que tous les éditeurs acceptent le dépôt d'une publication dans une base de données ("repository") institutionnelle ou disciplinaire après sa parution?

La plupart des maisons d'éditions (environ 90%) acceptent l'auto-archivage des publications mais la durée des embargos peut varier, de l'absence totale d'embargo à des embargos de 5 ans (cas rares). Il est possible de satisfaire à l'obligation OA du FNS par le biais de l'auto-archivage dans un délai maximum de 6 mois pour les articles et 12 mois pour les livres et chapitres de livres (Green OA). Le site Sherpa/RoMEO présente une vue d'ensemble des pratiques des éditeurs.

Sherpa/RoMEO

h) Comment procéder lorsque l'éditeur propose un embargo qui va au-delà des dispositions émises par le FNS?

Le FNS considère qu'il est indispensable que les publications financées par des fonds publics soient librement accessibles. Par conséquent, il exige que les travaux issus de ses instruments d'encouragement soient publiés en Open Access. Les éditeurs ne permettant pas aux auteur-e-s de publier leur ouvrage dans le cadre souple du règlement OA du FNS ne peuvent donc pas être choisis pour la publication de résultats de recherche financés par le FNS.

Le FNS accepte des embargos de 6 mois pour la publication d'articles en Open Access et de 12 mois pour les livres et chapitres de livres. Nous conseillons aux chercheuses et chercheurs de prendre contact avec les éditeurs et de respecter ces délais de publication en Green Open Access. Dans le cadre de sa politique OA 2020, le FNS présentera aux chercheuses et chercheurs les options à leur disposition.

Sherpa/RoMEO/

i) Est-ce que les dispositions du FNS en termes d'Open Access restreignent la liberté de publication?

Les chercheuses et chercheurs sont libres quant au choix de leurs publications scientifiques. L'obligation OA du FNS prévoit des conditions générales de publication pour les résultats de projets de recherche issus de ses instruments d'encouragement mais les bénéficiaires ont toujours le choix du format et de la maison d'édition. Grâce aux avancées en matière d'Open Access dans le domaine des publications au niveau international, on dispose désormais de nombreuses possibilités de publication répondant à l'obligation OA. Le FNS s'engage et collabore activement avec ses partenaires en Suisse et à l'étranger pour favoriser et accélérer l'évolution dans ce sens.

Le libre accès aux résultats de projets financés par des fonds publics relevant de l'intérêt public, le FNS ne peut plus accepter de dérogation à cette obligation pour les articles. Si la publication en libre accès des livres ou chapitres de livres entraîne des frais manifestement disproportionnés liés aux droits d'image, le FNS peut, sur demande, abroger cette obligation.

j) Quelle version de la publication peut être auto-archivée pour satisfaire les dispositions Open Access du FNS ("Green Road")?

Pour l'auto-archivage, la version de l'éditeur (PDF publié) ou le manuscrit accepté suite à l'évaluation par les pairs (post-print) peuvent être déposés dans une base de données. Le contenu de la version archivée doit être le même que celui de la version publiée par l'éditeur mais peut présenter une mise en page différente par exemple.

k) Mon article n'est pas publié dans une revue Open Access ou mon livre n'est pas disponible dans une version électronique. Quelles en sont les conséquences?

Avant de conclure un accord, les bénéficiaires du FNS sont tenus de vérifier que les conditions de la maison d'édition leur permettront de satisfaire les critères Open Access du FNS. Le FNS contrôle l'application de son règlement OA et publie dans la base de données P3 le statut OA des publications résultant de projets financés par ses instruments d'encouragement. Le FNS se réserve le droit, dès 2020, de prendre des mesures complémentaires en cas de non-respect de l'obligation OA.

Si un accord sur le droit d'auteur a été conclu avec un éditeur, les conditions contractuelles correspondantes doivent être respectées. Le FNS attend cependant des bénéficiaires qu'ils procèdent à l'auto-archivage de ces publications dans une base de données institutionnelle ou spécifique à une discipline à la fin de la durée maximale d'embargo de 6 mois pour les articles et de 12 mois pour les livres et chapitres de livres. Des délais d'embargo plus longs ne sont pas compatibles avec l'obligation OA. Aucune exception ne peut être faite pour les articles. Pour les livres, les dérogations ne sont envisageables qu'en cas de frais disproportionnés liés aux droits d'image. En l'absence de convention concernant les droits d'exploitation, les travaux scientifiques peuvent être archivés dans une base de données 3 mois après leur publication. (Art. 382, al. 3 du Code des obligations). Le site Sherpa/RoMEO présente une vue d'ensemble des pratiques des éditeurs.

Sherpa/RoMEO

Base de données P3 du FNS

l) Quelles sont les différentes possibilités en termes de publications dans une revue Open Access ("Gold Road"). Existe-t-il une liste à cet effet?

Les chercheuses et chercheurs peuvent consulter le site "Directory of Open Access Journals", DOAJ, un répertoire qui liste des revues OA, de haute qualité et évaluées par des pairs.

Directory of Open Access Journal (DOAJ)

m) Quelles sont les bases de données ("repositories") disponibles pour auto-archiver une publication d'article ou de livre ("Green Road")?

Les chercheuses et chercheurs peuvent consulter le site "Directory of Open Access Repositories", OpenDOAR, qui est un répertoire des bases de données universitaires Open Access. Les informations qui y sont enregistrées sont vérifiées manuellement. Le résultat de cette analyse est une liste de bases de données ("repositories") de qualité contrôlée.

Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR)

n) Est-ce que les publications déposées sur ResearchGate, Academia ou sur mon site Internet personnel satisfont les dispositions Open Access du FNS ("Green Road")?

La mise à disposition de la publication sur des plateformes telles ResearchGate ou Academia ne satisfait pas les critères Open Access du FNS car l'inscription obligatoire entrave le libre accès et révèle un modèle économique basé sur le commerce des données des utilisateurs, ce que le FNS ne soutient pas. Il convient également de souligner que la mise à disposition de la publication sur le site Internet de l'auteur-e ne satisfait pas les critères OA du FNS car l'accès à long terme n'est pas assuré.

o) Est-ce que l'auto-archivage d'une publication dans une base de données ("repository") institutionnelle ou spécifique à une discipline est payant?

L'auto-archivage est généralement gratuit. Les éventuels coûts liés à l'auto-archivage des publications dans une base de données ("repository") institutionnelle ou spécifique à une discipline ("Green Road") ne sont toutefois pas pris en charge par le FNS.

p) Comment le FNS contrôle-t-il si les principes de l'Open Access sont satisfaits?

Les chercheuses et chercheurs doivent fournir les données output de la publication liée au subside octroyé. Le FNS attend que les ouvrages concernés soient publiés en Open Access et demande les liens correspondants. Sur la base de ces données, il procède alors à un contrôle régulier du statut OA du projet. Les chercheuses et chercheurs ont la possibilité de mettre à jour les informations de la publication avant qu'elles n'apparaissent dans la base de données P3 du FNS.

Base de données P3 du FNS

q) Quand et à qui s'appliquent les dispositions du FNS en termes d'Open Access?

Les nouvelles dispositions liées à l'OA (en vigueur depuis le 01.04.2018), figurant dans le règlement d'exécution général relatif au règlement des subsides, s'appliquent à toutes les publications scientifiques (articles de revues, livres, et donc monographies, ouvrages collectifs et chapitres de livres) financées en tout ou en partie par le FNS. Il peut s'agir d'un financement de la recherche dont les résultats sont publiés, ou d'un financement direct de la publication. Les dispositions OA s'appliquent, que le FNS octroie ou non des subsides destinés à la publication Open Access. En cas de cofinancement de la recherche, il y a obligation OA si la contribution du FNS est d'au moins 50%.

Pour les subsides accordés avant l'entrée en vigueur des nouvelles dispositions d'OA dans le règlement d'exécution général relatif au règlement des subsides, la règle est la suivante : les ouvrages issus de projets financés par le FNS doivent être publiés au moins via la "Green Road", même après une éventuelle publication en accès fermé. Ce type de publication ne peut pas faire l'objet d'une demande de financement Gold OA. Les dispositions transitoires suivantes s'appliquent aux subsides de publications de livres : depuis le 01.01.2016, ces subsides de publications devaient faire partie des contributions du FNS (subside de publication intégrés). Grâce aux dispositions transitoires, les requérant-e-s peuvent toujours demander des subsides de publication intégrés, et ont en outre la possibilité avantageuse de profiter tout de suite de montants supérieurs pour les publications de livres via la "Gold Road".

Règlement d'exécution général relatif au règlement des subsides (PDF)

r) Quelle est la situation légale concernant les droits d'exploitation?

Le système juridique suisse garantit la liberté de publication. Les auteur-e-s ont donc toute latitude de choisir où publier leurs résultats de recherche. Lorsque la recherche est financée par des fonds publics, il importe de prendre en compte l'intérêt public et d'assurer la transparence ainsi que l'accès gratuit aux publications. Les bénéficiaires de subsides du FNS sont donc tenus de mettre gratuitement à disposition leurs publications en format électronique (obligation Open Access). La publication via la "Gold Road" répond à cette exigence, mais il est à noter que le FNS accepte également la variante de la "Green Road".

La Loi fédérale sur le Droit d'Auteur (LDA, actuellement en révision) réglemente les droits d'auteur sur les travaux scientifiques. La LDA et le droit des contrats d'édition prévu par le Code des obligations (CO) régissent le transfert des droits des auteur-e-s aux maisons d'édition publiant leurs ouvrages scientifiques. Les conditions énoncées dans le contrat d'édition ainsi que les conditions générales convenues entre les parties prévoient quels droits sont effectivement transférés à l'éditeur dans quelles conditions et selon quelles règles d'utilisation. Il s'agit ici des licences et copyrights. Hélas, les pratiques des maisons d'édition sont souvent contraires à l'Open Access. Le FNS conseille donc à ses bénéficiaires de revendiquer le droit à la publication OA auprès des éditeurs. Le FNS s'engage en outre pour qu'un droit de reproduction inscrit dans la loi soit accordé aux auteur-e-s de travaux scientifiques, leur permettant dans tous les cas de mettre en Open Access les résultats de leur recherche financée par des fonds publics.

Règlement d'exécution général relatif au règlement des subsides (PDF)

s) Quels sont les coûts pris en charge par le FNS dans le cadre de sa politique Open Access pour les actes de colloques ou contributions à des conférences?

Les contributions à des conférences ayant été évaluées par les pairs sont considérées comme des chapitres de livres. Elles peuvent donc faire l'objet d'une demande de financement sous la forme de Book Chapter Processing Charges (BCPC). L'instrument d'encouragement lié aux Book Processing Charges (BPC) est applicable dans le cas d'actes de colloques réunis en un ouvrage évalué par les pairs.

Les éditions spéciales de revues ou actes de colloques n'ayant pas été évalués par les pairs ne peuvent pas faire l'objet d'une demande de subside dans le cadre de la politique OA du FNS.

Publications de livres en Open Access

t) Quelle est la position du FNS quant aux "revues prédatrices" ("Predatory Journals")?

Les revues prédatrices sont des revues prétendument spécialisées, proposant la publication d'articles scientifiques contre rémunération, mais n'assurant aucun contrôle qualité rédactionnel comme on pourrait l'attendre d'authentiques revues spécialisées. Aussi appelé "predatory journal", ce type de revue se livre à diverses pratiques commerciales abusives :

  • utilisation de faux facteurs d'impact
  • imitation du nom et du concept visuel de revues scientifiques réputées
  • absence générale de transparence quant au contrôle qualité, aux émoluments, aux droits d'auteur, au retrait et à l'archivage numérique
  • membres fictifs dans le comité éditorial, ou utilisation du nom de chercheuses ou chercheurs à leur insu
  • envoi d'e-mails indésirables faisant miroiter une publication rapide, alors qu'un long processus d'évaluation par les pairs devrait avoir lieu

La publication dans des revues prédatrices est très problématique à bien des égards, et en premier lieu car elle peut nuire à la réputation d'un individu ou d'une institution.

Ensuite, les articles paraissant dans une telle revue n'apportent rien aux chercheuses ou chercheurs ni à la science. Elles sont peu visibles et difficiles à trouver, parfois car elles ne sont pas indexées par des bases de données de citation et de littérature comme Scopus ou Web of Science, mais aussi parce qu'elles ne permettent pas un accès durable à leurs articles. Par conséquent, les articles publiés dans une revue prédatrice sont peu voire pas cités, peu utilisés dans la pratique et peuvent finalement être perdus, ce qui entraîne un gaspillage des ressources consacrées à ces travaux.

Par ailleurs, les articles paraissant dans les revues prédatrices sont des travaux visibles par le grand public mais dont la qualité scientifique n'est pas garantie. Toute publication dans ce type de revue aux pratiques abusives menace donc la crédibilité de tous les travaux de recherche publiés et engendre une défiance générale à l'égard des publications scientifiques.

Le FNS recommande aux chercheuses et chercheurs de faire preuve de circonspection lorsqu'ils choisissent une revue dans laquelle publier leurs travaux. En cas de doute quant à l'authenticité d'une revue spécialisée, le FNS conseille de se référer aux sources d'information fiables telles que le Directory of Open Access Journals ou aux listes de contrôle comme la campagne Think Check Submit.

Think.Check.Submit.

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Open Access FAQ
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a) What types of costs relating to scientific articles are covered by the SNSF within the framework of its Open Access policy?

The SNSF only covers costs relating to publications in a Gold Open Access journals. The costs of publication in a peer-reviewed OA journal of recognised scientific quality (DOAJ, see link below) can be applied for even after the end of the project via the OA platform (mySNF). Applications can be submitted at any time but no more than six months after the publication of the article.

Directory of Open Access Journal (DOAJ)

b) What types of costs relating to books are covered by the SNSF within the framework of its Open Access policy?

The SNSF finances the publication of scientific books (monographs and anthologies) that are published via the Gold Road. It is possible to apply for a grant covering the book processing charges (BPCs) of books resulting from a project funded by the SNSF as well as books with no link to an SNSF project. The application has to be submitted via the OA platform (mySNF).

For monographs and anthologies, the SNSF awards a book processing charge (BPC) that covers the costs of publishing services with regard to quality control, book production and distribution. The maximum amounts of the different BPC modules are specified in Article 11 of the Regulations on the funding of Open Access publications.

Open Access book publications

c) What types of costs relating to book chapters are covered by the SNSF within the framework of its Open Access policy?

The SNSF awards so-called book chapter processing charges (BCPCs) to cover the publication costs of chapters in an OA anthology. The chapters must be peer-reviewed and published in an anthology that was put together by an editor or an editorial team. The SNSF only awards BCPCs for book chapters that appear in an anthology that is freely accessible in its entirety (Gold OA). During the transition period between 1 October 2018 and 31 December 2019, BCPCs may be requested even if the book chapter is published in an anthology that is not openly accessible immediately without any restrictions or charges. Applications have to be submitted via the OA platform (mySNF).

d) What types of costs are not covered by the SNSF within the framework of its Open Access policy?

The SNSF does not cover the following costs:

  • Any costs associated with self-archiving publications in an institutional or disciplinary repository (Green Road).
  • Article processing charges (APCs) for making an article openly accessible that was initially published in a journal with a paywall ("hybrid" approach).
  • Publication expenses for articles or book chapters that do not result from an SNSF grant.
  • Costs of publishing textbooks, special issues of journals, conference proceedings, new editions or translations.
  • Publication costs that are not related to accessibility issues, e.g. page charges, fees for colour printing, etc.

e) What are processing charges (APCs, BPCs and BCPCs)?

Processing charges are paid by authors wishing to publish their work in Open Access. They cover publishing services with regard to quality control, editing, publishing and digital archiving. Processing charges are imposed when publishing articles (article processing charges), books (book processing charges) or book chapters (book chapter processing charges). The SNSF only covers processing charges for Gold OA, i.e. for publications that are openly accessible in their entirety without delay. It does not cover APCs imposed for hybrid Open Access publications because it would involve double payment for the same service (subscription plus processing charges). Processing charges can be paid for by the authors, the author's institution or another funder. Paying a processing charge does not mean that the authors retain the copyright to their work or that the latter has been made available under a Creative Commons licence.

f) What is the "hybrid" Open Access model?

The "hybrid" Open Access approach is a model where researchers publish in a subscription journal but pay an additional processing charge to release their publication for Open Access. The SNSF does not cover this type of publication cost because access to the scientific results is paid for twice ("double dipping"). However, the SNSF's Open Access requirement is met by adopting this approach.

g) Do all publishers agree to deposit a publication in an institutional or disciplinary repository after its publication?

Many publishers agree to the self-archiving of publications (about 90%). The embargo periods differ from publisher to publisher. They may vary from the complete absence of an embargo period to a five-year embargo (in rare cases). The OA requirements of the SNSF are met if articles are self-archived after up to six months, and books/book chapters after up to twelve months (Green OA). An overview of publishers' practices may be found on the SHERPA/RoMEO website.

Sherpa/RoMEO

h) What should be done if the publisher proposes an embargo period which exceeds that specified in the regulations issued by the SNSF?

The SNSF considers open access to publicly funded publications a mandatory requirement. For this reason, it requires all publications resulting from SNSF funding to be openly accessible. Authors who want to publish the results of an SNSF project cannot choose publishers that do not allow publishing according to the flexible OA regulations of the SNSF.

The SNSF accepts a maximum embargo period of six months for OA publication of articles and twelve months for books and book chapters. We recommend that authors get in touch with publishers to ensure that these embargo periods are respected and the conditions for Green OA are met. The SNSF will explain the various options to researchers in the context of its OA 2020 Policy.

Sherpa/RoMEO

i) Do the SNSF's Open Access requirements restrict researchers' freedom to publish?

Researchers are free to make their own choices in respect of their scientific publications. In its OA requirements, the SNSF has simply set out some basic rules regarding the publication of results from SNSF projects. Choosing a suitable format and publisher remains the responsibility of the researchers. As publishing the world over is evolving towards Open Access, more options to publish in agreement with the OA requirements of the SNSF are available. The SNSF, in collaboration with partners in Switzerland and abroad, is actively supporting this development.

The SNSF wishes to honour the principle that research results that were funded through public money should be openly accessible; for this reason it can no longer make any exceptions with regard to the OA publication of articles. If a book or book chapter faces disproportionately high charges due to image rights, the Open Access commitment may be waived upon request.

j) Which version of the publication may be self-archived to satisfy the SNSF's Open Access requirements (Green Road)?

The publisher version (published PDF) or the accepted manuscript after peer-reviewing (post-print) should be stored in the repository for self-archiving. The archived version must match the version published by the publisher in terms of its content; other aspects such as layout may be different.

k) My article is not published in an Open Access journal. Or, my book is not available in an electronic version. What are the consequences?

Grantees of the SNSF are advised to consider the details of the OA requirements of the SNSF before agreeing to work with a publisher. The SNSF monitors compliance with its OA regulations and publishes the OA status of all publications resulting from its funding in the P3 database (project level). As of 2020, the SNSF may take further measures if its OA rules are not respected.

If a copyright convention has been concluded with a publisher, its terms should be complied with. However, the SNSF expects these publications to be self-archived in an institutional or disciplinary repository, usually after an embargo period of up to six months for articles and up to twelve months for books and book chapters. Longer embargo periods are not in line with the OA rules. All published articles have to meet the OA requirements; exceptions are only made in the case of books that face disproportionately high costs for image rights. If there are no agreements on copyright, scientific works can be archived in a repository three months after publication (Article 382, paragraph 3 Code of Obligations). An overview of the standard practices of publishers is available on the Sherpa/RoMEO website.

Sherpa/RoMEO

SNSF P3 database

l) I am not familiar with the various opportunities for publishing in an Open Access journal ("Gold Road"). Is there a useful list I could refer to?

Researchers may consult the "Directory of Open Access Journals" website, DOAJ, which is a community-curated online directory of high-quality, Open Access, peer-reviewed journals.

Directory of Open Access Journal (DOAJ)

m) What types of repositories are available for self-archiving an article or book ("Green Road")?

Researchers may consult the "Directory of Open Access Repositories" website, OpenDOAR, which is a registry of academic Open Access repositories. All information in the directory is manually checked. The result of this analysis is a list of quality-controlled repositories.

Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR)

n) Do publications deposited on ResearchGate, Academia or my own personal website satisfy the SNSF's Open Access requirements ("Green Road")?

Making a publication available on platforms such as ResearchGate or Academia does not meet the SNSF Open Access criteria because the compulsory registration required inhibits Open Access and introduces an economic model based on the sale of users' data, which the SNSF does not support. It should also be stressed that making a publication accessible on the author's own website does not meet the SNSF Open Access criteria because long-term access is not guaranteed.

o) Is it necessary to pay for self-archiving a publication in an institutional or disciplinary repository ("Green Road")?

Self-archiving is usually free of charge. Any costs associated with self-archiving publications in an institutional or disciplinary repository ("Green Road") are not, however, funded by the SNSF.

p) How does the SNSF check that the Open Access principles are being met?

Researchers must enter output data regarding SNSF-funded research results. The SNSF expects that publications are openly accessible and checks the indicated links regularly. Based on the collected data, a regular OA monitoring at project level takes place. Researchers are given the opportunity to update their data before this information is published on the P3 database of the SNSF.

SNSF P3 database

q) When and to whom do the SNSF's Open Access requirements apply?

According to the adapted Open Access provisions in the General Implementation regulations for the Funding Regulations, which entered into force on 1 April 2018, the OA requirements apply to all scientific works published in journals and books (i.e. monographs, anthologies, book chapters) that were fully or partially financed by SNSF grants. Full or partial financing by the SNSF refers to the research on which the reported results are based, or the direct funding of a publication. The commitment to make publications openly accessible applies regardless of whether the SNSF awards a grant for the OA publication. If the research is co-funded, the OA commitment shall apply if the SNSF provided 50% or more of the funding.

The Green Road of Open Access must be respected with regard to all publications that are the result of SNSF grants that were awarded before the adapted Open Access provisions in the General Implementation regulations for the Funding Regulations entered into force. For such publications, no supplementary funding for the purpose of Gold Open Access publication can be requested. Contributions to book publications are subject to transitional provisions: since 1 January 2016, grants for publications have had to be included in SNSF grants (integrated publication grants). Thanks to the transitional provisions, it is still possible to request integrated publication grants; but as of now there is the attractive alternative of benefiting from the higher rates for book publications via the Gold Road.

General implementation regulations for the Funding Regulations (PDF)

r) What is the legal situation regarding copyright?

The Swiss legal system recognises the freedom to publish. Authors are free to decide where they wish to publish the results of their research. When research is funded by public money, there is a public interest in transparency and free access to the publication. SNSF grantees must therefore make their publications publicly and freely accessible in electronic form (Open Access requirements). This commitment is met when a scientific work is published via the Gold Road. The SNSF also accepts publication via the Green Road.

The copyright of scientific works is governed by the Federal Copyright Act (CopA, currently being revised). This Act as well as the law on publisher agreements based on the Code of Obligations define how copyright is transferred from the authors to the publishers that publish the scientific works. The provisions of the publisher agreement and the general conditions agreed between the parties to the contract define the rights that are actually transferred to the publisher as well as the conditions and rules governing the transfer. Specific licences and copyrights are concerned here. Unfortunately a number of publishing practices are in conflict with Open Access. The SNSF advises its grantees to reserve the right to Open Access in their dealings with publishers. The SNSF is campaigning for the recognition of the right to re-publish; this would enable authors to make publications that are the result of publicly funded research openly accessible in all cases.

General implementation regulations for the Funding Regulations (PDF)

s) What types of costs for conference proceedings and papers are covered by the SNSF within the framework of its Open Access policy?

Conference papers that have been peer-reviewed are regarded as book chapters. Book chapter processing charges (BCPCs) can be requested to cover publication costs. If a peer-reviewed conference anthology is planned, the costs can be covered by book processing charges (BPCs).

The SNSF does not award publication grants for special issues of journals and conference proceedings that have not been peer reviewed.

Open Access book publications

t) What is the SNSF's position with regard to predatory journals?

Predatory journals pose as scientific journals: they offer to publish articles in return for a fee, but they do not offer services with regard to quality control and editing as you would expect from a serious scientific journal. Such journals employ unethical business practices such as:

  • using fraudulent impact factors
  • copying the names and designs of established journals
  • not being transparent with regard to quality control, fees, copyright, withdrawal and digital archiving
  • listing fictional names on their editorial boards or using the names of recognised researchers without their knowledge
  • circulating spam messages that promise an implausibly swift publication while committing to an exacting peer-review process

Publishing in predatory journals is highly problematic for a number of reasons. First, it can damage your own reputation or the reputation of your institution.

Second, articles that are published in predatory journals do not offer any added value to researchers and science. Their visibility is limited and they are hard to find because these journals are not indexed by known citation indexes and literature databases such as Scopus or Web of Science and because predatory journals do not guarantee long-term access to published articles. As a result, such articles are rarely cited or not at all, they have little impact in practice and could eventually be lost. The resources used to generate the article are thus wasted.

What's more, such articles enter the public domain without the necessary quality control. All publications in such journals therefore endanger the credibility of publicly-funded research and contribute to a general distrust in scientific publications.

The SNSF advises researchers to carefully consider where they publish their work. In case of doubt, the SNSF recommends consulting sources such as the Directory of Open Access Journals or checklists such as Think Check Submit.

Think.Check.Submit.

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