Manifest für eine offene Schweiz

Die Schweiz ist geografisch gesehen auf der europäischen Landkarte ein Zwerg. Wird jedoch die Innovationskraft als Massstab genommen, erscheint sie im Vergleich mit den anderen Ländern bedeutend grösser! Diese helvetische Erfolgsgeschichte beruht zu einem grossen Teil auf der Tatsache, dass wir bei weitem die internationalste Wissenschaftsnation in Europa sind und gerade grenzüberschreitende Kooperationen ganz massgeblich zum beeindruckenden Schweizer Forschungsoutput beitragen. Die Schweiz ist und war stets ein „lieu de rencontre scientifique“, wo zahlreiche herausragende und neugierige Forschende immer wieder ihre Zelte aufgeschlagen und Inspiration für unser Land mit im Gepäck hatten! Und wir dürfen nicht vergessen: Rund ein Drittel der Schweizer Forschenden arbeitet ebenfalls im Ausland und profitiert damit in hohem Masse von den heutigen guten Rahmenbedingungen für die Mobilität innerhalb Europas und weltweit.

Der SNF hat sich mit Überzeugung dem breit abgestützten Manifest für einen offenen Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz angeschlossen. Lassen wir die Erfolgsgeschichte Schweiz weiter leben und gedeihen – mit einem klaren Bekenntnis für eine offene Schweiz am 9. Februar!

Martin Vetterli
Präsident des Nationalen Forschungsrats des SNF

 

1 Kommentar

  • Anne van Aaken

    Mittwoch, 22. Januar 2014 10:38:49

    Ich finde es sehr schön, dass dieses Manifest erstellt wurde! Im Rahmen von Schweigespiralen ist dies sehr notwendig. Es wäre auch schön, wenn es eine offene Unterschriftenliste gäbe, auf der wiss. Mitarbeitende der Hochschulen auch unterschreiben könnten.

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