SNF-Blog

Der Schweizer Forschungsplatz droht aufgrund der Europapolitik den Anschluss zu verlieren

Die Europapolitik der Schweiz erschwert den Austausch mit anderen Universitäten. Exzellente Forschung lebt aber von ambitionierten Spitzenforschern aus der ganzen Welt. Die Spitzenforschung in der Schweiz ist bedroht.Vor einem Jahr wurde die Schweiz aus dem grössten europäischen Forschungsprogramm hinausgeworfen. Dies als direkte Folge der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative und der Nichtratifizierung des Protokolls für die Personenfreizügigkeit mit Kroatien.Ironischerweise ist Kroatien aber genau eines der Länder, die der Schweiz grossen Reichtum an Wissen und Industrie gebracht haben. Um diesen Zusammenhang zu sehen, muss man 200 Jahre zurückgehen. Damals war die Schweiz ein relativ isoliertes und armes Land. Natürliche Ressourcen gab es nur wenige, und eines der wichtigsten Export...

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Abschottung – Ecopop weist der Schweiz den falschen Weg!

​Abschottung als Rezept, um unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten? – Wer dies und damit wohl auch die Ecopop-Initiative bejaht, verkennt zwei Dinge Umwelt und Ressourcen können nur grenzübergreifend nachhaltig geschützt und erforscht werden. Und Das Wohlergehen der Schweiz – und nicht zuletzt auch die Stärke ihres Forschungsplatzes - ist aufs Engste verbunden mit internationaler Vernetzung und Weltoffenheit.Die von Ecopop geforderte rigorose Begrenzung der Einwanderung ändert nichts an den drängendsten globalen Herausforderungen in Bezug auf den Schutz von Umwelt und Lebensgrundlagen. Klimaerwärmung, Entwicklung erneuerbarer Energien und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion können nur in der Ländergemeinschaft erfolgreich angegangen werden, gerade auch in der Forschung. Im Rahmen...

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Wissenschaftliche Karrieren von Frauen gezielt fördern

​Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein Bericht zur Gleichstellung der Geschlechter publiziert wird - zuletzt der "Global Gender Gap Report 2014" des World Economic Forum (WEF). Dieser Bericht analysiert Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in 142 Ländern aufgrund von Kriterien aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Bildung und Gesundheit. Die Resultate für die Schweiz sind ernüchternd Im Lauf der Jahre hat sich die Situation zwar stetig verbessert, aber der Fortschritt hat sich verlangsamt oder ist in letzter Zeit sogar zum Stillstand gekommen. In Bezug auf Wissenschaft und Forschung fällt auf, dass es im Bereich der Ausbildung keine namhaften Unterschiede gibt. Bei den höheren akademischen Positionen und den eingeworbenen Forschungsgeldern sieht man aber erhebliche Unterschied...

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Spitzenforschung "made in Switzerland"

​Renommiert und beneidet von unseren Partnern, dienen die NFS zur langfristigen Förderung innovativer Forschungsprojekte in Bereichen, die für die Zukunft der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Gesellschaft in der Schweiz von strategischer Bedeutung sind. Die 14 NFS der ersten Serie sind nach 12 Jahren intensiver Forschungsarbeiten im Jahr 2013 ausgelaufen. Sie haben dabei nicht nur 24'391 Veröffentlichungen, 341 Patente, 79 Start-up-Unternehmen und vieles mehr hervorgebracht, sondern auch zur Ausbildung von 3105 Doktorierenden und 1819 Postdoktorierenden beigetragen. Wären diese Leistungen auch ohne die Unterstützung hoch qualifizierter ausländischer Mitarbeitender möglich gewesen? Die Statistiken der NFS geben eine eindeutige Antwort "made in Switzerland" sichert der Schweiz innerhalb ...

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Vom Quantifizieren der Wissenschaft - Der SNF unterschreibt die DORA Deklaration

Die Forschung wird in den letzten Jahren zunehmend durch Rankings, Bewertungen und weitere quantitative Indikatoren charakterisiert. Diese bestimmen in immer stärkerem Masse, wer als förderungswürdig gilt und wer nicht, und welche Forschung als exzellent gilt und welche nicht. Darüber, dass die Exzellenz in der Forschung ein zentrales Kriterium ist, sind sich alle einig – über deren Definition hingegen herrscht nicht immer Konsens. Der in der Forschungswelt wohl meistverbreitete Indikator ist der sogenannte Impact Factor. Dieser gibt mit einer simplen Zahl an, wie häufig die Artikel in einer bestimmten Zeitschrift im Durchschnitt von anderen wissenschaftlichen Artikeln zitiert werden. Er sagt somit nichts über den Inhalt und die Qualität eines spezifischen Artikels einer Zeitschrift aus, s...

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