Reformen Karriereförderung

Für junge Forschende muss die Option einer akademischen Karriere attraktiv sein, wenn der Forschungsplatz Schweiz seine Spitzenposition halten will. Der SNF hat deshalb 2017 und 2018 die Karriereförderung weiterentwickelt. Weitere Änderungen sind vorgesehen.

Die Karriereförderung ist nun besser auf die Projektförderung abgestimmt. Aussichtsreichen Forschenden mit hohem Potenzial für eine wissenschaftliche Karriere oder gar für eine spätere ordentliche Professur bietet der SNF schon früh die Möglichkeit, sich mit einem eigenständigen Projekt zu profilieren. Zudem soll eine frühe Mobilitätsförderung die Vernetzung steigern und die Abkoppelung von der Heiminstitution beschleunigen. Im Weiteren fördert der SNF die Gleichstellung mit einer Palette von Massnahmen.

Einige der in der Mehrjahresplanung 2017-2020 aufgeführten Änderungen konnte der SNF aus finanziellen Gründen noch nicht umsetzen. Dies betrifft die Instrumente Doc.CH, Doc.Mobility und Early Postdoc.Mobility.

Mit seinen Reformen unterstützt der SNF den im Bundesratsbericht "Massnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Schweiz" angestrebten Umbau der akademischen Karrierestruktur. In grösstmöglicher Abstimmung mit den Hochschulen schafft er klare Perspektiven für Nachwuchsforschende..