Lead Agency-Verfahren

Beim Lead-Agency-Verfahren reichen Forschende in der Schweiz und einem Partnerland ein gemeinsames Gesuch bei einer der beiden nationalen Förderorganisationen ein.

Beim SNF steht für das Lead-Agency-Verfahren das Instrument Projektförderung zur Verfügung. Für den Forschungsteil in der Schweiz gelten die SNF-Regelungen. Für den ausländischen Forschungsteil gelten die Teilnahmebedingungen der Partnerorganisation.

Ein Lead-Agency-Gesuch kann nur eingereicht werden, wenn es keine thematischen Überlappungen mit einem bereits laufenden Projekt des SNF-Instruments Projektförderung aufweist.

Durch die Koordination mit der Partnerorganisation kann die Evaluierung länger dauern als bei regulären Gesuchen.

Beim Lead-Agency-Verfahren können keine trilateralen Gesuche eingereicht werden. Es ist jedoch möglich, Forschende aus weiteren Ländern als Projektpartner ins Projekt einzubinden, auch wenn der SNF mit diesen kein Abkommen abgeschlossen hat. Für Projektpartner/innen können maximal 20 Prozent des Schweizer Budgets beantragt werden. Für die Projektpartner/innen können keine Gelder beantragt werden, die für die Zahlung von Löhnen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen verwendet werden.

Für die Kalkulation der Kosten gelten die jeweiligen nationalen Richtlinien.

Die Erfolgsquote der Gesuchsbewilligungen liegt bei den meisten Partnerländern unter jener des SNF. Für die beim SNF eingereichten Gesuche wird diese tiefere Erfolgsquote angewandt.

Für die Festlegung der Lead Agency und die damit verbundenen Bestimmungen für die Einreichung des Gesuchs gelten die länderspezifischen Abkommen.

Beteiligte Länder

Der SNF hat mit vier Ländern oder Regionen ein Lead-Agency-Abkommen geschlossen. 

Die detaillierten Informationen zu den Ländern:

Eingabetermine

1. Oktober und 1. April, wenn beim SNF eingereicht wird, ansonsten gelten die Eingabetermine der Partnerorganisationen.

Kontakt

Lead Agency
E-Mail inst@snf.ch