Ich doktoriere im Rahmen einer Cotutelle mit einer Partneruniversität im Ausland. Darf das Doc.Mobility-Stipendium an der Partneruniversität der Cotutelle im Ausland durchgeführt werden?

​Doktorierende, die im Rahmen einer Cotutelle an einer schweizerischen und einer ausländischen Hochschule (nachfolgend Partneruniversität) eingeschrieben sind, können für einen Forschungsaufenthalt an der Partneruniversität unter bestimmten Umständen ein Gesuch um ein Doc.Mobility-Stipendium einreichen. Erstens muss das als "Cotutelle de thèse" durchgeführte Dissertationsprojekt im Rahmen einer formalisierten Zusammenarbeit zwischen zwei Universitäten (Schweiz, Ausland) erarbeitet werden. Eine entsprechende Bestätigung (Kooperationsvertrag) muss dem Gesuch beigelegt werden. Zweitens darf der Forschungsort im Ausland nicht dem Ausbildungsort entsprechen. Drittens dürfen Doc.Mobility-Kandidierende im Rahmen ihres Doktorats noch keinen Forschungsaufenthalt von mehr als drei Monaten insgesamt an der Partneruniversität absolviert haben. Es darf jedoch kein Doc.Mobility-Stipendium beantragt werden, falls der geplante Auslandsaufenthalt an der Partneruniversität bereits durch Dritte finanziert wird.

Im Falle einer Cotutelle, bei der die/der Doktorierende parallel an einer schweizerischen wie auch ausländischen Universität eingeschrieben ist, wird die für die Evaluation verantwortliche Kommission anhand derjenigen Universität bestimmt, an welcher die/der Doktorierende den grössten Teil seiner Dissertation durchführt. Ist dies eine schweizerische universitäre Hochschule, ist die entsprechende lokale SNF-Forschungskommission für die Evaluation zuständig. In allen anderen Fällen wird das Gesuch durch die SNF-Stipendienkommission beurteilt. Im Übrigen gelten die formellen Voraussetzungen und weiteren Bestimmungen des Reglements Doc.Mobility.