NFP 49 "Antibiotika-Resistenz"

Das Nationale Forschungsprogramm "Antibiotika-Resistenz" (NFP 49) hatte den Auftrag, Methoden und Strategien für ein kontinuierliches Überwachungssystem zu entwickeln und eine Übersicht über die gegenwärtige Situation der Antibiotikaresistenz in der Schweiz bei Bakterien, die von Mensch und Tier, aus der Landwirtschaft, aus Lebensmitteln und aus der Umwelt herstammen, zu erstellen. Die Mobilität von resistenten Bakterien und Resistenzgenen und die daraus resultierende Gefahr für zukünftige Therapien wurde evaluiert.

Mit molekularen Studien zur Resistenzbildung wurden neue Erkenntnisse für die Entwicklung von Antibiotika gewonnen. Auch die sozialen, rechtlichen, ethischen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Bildung von Resistenzen auf Antibiotika und einer allfälligen Neureglementierung des Antibiotikaeinsatzes wurden untersucht.

Zahlen & Fakten
RahmenkreditCHF 12'000'000
​Forschungsdauer​5 Jahre
​Präsident der Leitungsgruppe​Jean-Claude Piffaretti, Interlifescience, Massagno
UmsetzungsbeauftragterFrancesco Lurati, Università della Svizzera italiana, Lugano
Programmkoordinatorin​Barbara Flückiger Schwarzenbach, SNF
​ForschungsbeginnJuli 2001
​Abschluss der Forschungsarbeiten​Juni 2006