NFS "Nanowissenschaften – Impulse für Lebenswissenschaften, Nachhaltigkeit, neue Informations- und Kommunikationstechnologien" (2001-2013)

​NFS-Leiter: Prof. Hans-Joachim Güntherodt (2001-2006), Christian Schönenberger (2006-2013)

Heiminstitution: Universität Basel

Forschung des NFS und wichtigste Resultate

Zum Zeitpunkt des Starts des NFS gab es weltweit eine starke Bewegung in Richtung Nanowissenschaften und insbesondere zugunsten eines interdisziplinären Zugangs zu diesem Forschungsbereich. Forschende aus verschiedenen Disziplinen wie Physik, Chemie oder Biologie fanden zusammen, um eine gemeinsame Vision zu entwickeln und neue Möglichkeiten an den Grenzen ihrer Disziplinen auszuloten. Der NFS hat wichtige wissenschaftliche Beiträge zu den verschiedensten Aspekten des Forschungsfeldes Nanowissenschaften und Nanotechnologie geleistet. Beispiele: Nachweis von Osteoarthritis durch Steifigkeitsmessungen mittels Rasterkraftmikroskop; Fortschritte im Gebiet der Quantenkohärenz und –dekohärenz, eine der Haupthürden bei der Entwicklung eines Quantencomputers; Erforschung von neuen, niederdimensionalen Materialien wie Kohlenstoff-Nanoröhrchen, Graphen und andere Monoschichtenmaterialien an der Grenze zwischen einem klassischem Material und einem Molekül; Entwicklung einer breiten Palette von neuen funktionalen Materialien und Oberflächenstrukturen, molekularen Systemen und sogar "künstliche Organellen".

Übersicht NFS-Projekte und beteiligte Forschungsgruppen