Für den Nachwuchs: Entlastungsbeitrag und höheres Salär

25.06.2013

In seinem Aktionsplan 2013-2016 setzt der SNF einen Schwerpunkt bei der Sicherung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit dem auf Juni 2013 eingeführten "Entlastungsbeitrag 120%" für Postdocs sowie Salärerhöhungen für Doktorierende ab 2014 lässt er seinen Worten Taten folgen.

Der SNF hat 2012 diverse Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs vorbereitet, die nun umgesetzt werden können.

Familie: Postdocs entlasten

Auf den 1. Juni 2013 hat der SNF den "Entlastungsbeitrag 120%" für Postdoktorierende eingeführt. Dieser soll die Vereinbarkeit einer akademischen Karriere mit familiären Verpflichtungen erleichtern. Im Rahmen des Beitrags kann das eigene Arbeitspensum reduziert und mit den freiwerdenden Stellenprozenten sowie zusätzlichen durch den SNF finanzierten 20% eine Person zur Unterstützung ("Supportperson") eingestellt werden. Alternativ oder ergänzend kann ein Beitrag zu Kinderbetreuungskosten beantragt werden. Der SNF verfolgt mit seinem neuen Unterstützungsangebot das Ziel, dass Postdoktorierende trotz familiärer Verpflichtungen möglichst keine Verzögerung der akademischen Karriere in Kauf nehmen müssen.

Neuerungen in der Salärpolitik

Der SNF hat auf 2014 Neuerungen in seiner Salärpolitik beschlossen. Diese
umfassen neben einer vereinfachten Struktur mit nur noch drei Mitarbeitendenkategorien (promovierte Mitarbeitende/ Doktorierende/weitere Mitarbeitende) eine neue Regelung für promovierte Mitarbeitende, die durch den SNF salariert werden: Neu gilt für diese anstelle der institutionenbezogenen Ansätze bei der Entlöhnung eine Bandbreite von 80'000-105'000 Franken, mit einer maximalen Übergangsfrist von fünf Jahren für die Implementierung beim Minimalansatz. Zudem hebt der SNF die Doktorierendensaläre auf den 1. Januar 2014 um rund 7% an, und es gilt eine "protected time" von mindestens 60% eines Vollpensums für die Erstellung der Dissertation. Die neuen Regelungen werden erstmals relevant für den Gesuchseingang vom 1. Oktober 2013.

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