Output der Forschung

26.11.2013

Der SNF erfasst seit 2011 erweiterte Angaben zum Output der von ihm unterstützten Forschung und macht die entsprechenden Daten in seiner Forschungsdatenbank P3 öffentlich zugänglich.

​Via die Web-Plattform mySNF erfassen die Beitragsempfängerinnen und -empfänger während und nach Abschluss ihrer Projekte die damit zusammenhängenden Publikationen, wissenschaftlichen Veranstaltungen, Kommunikationsaktivitäten sowie eine Reihe weiterer Forschungsoutputs. Die daraus resultierenden Outputdaten speist der SNF in seine Forschungsdatenbank P3 ein und macht sie so öffentlich zugänglich. Damit kommt er Forderungen seitens der Politik nach, den Output der von ihm geförderten Projekte für Gesellschaft und Politik besser sichtbar zu machen.

 

Direkte Importmöglichkeiten für Publikationen und die Weiterverwertung bestehender Gesuchdaten sollen den Aufwand für die Forschenden möglichst gering halten. Der SNF wird später auch quantitative Analysen der Outputdaten durchführen. Individuelle Projektdaten wird er zusammen mit den wissenschaftlichen Berichten zur Evaluation von Folgeprojekten verwenden.

Sorgfältige Datenverwertung

Erste konsolidierte Ergebnisse zu Outputdaten sind in zwei bis drei Jahren zu erwarten, wenn eine ausreichende Datenbasis vorliegt. Der SNF ist sich bewusst, dass es schwierig ist, den von ihm finanzierten Output genau zu identifizieren und zu quantifizieren und wird deshalb die Daten mit der nötigen Sorgfalt verwerten. Einerseits werden Forschungsergebnisse, Publikationen, Dissertationen usw. als direkter Output oft aus mehreren Quellen finanziert; andererseits zeigen sich weitere indirekte Effekte (sog. "Outcome") und schlussendliche Wirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft (sog. "Impact") oft erst auf nationaler oder gar internationaler Ebene.

Weitere Informationen zu Erhebung und Erfassung der Outputdaten sind via FAQ zu finden.