Für den Nachwuchs: der SNF an der Universität Basel

03.12.2013

Am 8. November 2013 hat der SNF im Hauptgebäude der Universität Basel seine Förderungsinstrumente vorgestellt. Mit dem Tag der Forschung, der alternierend an verschiedenen Schweizer Hochschulen stattfindet, informiert der SNF die Forschenden umfassend über ihre Förderungsmöglichkeiten auf allen Karrierestufen.

  • Die Besucher stellen Fragen über die Gesuchsevaluation

  • Martin Vetterli, Präsident des Nationalen Forschungsrats des SNF

    Martin Vetterli, Präsident des Nationalen Forschungsrats des SNF

  • Marcel Kullin, Leiter der Abteilung Karrieren des SNF

    Marcel Kullin, Leiter der Abteilung Karrieren des SNF

  • Die Besucher stellen Fragen über die Gesuchsevaluation

  • SNF-Forschungsräte aus der Universität Basel beantworten Fragen des Publikums

  • Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel am sprechen

    Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel

Rund 280 Besucherinnen und Besucher informierten sich im Hauptgebäude an Infoständen sowie via Referate und Workshops über das Förderungsportfolio des SNF. In Gesprächen mit SNF-Mitarbeitenden konnten sie ihre individuellen Fragestellungen einbringen und sich über Organisation, Ziele und Angebot des SNF orientieren. Dass es sich bei den Teilnehmenden mehrheitlich um junge Forschende handelte, entspricht einem grossen Anliegen des SNF. Marcel Kullin, Leiter der Abteilung Karrieren, betonte in seiner Einführung: "Der Nachwuchs steht im Mittelpunkt unserer Förderungsaktivitäten". Der SNF fördere die Forschenden auf verschiedenen Stufen ihrer Karriere und insbesondere auch deren Mobilität, so Kullin weiter.

 

Was interessiert die Forschenden?

An der nachmittäglichen Podiumsdiskussion "Gesuchsevaluation: Blick hinter die Kulissen" zeigten die Teilnehmenden grosses Interesse an den Auswahlverfahren, die den Förderungsentscheiden zu Grunde liegen. Fünf Forschungsrätinnen und Forschungsräte nahmen direkt Stellung zu Fragen aus dem Publikum. "Wie stellt der SNF sicher, dass das Auswahlverfahren objektiv ausfällt?", war die am häufigsten gestellte. Indem er an sein Auswahlverfahren hohe Ansprüche bezüglich Qualität, Unabhängigkeit und Fairness stelle und Interessenkonflikten mit verschiedenen Massnahmen entgegen wirke, war die Antwort des Podiums.

Ob Forschende darauf zählen könnten, dass die Schweiz in der Forschung auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibe, wollte ein weiterer Besucher wissen. In seiner Antwort strich Martin Vetterli, der Präsident des Nationalen Forschungsrats, vor allem die Wichtigkeit der Grundlagenforschung und insbesondere der Projektförderung hervor. Ein Anliegen, dass er bereits im Vorfeld in einem Gespräch mit dem Magazin der Universität Basel klar gemacht hatte: "Die Förderung der 'Bottom-up-Forschung' ohne präzise Vorgabe eines Ziels ist und bleibt unsere Kernaufgabe."

Der nächste Tag der Forschung findet am 6. Juni 2014 an der Universität Bern statt. Forschende aller Hochschulen sind herzlich willkommen.

Kontakt
Abteilung Kommunikation
E-Mail com@snf.ch