Der SNF unterstützt 2014 zehn Longitudinalstudien

03.02.2014

Dieses Bild zeigt eine Forscherin in einem medizinischen Labor. © Keystone

Zur Stärkung der biomedizinischen Forschungsinfrastruktur fördert der SNF 2014 insgesamt zehn Longitudinalstudien (Kohorten). Der SNF investiert total 27 Millionen Franken für vorerst zwei Jahre.

Durch Beiträge an Studien mit longitudinalem Design (Longitudinalstudien) fördert der SNF Forschungsinfrastrukturen, welche die Erfassung und Auswertung von populations- oder indikationsspezifischen Daten über einen längeren Zeitraum hinweg ermöglichen. Diese in der Regel multizentrisch angelegten Studien, welche Forschungsgruppen mit Forschenden aus mehreren Institutionen vereinen, werden von verschiedenen Forschungseinrichtungen gemeinsam getragen.

Zweistufiges Evaluationsverfahren

Die Evaluation der im Rahmen der Ausschreibung Anfang 2013 eingegangenen Gesuche erfolgte unter Beizug ausländischer Expertinnen und Experten in einem zweistufigen Verfahren. Auf Basis der 27 Gesuchsskizzen wurden 13 Forschungsgruppen zur Einreichung eines detaillierten Gesuches eingeladen. Neben wissenschaftlichen Kriterien waren die Bedeutung der Longitudinalstudie für das Schweizer Gesundheitswesen sowie deren Eignung als Plattform für nationale und internationale Forschungsprojekte Gegenstand der Evaluation.

Für sieben bereits vom SNF unterstützte sowie zwei neue Longitudinalstudien wurden für vorerst zwei Jahre Beiträge in der Höhe von insgesamt 27 Millionen Franken zugesprochen. Eine Verlängerung um zwei Jahre ist, gestützt auf die Ergebnisse einer Zwischenevaluation, möglich. Zusammen mit einer weiteren laufenden Longitudinalstudie, bei der die Beitragsdauer ohne zusätzliche Finanzierung verlängert wurde, unterstützt der SNF 2014 somit zehn Longitudinalstudien.

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Abt. Biologie und Medizin
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