Gemeinsame Forschungsprojekte mit Bulgarien und Rumänien gut unterwegs

25.06.2014

Forscherinnen und Forscher im Gespräch an einer Poster-Präsentation in der rumänischen Nationalbibliothek in Bukarest. © UEFISCD

Die meisten der 39 im Rahmen des Erweiterungsbeitrags durchgeführten Forschungsprojekte mit Bulgarien und Rumänien haben die erste Hälfte der Projektphase abgeschlossen. Zusammen mit den Partnerinstitutionen hat der SNF daher im Juni "Mid-Term Meetings" für den Austausch der Forschungsteams organisiert.

Durch den Erweiterungsbeitrag will die Schweiz zum Abbau wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten in der erweiterten EU beitragen. Unterstützt werden unter anderem Rumänien und Bulgarien, welche die wissenschaftliche Forschung als ein Gebiet der Zusammenarbeit ausgewählt haben. In diesem Rahmen wurde der SNF von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mit zwei Forschungsprogrammen beauftragt, welche 2012 einmalig ausgeschrieben worden sind. Daraus sind 13 Projekte mit Bulgarien und 26 mit Rumänien hervorgegangen.

Halbzeit in den Projekten

Für die meisten Projekte mit einer maximalen Laufzeit von drei Jahren ist jetzt Halbzeit, d. h. sie haben im Juni 2014 die Hälfte der Projektphase erreicht. Daher organisierte der SNF in diesem Monat zusammen mit den Partnerorganisationen je ein "Mid-Term-Meeting" in Sofia und in Bukarest. Der auch von den lokalen Medien beachtete Anlass bot den bulgarischen respektive rumänischen Forschungsteams Gelegenheit, den Stand ihrer Projekte zu präsentieren, die sie gemeinsam mit ihren Partnern in der Schweiz durchführen. Es wurden bereits zahlreiche Resultate und einige Publikationen erarbeitet. Zudem konnten die meisten Forschungsteams ihre vorläufigen Ergebnisse an internationalen Konferenzen vorstellen.

Wertvolle Erfahrungen für junge Forschende

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit wird sowohl von den rumänischen als auch den bulgarischen Forschenden sehr geschätzt. In diesem Zusammenhang wurde vor allem auf die komplementäre Herangehensweise verwiesen, die es den Forschenden erlaubt, die jeweiligen Stärken des Partners für das Projekt zu gewinnen. Zudem bietet dieses Programm vielen jungen Forschenden aus der Schweiz, Bulgarien und Rumänien die Möglichkeit, wertvolle Erfahrung im Bereich der internationalen Forschung zu sammeln und sich zu vernetzen.

Die Projekte in Rumänien betreffen die Themengebiete Zivilisationskrankheiten, Auswirkungen von Abfall und Schadstoffen auf Umwelt und Klima, Nachhaltige Energie sowie Wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Ungleichheiten. In Bulgarien können die Projekte nach drei Themengebiete gegliedert werden: Ökologische Forst-/Landwirtschaft und Abfallbewirtschaftung, Gesellschaftliche Ungleichheiten und regionale Unterschiede sowie Heilmittelentwicklung.

Die Listen der Projekte sind auf den entsprechenden Webseiten des SNF zu finden (unter "Statistiken"), die Kurzbeschriebe (Lay summaries) zu den einzelnen Projekten auf der Forschungsdatenbank P3.

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Abt. Internationale Zusammenarbeit
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