Der SNF finanziert 40 neue Förderungsprofessuren

04.03.2015

Eine Forscherin bei der Arbeit in einem Labor. © SNF/Andreas Greber

Im Februar hat der SNF 40 Förderungsprofessuren an hervorragende Nachwuchsforschende vergeben. Die Geförderten werden ihre Tätigkeit an acht schweizerischen Universitäten und an den beiden ETH aufnehmen. 12 davon sind Rückkehrende in die Schweiz.

Mit einer auf vier Jahre aufgeteilten Unterstützung von durchschnittlich 1,46 Millionen Franken pro Förderungsprofessur wird den hoch qualifizierten jungen Forschenden die Gelegenheit geboten, mit ihrem eigenen Team ein eigenständiges Projekt an einer Schweizer Hochschule zu lancieren. Von den erfolgreichen Gesuchstellenden kehren 30% aufgrund der zugesprochenen Förderungsprofessur aus dem Ausland in die Schweiz zurück. 2015 sind 35% der Geförderten Wissenschaftlerinnen. Damit wird der angestrebte Anteil von 30% Beitragsempfängerinnen über alle Jahrgänge (Zusprachen 2000-2015) beinahe erreicht (29.6%).

Die 40 Förderungsprofessuren teilen sich wie folgt auf die Hochschulen auf: Universität Basel 4, Universität Bern 4, Universität Freiburg 2, Universität Genf 8, Universität Lausanne 5, Universität Neuenburg 1, Universität der italienischen Schweiz USI 1, Universität  Zürich 11, EPF Lausanne 1, ETH Zürich 3.

Der SNF hat gemäss den 2009 implementierten Bedingungen auch vier klinische Förderungsprofessuren zugesprochen. Insgesamt wurden seit 2010 21 Beiträge an Forschende in klinisch orientierten Gebieten vergeben, die über optimale, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Arbeitsbedingungen verfügen.

Seit der Einführung des Instruments im Jahr 1999 hat der SNF insgesamt 609 Förderungsprofessuren zugesprochen. 83% aller Personen mit abgeschlossenem Beitrag sind auf grösstenteils permanente Professuren berufen worden.

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