Schweiz und China stärken Zusammenarbeit in der Forschungsförderung

11.04.2016

Im Rahmen des Besuchs von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann in China haben der SNF und seine chinesische Partnerorganisation ein "Memorandum of Understanding" für eine verstärkte wissenschaftliche Kooperation unterzeichnet.

​Während seines dreitägigen Staatsbesuches in China hat Bundespräsident Schneider-Ammann mit einer 40-köpfigen Delegation aus Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft in Peking Politiker getroffen. Nach dem offiziellen Gespräch von Schneider-Ammann mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping wurden fünf Abkommen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet, darunter das "Memorandum of Understanding on Collaboration between National Natural Science Foundation of China and Swiss National Science Foundation".

Forschungszusammenarbeit verstärken

Im Abkommen bekunden die beiden Forschungsförderungsorganisationen ihren gemeinsamen Willen, die Zusammenarbeit in der Wissenschaft weiter zu stärken, insbesondere durch die Unterstützung von Kooperationsprojekten mit Forschenden aus beiden Ländern. Das "Memorandum of Understanding" wurde seitens des SNF von der Vize-Präsidentin Katharina Fromm und seitens der National Natural Science Foundation of China (NSFC) vom Vize-Präsidenten Shen Yan unterzeichnet (siehe Foto).

Bereits Kooperationsprojekte mit China

Im Rahmen der Sino-Swiss Science and Technology Cooperation (SSSTC 2016) haben der SNF und die NSFC bereits eine gemeinsam Ausschreibung für Joint Research Projects (JRPs) durchgeführt. Auf den Eingabetermin Ende März sind rund 50 Gesuche eingegangen, die in den nächsten Monaten evaluiert werden. Geplant ist die Finanzierung von bis zu 11 Projekten. JRPs ermöglichen es Forschenden in der Schweiz, ein gemeinsames Forschungsprojekt mit einem Partner/Partnerin in China durchzuführen.

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