Zeitschrift Horizonte: Waffen schaden, Waffen schützen

25.05.2016

Horizonte beleuchtet das gespannte Verhältnis der Schweizer Gesellschaft, Hochschulen und Politik zu Waffen. Zudem beschäftigt sich das Wissenschaftsmagazin mit der personalisierten Medizin.

In der Schweiz werden Waffen entwickelt, produziert, verkauft und benutzt. Horizonte thematisiert in seiner Juni-Ausgabe das äusserst ambivalente Verhältnis von Forschung, Politik und Gesellschaft zu Waffen. Auch in der Schweiz fliessen Rüstungsgelder in die Forschung - in welche, darüber wird kaum geredet.

Ein zweiter Schwerpunkt des Wissenschaftsmagazins des Schweizerischen Nationalfonds und der Akademien der Wissenschaften ist der personalisierten Medizin gewidmet. Auf vier herausnehmbaren Seiten wird erklärt, wie die neue Medizin Informationen aus Biobanken, Kohortenstudien und den Daten aus Patientendossiers gewinnt und dadurch Therapien effizienter gestalten kann.

Die neuste Ausgabe von Horizonte blickt auch in abgelegene Alpentäler, die mit den Folgen des Strukturwandels kämpfen. Statt weiterhin auf Expansion und auswärtige Investoren zu setzen, könnte Schrumpfen, also ein geordneter Rückzug, viele Probleme lösen.

Weitere Artikel befassen sich mit der raschen Evolution der künstlichen Intelligenz und dem Verhältnis der Medizin zu Palliative Care. Zudem erklärt der abtretende EPFL-Präsident Patrik Aebischer, wie er die Lausanner Hochschule zum Höhenflug gebracht hat.

Horizonte 109, Juni 2016: Waffen - Faszination und Abscheu (Artikel und Online-Magazin)

Horizonte berichtet über Neuigkeiten aus der Wissenschaft und erörtert forschungspolitische Fragen von internationaler Bedeutung. Das Schweizer Forschungsmagazin wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) in Zusammenarbeit mit den Akademien der Wissenschaften Schweiz herausgegeben. Es erscheint viermal im Jahr in Deutsch und Französisch; eine englische Version ist online verfügbar.

Das Abonnement ist kostenlos.

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