Mobilitätsstipendien und Doc.CH ab 2021

06.02.2020

Der SNF konsolidiert in der nächsten Beitragsperiode die Instrumente der Mobilitätsförderung. 2020 finden die letzten beiden Gesuchseingänge für Doc.Mobility und Early Postdoc.Mobility statt.

​Auf Doktoratsstufe fördert der SNF die Mobilität ab 2021 über die "Mobilitätsbeiträge in Projekten". Diese ergänzende Massnahme hat er bereits 2013 für alle von ihm finanzierten Doktorierenden eingeführt. Das bisherige Instrument Doc.Mobility stellt er Ende 2020 ein.

Auf Stufe der Postdoktorierenden führt der SNF Postdoc.Mobility als einziges Instrument der Mobilitätsförderung weiter. Das bisherige Instrument Early Postdoc.Mobility wird Ende 2020 in Postdoc.Mobility integriert. Die erste Ausschreibung von Postdoc.Mobility in seiner neuen Form startet im Herbst 2020. Es sind zwei Eingabetermine pro Jahr vorgesehen.

Noch im März und im September 2020

Die zweitletzte Ausschreibung von Doc.Mobility und Early Postdoc.Mobility ist im Gang. Forschende können noch bis zum 1. März 2020 Gesuche einreichen. Der letzte Eingabetermin für diese beiden Instrumente wird der 1. September 2020 sein.

Gesamte Doc.CH-Auswahl auf nationaler Ebene

Der SNF vereinfacht auch das Instrument Doc.CH, welches Dissertationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften finanziert. Ab 2021 wird die Auswahl der Kandidaturen für Doc.CH in der ersten Phase (Vorselektion) direkt auf nationaler Ebene getroffen und nicht mehr durch die lokalen Forschungskommissionen. Die zweite Phase (Interviews) führen wie bisher die nationalen Evaluationsgremien des SNF durch.

Die Reglemente von Postdoc.Mobility und Doc.CH werden bis Herbst 2020 aktualisiert. Alle wichtigen Informationen werden zu gegebener Zeit auf der Website des SNF verfügbar sein.

Alternative für Doktorierende

Für Personen, die nicht im Rahmen eines SNF-Projekts doktorieren, soll ab 2021 weiterhin die Möglichkeit einer Mobilitätsförderung bestehen. Die Rektorenkonferenz der Schweizer Hochschulen swissuniversities arbeitet derzeit ein Rahmenprogramm aus. Dieses soll es den Universitäten erlauben, eigene Nachfolgelösungen für das Ende 2020 auslaufende SNF-Instrument Doc.Mobility zu entwickeln und umzusetzen. Die Nachfolgelösungen zielen wie Doc.Mobility darauf ab, Doktorierenden einen Auslandsaufenthalt und damit ein Eintauchen in eine andere Forschungskultur zu ermöglichen.

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