Was erwartet ein Journalist von mir? Wie formuliere ich meine Botschaft? Wie bereite ich mich auf ein Interview vor? Habe ich das Recht, den Artikel vor der Publikation zu lesen?
Im Umgang mit Journalisten gelten ganz bestimmte Spielregeln. Wer mit diesen vertraut ist, dem wird es leichter fallen, mit den Medien zu sprechen und sich so in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen.
Raum zum Üben
Aus diesem Grund unterstützt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in einer Partnerschaft mit der Gebert Rüf Stiftung (GRS) spezielle Medientrainings für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der zweitägige praxisorientierte Kursblock – geleitet von Journalisten und Kommunikationsprofis – bietet viel Raum für Übungen vor der Kamera. Der Kurs richtet sich vor allem an Forschende, die vom SNF (Stipendien oder Forschungsförderung), von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) oder von der Gebert Rüf Stiftung (GRS) gefördert werden, steht aber auch anderen fortgeschrittenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern offen.
Brush up-Medientraining
Für Forschende, die in Medienarbeit erfahren sind und/oder ein Medientraining am MAZ absolviert haben, gibt es am MAZ ein Brush up-Medientraining. Die Teilnehmenden überprüfen ihre Medien-Erfahrungen anhand von «Best-Practice»-Kriterien für die professionelle Medienarbeit. Sie erhalten kompetentes Feedback auf publizierte Medientexte sowie auf eigene Radio- oder TV-Auftritte. In kurzen Trainingseinheiten wird den Teilnehmenden Gelegenheit geboten, ihre schriftlichen und mündlichen Ausdrucksfertigkeiten aufzufrischen und zu vertiefen.
Die deutschsprachigen Kurse werden vom MAZ, der Schweizer Journalistenschule in Luzern, angeboten.