19.08.2010 

Der NFS Nord Süd etabliert seine Kompetenzen an der Universität Bern 

Am 19. August 2010 hat die Universität Bern das interdisziplinäre Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt (CDE) eröffnet. Sie baut dabei auf Kompetenzen auf, die im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) «Nord Süd – Forschungspartnerschaften zur Linderung von Syndromen des Globalen Wandels» aufgebaut worden sind.

Das Bild zeigt eine Frau, die an einem Computer arbeitet. 
Für das nachhaltige Management natürlicher Ressourcen sind EDV-basierte Geographische Informationssysteme nicht mehr wegzudenken. Das CDE bildet in Äthiopien Mitarbeitende verschiedener Ministerien in der praktischen Anwendung solcher Instrumente aus. © Christian Hergarten, CDE

2001 ging der NFS Nord-Süd mit 13 weiteren NFS an den Start. Seither haben die Forschenden des NFS Nord-Süd wertvolle, transdisziplinäre Ansätze entwickelt, um auf die Herausforderungen der weltumspannenden Umbrüche zu antworten, die im Spannungsfeld zwischen dem industrialisierten «Norden» und den Entwicklungs- und Schwellenländern («Süden») entstehen.

Spuren in der Forschungslandschaft
Aus dem NFS ist bisher die International Graduate School North-South hervorgegangen, an der die Universitäten Bern, Basel und Zürich ein Doktorierendenprogramm zu den Themen «Globaler Wandel», «Nachhaltige Entwicklung» und «Innovation» anbieten.
Mit dem nun eröffneten Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt ist es dem NFS Nord-Süd gelungen, seine Kompetenzen nachhaltig in der Forschungslandschaft Schweiz zu verankern. Die Universität Bern, das bisherige Mutterhaus des NFS, hat damit ihrerseits ein markantes Zeichen für einen ihrer strategischen Forschungsschwerpunkte gesetzt.

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