Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS)

Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS)
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Von nachhaltiger Architektur über den evolutionären Ursprung der Sprache bis zu Quantencomputern: Die NFS fördern langfristig angelegte Forschungsvorhaben zu Themen von strategischer Bedeutung für die Schweiz.

Mit den NFS wird die Stellung des Forschungsplatzes Schweiz in Gebieten erhalten und nachhaltig gestärkt, die für die Zukunft von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bedeutsam sind. Die NFS erreichen dies durch die Förderung exzellenter Forschung sowie den Aufbau zusätzlicher Lehr- und Forschungskapazitäten.

Ein NFS ist an einer oder mehreren Hochschulforschungsstätten angesiedelt. Eine dieser Heiminstitutionen beherbergt das Management. Die NFS bilden darüber hinaus ein Netzwerk mit Partnerinnen und Partnern aus dem akademischen, öffentlichen und privaten Sektor. Dadurch verbessern sie die Strukturen und die internationale Vernetzung der Schweizer Forschungslandschaft.

Die NFS setzen ferner Massnahmen in fünf weiteren Bereichen um:

  • Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses

  • Chancengleichheit

  • Offene Wissenschaft

  • Wissens- und Technologietransfer

  • Wissenschaftskommunikation

Im laufenden 2026 starten 6 neue NFS der sechsten Serie und die 8 NFS der der vierten Serie beenden ihre Aktivitäten. Damit werden Ende 2026 insgesamt 12 NFS der fünften und sechsten Serie aktiv sein. Die ersten fünf NFS-Serien wurden 2001, 2005, 2010, 2014 und 2020 lanciert und seit 2001 insgesamt 48 NFS errichtet.

Der SNF lanciert im Auftrag des Bundes periodisch neue NFS-Ausschreibungen und kündigt neue Ausschreibungen frühzeitig an.