NFP 40 "Gewalt im Alltag und organisierte Kriminalität"

​Trotz Kriminalitätsraten, die im internationalen Vergleich nach wie vor relativ tief liegen, empfindet die Öffentlichkeit die Probleme, die mit der Alltagsgewalt und der organisierten Kriminalität verbunden sind, als schwerwiegende Bedrohung gegen den Staat und das Privatleben der Bürger.

Das Nationale Forschungsprogramm "Gewalt im Alltag und organisierte Kriminalität" (NFP 40) hatte zum Ziel, diese beiden Phänomene und deren Wechselwirkungen in vorwiegend interdisziplinär ausgerichteten und praxisnahen Forschungsprojekten zu untersuchen. Ein weiteres Ziel der Forschungsarbeiten im Rahmen des NFP 40 war die Entwicklung und Überprüfung von Präventions- und Interventionsmassnahmen in den beiden zu erforschenden Bereichen.

Zahlen & Fakten
FinanzrahmenCHF 8'000'000
​Präsident der Expertengruppe​Mark Pieth
Programmleitung​Eva Wyss
​Abschluss der Forschungsarbeiten​2002

Publikation

M. Pieth, M. v. Cranach, C. Besozzi, C. Hanetseder, K.-H. Kunz., Gewalt im Alltag und organisierte Kriminalität. Die Ergebnisse eines Nationalen Forschungsprogramms, Haupt-Verlag, Bern 2002