NFS RNA & Disease

Serie 2014

​​​​​Heiminstitutionen: Universität Bern, ETH Zürich

Der Nationale Forschungsschwerpunkt "RNA & Disease – Die Rolle von RNS in Krankheitsmechanismen" widmet sich der Untersuchung einer lange vernachlässigten Klasse von Molekülen. Die RNS (Ribonukleinsäure) ist der zentrale Drehpunkt vieler Lebensvorgänge und weit vielfältiger als ursprünglich angenommen. Sie definiert beispielsweise, wann und in welchen Zellen welche Gene aktiv oder inaktiv sind. Läuft bei dieser genetischen Regulation nicht alles rund, entstehen Krankheiten – etwa Herzerkrankungen, Krebs, Hirn- und Stoffwechselkrankheiten. Der NFS vereint Schweizer Forschungsgruppen, die sich mit verschiedenen Aspekten der RNS-Biologie in unterschiedlichen Organismen wie Hefen, Pflanzen, Fadenwürmern, Mäusen und menschlichen Zellen befassen. Wenn der NFS aufdeckt, welche regulatorischen Mechanismen während einer Erkrankung aus dem Ruder laufen, zeigt er auch neue therapeutische Angriffsziele auf und hilft, wichtigen Todesursachen entgegenzutreten.

Weitere Informationen zum NFS:

  • Kontakt

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    ​NFS-Leitung und Management

    NFS-Leiter

    Co-Leiter

    Management / Koordination

  • Finanzierung

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    ​Die Finanzierung eines NFS umfasst neben dem SNF-Beitrag immer auch weitere Finanzquellen. Die am NFS beteiligten Heiminstitutionen steuern ebenfalls einen Beitrag in beträchtlicher Höhe an die Finanzierung bei. Das verfügbare Gesamtbudget des NFS wird ausserdem durch eigene Gelder der Projektbeteiligten sowie Drittmittel, die in der Regel aus der Industrie stammen, weiter erhöht.

    Der SNF fördert den NFS RNA & Disease in seiner zweiten Förderperiode.

    Finanzierung 2014 – 2021 (CHF)

    Zeitrahmen
    Finanzquelle2014 – 2017​2018 - 2021
    SNF-Beitrag*16'600'000​17'845'000
    Eigenmittel Uni Bern*5’110’000​5'594'500
    Eigenmittel ETH Zürich*8’300’000​7'910'000
    Gruppengelder der Projektbeteiligten10'904'797​11'646'939
    Fremdmittel1'882'104​228’451
    Total42'796'901​43'224'890

    * vertraglich vereinbarte Unterstützung

  • Evaluation / Begleitkomitee

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    Der SNF setzt für jeden NFS ein mit internationalen Expertinnen und Experten hochkarätig besetztes Begleitkomitee ein, das die wissenschaftliche Qualität und die Projektfortschritte im NFS beurteilt. Das Begleitkomitee des NFS RNA & Disease besteht aus folgenden Expertinnen und Experten:

    Ansprechperson SNF:

    Dr. Anaëlle Foucault-Dumas
    Bereich NFS
    Schweizerischer Nationalfonds
    Wildhainweg 3
    CH-3001 Bern
    Tel. +41 (0) 31 308 22 92
    E-Mail
    anaelle.foucault@snf.chExternal Link Icon

  • Forschungsstrukturen

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte hinterlassen in der Forschungslandschaft Spuren, über die Förderungsdauer des SNF hinaus. Sie tragen zur Bildung inhaltlicher Schwerpunkte bei und verändern die schweizerischen Forschungsstrukturen nachhaltig. So werden im Rahmen von NFS an den beteiligten Hochschulen neue Professuren und Ausbildungsgänge geschaffen sowie neue Infrastrukturen oder Plattformen zur Verfügung gestellt.

    NFS funktionieren als Verbund, in dem zahlreiche wissenschaftliche Partner aktiv sind. Die Arbeit in diesen Netzwerken hat sich als fruchtbarer Boden erwiesen, auf dem neue Forschungsansätze und exzellente wissenschaftliche Beiträge gedeihen.

    Bisher in diesem NFS geschaffene Strukturen:

  • Beiträge für Wirtschaft und Gesellschaft

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte betreiben nicht nur Spitzenforschung, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Transfer von Wissen und neuen Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Nationalen Forschungsschwerpunkten heraus entstehen neue Firmen und die im Schwerpunkt entwickelte Expertise weckt das Interesse der Öffentlichkeit, der Politik sowie weltweit tätiger Firmen.

    Kommunikation und Wissenstransfer des NFS RNA & Disease:

  • Förderung wissenschaftlicher Karrieren und Chancengleichheit

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte fördern gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs und engagieren sich auch im Bereich der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Forschung.

    Massnahmen des NFS RNA & Disease im Bereich der Nachwuchsausbildung und im Bereich der Chancengleichheit der Geschlechter.