Neues Nominierungs- und Auswahlverfahren für den Marie Heim-Vögtlin-Preis

Neues Nominierungs- und Auswahlverfahren für den Marie Heim-Vögtlin-Preis
© CC-BY-NC-ND / Héctor Ruiz; Ana Morales (im Bild)

Der SNF reorganisiert den Marie Heim-Vögtlin-Preis für herausragende Forscherinnen. Ab 2026 sorgen eine offene Ausschreibung für Nominierungen und klarere Regeln für mehr Transparenz und eine höhere Sichtbarkeit der Gewinnerinnen.

Mit einem neuen Nominierungs- und Auswahlverfahren führt der SNF Änderungen beim Marie Heim-Vögtlin-Preis ein. Ziel ist es, die Transparenz zu verbessern und die Sichtbarkeit von Frauen in der Forschung stärken. Es beruht auf:

  • einer offenen Ausschreibung für Nominierungen: Sowohl Selbstnominierungen als auch Nominierungen durch Dritte (Kolleg:innen, Mentor:innen und Institutionen) sind möglich.

  • einer klar definierten Zielgruppe: Teilnehmen können Forscherinnen mit einem Postdoc.Mobility-Stipendium oder einem Ambizione-Beitrag, die in den zwei Jahren vor der Nominierung zu Ende gingen.

Wie bisher entscheidet das Programmkomitee Karrieren über die alljährliche Gewinnerin.

Disziplinäre und institutionelle Vielfalt sicherstellen

Die neuen Bestimmungen für den Marie-Heim-Vögtlin-Preis gelten ab Dezember 2025. Die erste Ausschreibung nach dem neuen Verfahren ist jetzt offen. Nominierungen können über den unten stehenden Link bis am 16. Februar 2026 eingereicht werden.

«Mit dieser Reform wollen wir ein breites Spektrum talentierter Forscherinnen zur Bewerbung ermutigen und damit sowohl die Exzellenz fördern als auch die disziplinäre und institutionelle Vielfalt sicherstellen», sagt Donna Testerman, Vorsitzende der Programmkommission Karrieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des SNF.