Die Schweiz und Indien vertiefen ihre Forschungskooperation

Die Schweiz und Indien vertiefen ihre Forschungskooperation
Torsten Schwede, Präsident des SNF-Forschungsrats, spricht an der ersten Indo-Swiss-Flagship-Veranstaltung in Neu-Delhi.
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Der SNF und seine indischen Partnerorganisationen bauen die gemeinsame Förderung aus. Neue Angebote unterstützen das Erproben von Forschungsideen, die Mobilität und die langfristige wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Seit 20 Jahren fördern die Schweiz und Indien Projekte von Forschenden beider Länder. Nun wird die Kooperation ausgebaut: An der ersten Indo-Swiss-Flagship-Veranstaltung in Neu-Delhi haben der SNF und seine indischen Partnerorganisationen das Indo-Swiss Research Framework lanciert. Es ergänzt die bisherigen bilateralen Programme und soll langfristige wissenschaftliche Zusammenarbeit ermöglichen.

Bundespräsident Guy Parmelin und der indische Minister für Wissenschaft und Technologie, Jitendra Singh, eröffneten die Veranstaltung. Sie brachte Forschende sowie Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen und Förderorganisationen zusammen.

Ideen gemeinsam erproben

Den Auftakt des neuen Rahmenprogramms bildet EXPLORE, ein Förderangebot, das im November 2026 ausgeschrieben wird. Damit können schweizerisch-indische Konsortien bis zu zwölf Monate lang gemeinsame Projektideen erproben und Forschungsgesuche vorbereiten.

Torsten Schwede, Präsident des Forschungsrats des SNF: «EXPLORE ist der erste Schritt zu einem nachhaltigen Rahmenprogramm mit Indien. Das Interesse der Forschenden beider Länder ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Nun können wir vielversprechende Partnerschaften gezielter fördern und ihnen eine langfristige Perspektive bieten.»

Weitere Angebote werden ab 2027 folgen. Sie sollen die Zusammenarbeit neuer und bestehender Konsortien unterstützen sowie mehr Mobilität ermöglichen.