NFS Chemische Biologie

Serie 2010

Heiminstitutionen: Universität Genf, EPFL

Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) "Chemische Biologie - Biologische Prozesse mittels chemischer Verfahren visualisieren und kontrollieren" nutzt chemische Werkzeuge, um das Leben auf molekularer Ebene besser zu verstehen.

Bisher konnten nur wenige Technologien die zahllosen biochemischen Aktivitäten, die eine lebende Zelle ausmachen, detailliert beschreiben. Im NFS entwickeln Chemikerinnen, Biochemiker, Physiker und Zellbiologinnen innovative Techniken, die es ermöglichen, neue Informationen über Reaktionen in den Zellen zu liefern und zu kontrollieren. Die neuen Werkzeuge kommen bei verschiedenen biologischen Phänomenen zur Anwendung, wie zum Beispiel bei der Visualisierung der Aktivitäten von ausgewählten Proteinen während der Zellteilung. Parallel dazu wird im NFS eine Plattform für chemisches Screening aufgebaut, die die Entwicklung einer neuen Generation von Molekülen mit biologischen Wirkungen ermöglicht.

Weitere Informationen zum NFS:

  • Kontakt

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    ​NFS-Leitung und Management

    NFS-Leiter

    Prof. Howard Riezman
    Université de Genève
    Sciences II, sale 146
    30 quai Ernest Ansermet

    CH-1211 Genève 4
    Tel. +41 (0) 22 379 64 69
    E-Mail
    howard.riezman@unige.chExternal Link Icon

    Co-Leiter

    Prof. Christian Heinis
    EPFL
    Institut des sciences et ingénierie chimiques
    EPFL SB ISIC LPPT
    BCH 5305 (Bâtochime
    CH-1015 Lausanne
    Tel. +41 (0)21 693 93 50
    E-Mail
    christian.heinis@epfl.chExternal Link Icon

    Management / Koordination

    Dr. Phaedra Simitsek
    Université de Genève
    Sciences II, bureau 3-308
    30 quai Ernest Ansermet

    CH-1211 Genève 4
    Tel. +41 (0) 22 379 64 07
    E-Mail
    Phaedra.Simitsek@unige.chExternal Link Icon

  • Finanzierung

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    Die Finanzierung eines NFS umfasst neben dem SNF-Beitrag immer auch weitere Finanzquellen. Die am NFS beteiligten Heiminstitutionen steuern ebenfalls einen Beitrag in beträchtlicher Höhe an die Finanzierung bei. Das verfügbare Gesamtbudget des NFS wird ausserdem durch eigene Gelder der Projektbeteiligten sowie Drittmittel, die in der Regel aus der Industrie stammen, weiter erhöht.

    Der SNF fördert den NFS Chemische Biologie in seiner dritten Förderperiode.

    Finanzierung 2010 – 2021 (CHF)

    Zeitrahmen
    Finanzquelle2010 – 20132014 – 2017​2018 - 2021
    SNF-Beitrag*13'300'00014'630'000​10'670'000
    Eigenmittel Uni Genf*3’150’0004’267’880​3'488'383
    Eigenmittel EPFL*6’000’0006’000’0005'020'000​
    Gruppengelder der Projektbeteiligten3‘631‘3717'839'172​2'414'277
    Fremdmittel130‘59618'400​0
    Total30'417'21731'692'661​22'567'814
  • Evaluation / Begleitkomitee

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    Der SNF setzt für jeden NFS ein mit internationalen Expertinnen und Experten hochkarätig besetztes Begleitkomitee ein, das die wissenschaftliche Qualität und die Projektfortschritte im NFS beurteilt. Das Begleitkomitee des NFS Chemische Biologie besteht aus folgenden Expertinnen und Experten:

    Ansprechperson SNF:

    Dr. Anaëlle Foucault-Dumas
    Bereich NFS
    Schweizerischer Nationalfonds
    Wildhainweg 3
    3001 Bern
    Tel. +41 (0) 31 308 22 92
    E-Mail
    anaelle.foucault@snf.chExternal Link Icon

  • Forschungsstrukturen

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte hinterlassen in der Forschungslandschaft Spuren, über die Förderungsdauer des SNF hinaus. Sie tragen zur Bildung inhaltlicher Schwerpunkte bei und verändern die schweizerischen Forschungsstrukturen nachhaltig. So werden im Rahmen von NFS an den beteiligten Hochschulen neue Professuren und Ausbildungsgänge geschaffen sowie neue Infrastrukturen oder Plattformen zur Verfügung gestellt.

    NFS funktionieren als Verbund, in dem zahlreiche wissenschaftliche Partner aktiv sind. Die Arbeit in diesen Netzwerken hat sich als fruchtbarer Boden erwiesen, auf dem neue Forschungsansätze und exzellente wissenschaftliche Beiträge gedeihen.

    Bisher in diesem NFS geschaffene Strukturen:

  • Beiträge für Wirtschaft und Gesellschaft

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte betreiben nicht nur Spitzenforschung, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Transfer von Wissen und neuen Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Nationalen Forschungsschwerpunkten heraus entstehen neue Firmen und die im Schwerpunkt entwickelte Expertise weckt das Interesse der Öffentlichkeit, der Politik sowie weltweit tätiger Firmen.

    Kommunikation und Wissenstransfer des NFS Chemische Biologie:

  • Förderung wissenschaftlicher Karrieren und Chancengleichheit

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte fördern gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs und engagieren sich auch im Bereich der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Forschung.

    Massnahmen des NFS Chemische Biologie im Bereich der Nachwuchsausbildung und im Bereich der Chancengleichheit der Geschlechter.