NFS Kidney.CH

Serie 2010

Heiminstitution: Universität Zürich

Der Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) "Nieren – Kontrolle der Homöostase durch die Nieren" ist weltweit das erste Forschungsnetzwerk, das die physiologischen Prozesse in der gesunden und erkrankten Niere in grosser thematischer Breite untersucht.

So sollen Erkenntnisse für neue präventive, diagnostische und therapeutische Ansätze zur Behandlung von Nierenpatientinnen und -patienten gewonnen werden. Hintergrund: Die Zahl von Nierenerkrankungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Chronische Nierenerkrankungen können weiter zu Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Bluthochdruck oder Osteoporose führen. Die Einschränkung der Nierenfunktion hat verheerende Folgen für den Körper, da die Niere für das Aufrechterhalten des Gleichgewichts verschiedenster Stoffe im Körper (Homöostase) verantwortlich ist. Die Homöostase ist für das Funktionieren des Körpers und damit für ein gesundes Leben von zentraler Bedeutung.

Weitere Informationen zum NFS:

  • Kontakt

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    NFS-Leitung und Management

    NFS-Leiter

    Management / Koordination

  • Finanzierung

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    Die Finanzierung eines NFS umfasst neben dem SNF-Beitrag immer auch weitere Finanzquellen. Die am NFS beteiligte Heiminstitution steuert ebenfalls einen Beitrag in beträchtlicher Höhe an die Finanzierung bei. Das verfügbare Gesamtbudget des NFS wird ausserdem durch eigene Gelder der Projektbeteiligten sowie Drittmittel, die in der Regel aus der Industrie stammen, weiter erhöht.

    Der SNF fördert den NFS Kidney.CH in seiner dritten Förderperiode:

    Finanzierung 2010 – 2021 (CHF)

    Zeitrahmen
    Finanzquelle2010 – 20132014 – 20172018 - 2021
    SNF-Beitrag16’530’000 16'568'95810’580’000
    Eigenmittel Uni Zürich2’168’316 4'709'5073’980’411
    Gruppengelder der Projektbeteiligten5’271’515 3'333'1623’874’183
    Fremdmittel146’95520
    Total24’116’785 24'611'62818’434’594
  • Evaluation / Begleitkomitee

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    ​Der SNF setzt für jeden NFS ein mit internationalen Expertinnen und Experten hochkarätig besetztes Begleitkomitee ein, das die wissenschaftliche Qualität und die Projektfortschritte im NFS beurteilt. Das Begleitkomitee des NFS Kidney.CH besteht aus folgenden Expertinnen und Experten:

    Ansprechperson SNF:

  • Forschungsstrukturen

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte hinterlassen in der Forschungslandschaft Spuren, über die Förderungsdauer des SNF hinaus. Sie tragen zur Bildung inhaltlicher Schwerpunkte bei und verändern die schweizerischen Forschungsstrukturen nachhaltig. So werden im Rahmen von NFS an den beteiligten Hochschulen neue Professuren und Ausbildungsgänge geschaffen sowie neue Infrastrukturen oder Plattformen zur Verfügung gestellt.

    NFS funktionieren als Verbund, in dem zahlreiche wissenschaftliche Partner aktiv sind. Die Arbeit in diesen Netzwerken hat sich als fruchtbarer Boden erwiesen, auf dem neue Forschungsansätze und exzellente wissenschaftliche Beiträge gedeihen.

    Bisher in diesem NFS geschaffene Strukturen:

  • Beiträge für Wirtschaft und Gesellschaft

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte betreiben nicht nur Spitzenforschung, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Transfer von Wissen und neuen Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Nationalen Forschungsschwerpunkten heraus entstehen neue Firmen und die im Schwerpunkt entwickelte Expertise weckt das Interesse der Öffentlichkeit, der Politik sowie weltweit tätiger Firmen.

    Kommunikation und Wissenstransfer des NFS Kidney.CH:

  • Förderung wissenschaftlicher Karrieren und Chancengleichheit

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    Die Nationalen Forschungsschwerpunkte fördern gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs und engagieren sich auch im Bereich der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Forschung.

    Massnahmen des NFS Kidney.CH im Bereich der Nachwuchsausbildung und im Bereich der Chancengleichheit der Geschlechter.